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Von den Waffen, von der Freiheit und vom freien Eigentum

Waffen sind gefährlich, Waffen können gefährlich sein, Waffen können in den richtigen Händen sein und Waffen können in den falschen Händen sein. Und wir haben ein Gesetz, ein Waffengesetz, das verhindern soll, daß Waffen in die falschen Hände gelangen.

Wir sind uns aber einig: Gerade das kann das Waffengesetz aber nicht.

Straftaten werden oft mit Waffen begangen und man sollte auch wissen, daß Straftaten gemeinhin verboten sind, also illegal. In nur ganz verschwindend geringen Fällen sind aber die Waffen, die bei solchen Straftaten eine Rolle als Tatwerkzeuge spielen, selber legal, das heißt, unter Beachtung aller gesetzlichen Vorschriften in die Hände der Täter gelangt. Jagdwaffen könnten das sein, Sammlerwaffen oder ähnliches.

Das ist aber höchst selten. Normalerweise sind das nämlich alles illegale Waffen, die für solche illegalen Straftaten verwendet werden. Sie kommen aus den verschiedensten Quellen, sind oft gestohlen, geschmuggelt oder gefunden aber in der Regel kommen sie aus dem Ausland und werden dort illegal erworben, was aber ganz leicht ist und ohne Prüfung, ohne Dokumente oder gar Psychotest geht. Echte Verbrecher haben aber fast nie legale Waffen. Das riskiert keiner, der nur halbwegs bei Verstand ist.

Wir hatten gerade so einen Fall, einen Fall, wo vier Leute ihr Leben lassen mußten und die Tatwaffe eine illegale – illegal nach Österreich gebrachte – Kriegswaffe gewesen ist. Natürlich nicht registriert, wer macht schon sowas? Unser Innenministerium hat außer dumm zu schauen nichts gemacht, im Gegenteil, die doch recht deutlichen Warnungen aus der Slowakei in den Amtskübel geschmissen. Die Opfer sind dann später mit einem Bettel abgespeist worden. Wer erschossen wird, ist bei uns immer selber schuld. Zur unrechten Zeit am unrechten Ort, so heißt es normalerweise. Die Behörden waren alle unschuldig. Das einmal zur Sinnhaftigkeit von Waffengesetzen.

Aber gut. Wir sind ja alle zivilisiert und wir sind gut aufgehoben in der EU. Die hat uns nämlich eine Registrierungspflicht für die ach so gefährlichen Privatwaffen beschert. Angeblich dient das der Sicherheit, aber nicht wirklich.

Seit 1996 müssen wir alles registrieren. Zuerst nur melden, dann registrieren, erst nur A, B und C-Waffen jetzt alles, was schießt. Also auch die bisher nicht registrierungspflichtigen Schrotgewehre. Neuerdings sogar manche Magazine. Die EU will das so und wir folgen brav. Nur zu unserer Sicherheit, man versteht. Wer nicht registriert, das wissen wir auch. Das sind die Mörder, die Amokläufer. Die interessieren unsere Sicherheitsbehörden aber gar nicht. Man hat es gesehen, was unseren Behörden wirklich wichtig ist.

Die Mörder und die Amokläufer sind es nicht. Nur die Jäger, die Sportschützen und die Sammler, sonst keiner. Die sollen – so wünscht es die EU – registriert und ständig kontrolliert werden.

Ein kluger Mann hat mir einmal gesagt: „Was registriert ist, das gehört Dir nicht mehr. Das ist eine Leihgabe des Staates und sie kann Dir jederzeit weggenommen werden.“ Er hatte recht. Denn klug war er ja.

Wir aber warten schon sehnsüchtig darauf. Denn wir sind ja in der EU.

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