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EU

Mein Beitrag für die EU. Kritisch, wie man es von mir gewöhnt ist

Es wird ein längerer Text – für ausdauernde Leser. Fast so lang wie wenn es der Unterberger geschrieben hätte. Der hat in dem Buch übrigens auch einen längeren Beitrag geliefert

(Beim Unterberger sind ja alle Beiträge lang)

Mein Beitrag war kürzer, aber immer noch recht lang, wie es halt in einem solchen Buch sein soll.

Also: der Artikel stammt aus dem Buch Europa 2030 aus dem Verlag frank&frei. Kann man bestellen und auch kaufen bei diesem Verlag. Mein Tip: Lesenswert!

ISBN 987-3-903236-36-3

Ich bin kein Europäer!

Die Frage nach der Herkunft ist nicht rassistisch. Nicht einmal dann, wenn der Befragte ein Neger ist. Denn – wenn ich einen solchen nach seiner Herkunft frage, wird er natürlich antworten, er sei Senegalese, Nigerianer, Äthiopier oder vielleicht gar Namibianer. Und wenn wir schon in dieser Gegend sind, wird man vielleicht auch Ovambo oder Herero hören. Was er aber keinesfalls sagen wird: dass er Afrikaner sei. Die Nationalität, sein Volk, steht im Vordergrund, das ist seine Identifikation, aber keineswegs ist es der Kontinent.

Und genau so werden auch andere Befragte aus unserem Kontinent antworten, sie seien also Franzosen, Spanier oder Italiener und nicht etwa Europäer. Allerdings: bei den Deutschen bin ich mir nicht so sicher, die sind ja schon lange entsprechend erzogen. Seitdem das „Deutschsein“ als Schande, als Makel empfunden wird, kann es wohl sein, dass diese bedauernswerten Leute sich als Europäer fühlen und nicht als Deutsche. Oder es zumindest so sagen. Aber mit der Verleugnung seines eigenen Vaterlandes wird es nicht besser sondern schlimmer. Und ein guter Europäer – wenn es überhaupt einen solchen gibt – wird man auch nicht dadurch.

Ich bin früher viel gereist und habe mich in den Ländern, in denen ich mich auf die Frage nach meiner Herkunft als „Österreicher“ oder als „Austrian“ bezeichnet habe, bei einer entsprechenden Nachfrage oder einer Verwechslung mit Australien nicht die Erklärung bei Europa gesucht. In den USA genügte meistens der Hinweis auf Schwarzenegger oder auf die Glock-Pistole, um die Sache endgültig zu klären. Swarovski ging auch noch in manchen Staaten. Das hat auch nicht nur in den USA sondern auch in anderen Ländern funktioniert.

Der Hinweis auf die Lipizzaner oder auf Strauß-Walzer hat allerdings nie etwas dazu beigetragen, die Herkunft endgültig zu definieren, eher noch auf die Trapp-Familie. Und dass man in den arabischen Ländern noch immer mit der dort unverhohlen gezeigten Begeisterung für einen jetzt bei uns recht ungeliebten Landsmann konfrontiert worden ist, hat manchmal zu recht peinlichen Distanzierungsversuchen führen müssen.

Also: Europäer bin ich zwar, aber als Definition, als Identifikation reicht das nicht.

Das Grundproblem dabei ist natürlich, dass Europa auf eine griechische Sage zurückgeht, die aber als Stiftung einer Nationalität wenig geeignet ist. Eine nackte Königstochter auf einem geilen Stier ist weder heldenhaft noch heraldisch gut brauchbar. Der Name ist geblieben, das Märchen ist verschwunden. Kaum einer weiß das mehr. Ein einigendes Band daraus zu knüpfen, wurde nie versucht und hätte auch scheitern müssen. Und auf welchen Stier man die Merkel setzen könnte, weiß ich selber nicht.

In Europa haben daher immer viele Nationen nebeneinander gelebt, haben miteinander blutigste Kriege geführt, haben eigene Kulturen entwickelt, eigene Religionen und vor allem eigene Sprachen, die einer gegenseitigen Verständigung eher hinderlich als nützlich waren. Der Versuch mancher Wohlmeinender mit Esperanto ist gescheitert, das Englische hat gewonnen und es ändert nichts daran, dass uns gerade die Engländer verlassen werden. Die Chance des Deutschen als einigende Sprache ist vorbei.

Mit dieser Geschichte zu leben, war niemals einfach und die europäischen Katastrophen sind vor allem auf dem Rücken der Deutschen ausgetragen worden, die aber doch in einer gewissen Weise Schuld auf sich geladen hatten und ihre Schuhe waren immer groß genug, um alle – auch die fremde – Schuld hineinschieben zu können.

Die allgemeine Erschöpfung nach den beiden großen europäischen Kriegen hat, wenn schon nicht Vernunft, so wenigstens Ruhe in diesen Kontinent gebracht. Dass dieser beendende Sieg auch von einer nicht wirklich „europäischen“ Nation, den USA nämlich, mit großen Opfern gebracht werden musste, ist wieder bezeichnend, hat aber doch direkt zu einem „Vereinten Europa“ nichts beigetragen. Nur sind die Ressentiments lange geblieben.

Leider haben viele auch bis heute nicht verstanden, dass der Eiserne Vorhang nicht nur eine Kerkermauer, sondern auch ein Schutzwall gegen den Kommunismus gewesen ist. Stalin wusste das und erst jetzt versteht man, warum Stalin den Sieg nicht wirklich feiern wollte. Und diese Erkenntnis dämmert manchen erst jetzt, jetzt wo klar wird, dass nicht die BRD die DDR übernommen hat, sondern die DDR die BRD.

Die Wirtschaft hat uns zum Beitritt gebracht, das ist aber vergessen

Es war aber nicht nur die Zeit, es war die Wirtschaft, es war die wirtschaftliche Vernunft, die an der Wiege des europäischen Gedanken gestanden ist. Der Kampf gegen eine unvernünftige, kostspielige Bürokratie, die Abschaffung von Wirtschaftshindernissen, wie Zöllen und Abgaben hat den Anstoß gegeben. Und diese Idee der Abschaffung von Zöllen, Passkontrollen und anderen schikanösen und sinnlosen Schranken hat schließlich den Ausschlag zum Beitritt vieler Länder zu dieser EU gegeben. Auch Österreich war hier dabei und auch ich habe – zugegeben hier mit viel frommer Hoffnung – für den Beitritt gestimmt. Allerdings, an die Märchen vom Mock und von der Ederer habe ich schon damals nicht geglaubt. Und den Tausender hat ohnehin niemand je gesehen.

Aber die Idee, zu einer Wirtschaftsunion zu gehören, die Vorteile einer solchen Union zu genießen und die nationale Identität zu bewahren, war verführerisch und hat daher viele, also auch die Österreicher verführt. Aber wie man erst jetzt erkennt, hat in Europa nicht die Freiheit sondern die Bürokratie gesiegt.

Die Problematik liegt immer in der Größe einer solchen Organisation. Die USA haben das durch die recht starke Selbständigkeit der einzelnen Bundesstaaten vermieden und die Schweiz besteht von vorneherein aus äußerst kleinen und überschaubaren Einheiten und ist daher der EU nie beigetreten. Allerdings: die Versuche der EU über Schengen und andere Verträge die Schweiz in die Einflusssphäre der EU hineinzuziehen, werden nie enden und sind nur schwer abzuwehren, man denke nur an die Geldwäschebestimmungen.

Besonders deutlich wird das Phänomen der unbeherrschbaren Größe bei den kommunistischen Staaten, die an ihrer Größe, an ihrer menschenverachtenden Brutalität und natürlich auch an ihrer wirtschaftlichen Unfähigkeit gescheitert sind und – was von ihnen noch über ist – scheitern werden.

Ihre Größe hat die Saurier umgebracht, sie wird auch die EU killen

Dieses Schicksal wird auch der EU beschieden sein. Sie ist zu groß und damit unregierbar geworden. Wer einmal in Brüssel oder Straßburg gewesen ist, hat das feststellen können.

Größe verträgt sich nicht mit Demokratie. Die Demokratie hat die unabdingbare Voraussetzung, daß sich die Regierten und die Regierenden kennen können, zumindest die Möglichkeit dazu haben, sich gegenseitig kennenzulernen. Das ist aber im brüsselschen Moloch nicht mehr gegeben. Es sind zu viele in der Kommission, es sind zu viele im Parlament und die Einwirkung der einzelnen Bürger auf politische Entscheidungen ist keineswegs gegeben. Brüssel ist soweit von uns entfernt wie Moskau damals von Sibirien und diesen weiten Weg kann die Demokratie nicht überleben.

Die neuen Herrscher

Wer einmal einem Kommissionär gegenübergesessen ist, wer dessen völlig abgehobene, lebensfremde Art, wer dessen überhebliche Besserwisserei am eigenen Leib erfahren musste, hat erkennen müssen, wie es wohl einem Sowjetbürger mit einem Mitglied des dortigen Politbüros ergangen sein muss. Nur das Hinausbegleiten durch einen Saaldiener war wohl eine andere Kategorie und führte zum Nachhauseflug und nicht in den GULAG.

Dieses Unbehagen begleitet den kleinen Österreicher, wenn einmal nach Brüssel gedurft hat. Es begleitet den kleinen Österreicher, der immerhin als Nettozahler die Ehre hat, das Ganze zu finanzieren, der gar nicht mehr so genau wissen möchte, wie viele Sitzungsgelder und Diäten tatsächlich an die dort schmarotzenden Nichtstuer ausgeschüttet werden.

Ich bin kein Europäer. So nicht.

Als wir damals beigetreten sind, konnte man hören, es sei deswegen so wichtig, weil man dann seine Stimme erheben könne, weil man mitreden dürfe im großen Konzert der EU-Entscheider. Geblieben ist nichts davon. Wir dürfen reden, aber nur zu Hause. Wir dürfen reden in Brüssel oder in Straßburg, aber keiner hört auf uns. Denn dort sitzen die „glühenden Europäer“ die wir hingeschickt haben, die aber nicht daran denken, die Interessen unseres Landes zu vertreten sondern nur an die Interessen ihres eigenen Geldbeutels denken, die uns Richtlinien schicken und sich jeden Unsinn gefallen lassen. Richtlinien und Vorschriften oder Beschlüsse, gegen die es keinen Einspruch gibt, die man brav zu vollziehen hat und gegen die man nichts machen kann, außer man sitzt in Prag und läßt sich nicht alles widerspruchslos gefallen.

Ich bin noch immer kein Europäer, ich bin Österreicher

Ich will nicht in einem Land leben, das kein Land ist, sondern ein Moloch. Ich will in keinem Land leben, wo fast alle Gesetze und Verordnungen von einer ahnungslosen und lebensfremden Bürokratie bestimmt werden, die weder demokratisch legitimiert ist noch irgendeiner Verantwortung unterliegt. Ich will auch nicht dort leben, wo die „Entscheidungsträger“ ihre Inkompetenz, ihre Korruption und ihre zerstörerische Kraft zur Genüge bewiesen haben, die aber bis heute keine Konsequenzen dafür erfahren mussten und auch in der Zukunft nicht erfahren werden.

Die Frage, ob es in Österreich besser ginge oder gegangen wäre, hätten wir uns den Beitritt erspart, darf heute nicht mehr gestellt werden. Ich weiß auch nicht, ob es in Österreich besser ginge, würden wir es den Briten nachmachen und einfach austreten. Gut, die Zahlungen an die EU würden wir uns ersparen und natürlich auch die möglichen Strafen für unsere Klimapolitik, die ja auch nur dann fällig wären, würden wir sie zahlen wollen.

Wehrloses Europa

Manche unserer Herrscher und Herrscherinnen denken bereits über eine EU-Armee nach. Wie das gehen soll, was das für unsere Sicherheit bringen soll, das weiß niemand. Dass das Ganze das Ende unserer Neutralität wäre, ist unbestritten, stört aber wie es scheint, keinen. Gedanken sind wie es scheint frei, auch wenn sie verderblich sind.

Die deutsche Bundeswehr ist kaputt. Die derzeitige Kommissionspräsidentin hat in Deutschland ganze Arbeit geleistet, bevor sie sich nach Brüssel vertschüsst hat. Und mit unserem Bundesheer steht es auch nicht zum Besten, das hat man jüngst sehen können und wer es nicht gesehen hat, könnte das zur Genüge hören. Die Briten treten aus, auch deren Armee ist weg.

Wer bleibt dann? Die Franzosen, die Italiener. Das glaubt in Wirklichkeit keiner. Und dass hier Visegrad einspringt, ist eine Illusion.

Die Vorstellung, eine Armee zu kommandieren, in der über zwanzig Sprachen gesprochen werden, kann nur einem komplett Wahnsinnigen gefallen.

Sicherheitspolitisch hat die EU total versagt. Die Grenzen sind offen wie die Scheunentore, die Griechen sind völlig unfähig, auf ihren Inseln stauen sich die Invasoren, die Italiener lassen neuerdings auch wieder Schiffstouristen ins Land seit Salvini weg ist und die Spanier agieren völlig hilflos, wenn die Neger über ihre Zäune klettern. Sie setzen sie aber, wenn sie im Land sind in Busse und transportieren sie nach Deutschland, wo sie ja hingehören und wo sie in Wahrheit hinwollen. Und was auf der Balkanroute passiert, weiß nicht einmal der Kurz.

Was also soll eine solche EU-Armee? Die ist völlig bankrott, bevor sie aufgestellt ist und den Luxus vieler Generäle zahlen wieder nur die Nettozahler. Die Kampfkraft einer solchen Operettenarmee ist gleich Null und außer Paraden in Brüssel wird wohl nichts geschehen, kein Schuss wird abgefeuert werden. Die Grenzen sind offen wie zuvor, aber wir haben eine kostspielige Armee, die wahrscheinlich mehr Offiziere als Soldaten haben wird.

Aber unsere EU-Bonzen scheinen ganz verliebt in eine Vorstellung von einer Armee zu sein, die wieder einmal ungeheure Summen verschlingen wird, ohne nach außen was zu bewirken.

Dass so etwas nicht funktionieren kann, erleben wir ja bereits. Die unter den hochtrabenden Namen EUROGENDFOR, eine internationale Gendarmerieeinheit, gegründete Truppe existiert derzeit auf dem Papier und hat überhaupt nichts bewirkt. Oberste und Generäle gibt es zwar und ich meine, dass die auch ausreichend dotiert sein werden. Also die Kosten laufen – wie es in der EU halt so ist – von einer Aufgabenstellung oder gar von einer Aufgabenbewältigung hat man bislang nichts gehört.

Mit einer EU-Armee wird es wohl nicht besser gehen. Wer dort dienen soll, ist auch den „glühenden Europäern“ wie es scheint, nicht so recht klar. Wehrpflichtige kann man dort sicher nicht hinschicken, bleiben also nur Freiwillige, mit anderen Worten: Söldner. Und ob wir das wirklich wollen, eine EU-Armee mit Söldnern, bleibt dahingestellt. Ich will das jedenfalls nicht und jeder vernünftige Demokrat kann das auch nicht wollen.

Wir hatten in Österreich gerade den Nationalfeiertag. Die Erinnerung an die Freiheit, an die Wehrhaftigkeit, ohne die es keine Freiheit geben kann, wurde hier gefeiert. Leider in einem Rahmen, der mehr traurig gemacht hat, als uns Österreicher in Feststimmung zu bringen. Eine Würstelbude ist kein Festtagsschmaus und der Anblick der Reste unseres Heeres hat den meisten die Feierstimmung nachhaltig verdorben. Daran konnten auch die dort gehaltenen Reden irgendwelcher Politfunktionäre nichts besser machen. Man hätte keine von denen gebraucht.

Feindbilder und Freundesbilder

Die Feindbilder sind uns auch abhandengekommen, die Bilder unserer Freunde aber leider auch. Denn wer glaubt, keine Feinde zu haben, der hat auch keine Freunde mehr. Angesichts der Bundesheer-Insolvenzveranstaltung am Heldenplatz stellt sich die Frage, wer uns denn in Zukunft verteidigen wird oder noch verteidigen kann. Das Bundesheer wird es wohl nicht können und die EU-Armee gibt es gar nicht und wird es hoffentlich auch nie geben. Österreich ist also ungeschützt. Die Neutralität allein wird uns nicht schützen.

Man erinnere sich: Unsere Neutralität ist eine bewaffnete Neutralität nach dem Muster der Schweiz. Das steht so im Moskauer Memorandum. Und Schweiz bedeutet: Miliz. Und Miliz bedeutet, dass jeder Bürger, der seine Wehrpflicht geleistet hat, auch nach diesem Wehrdienst berufen wäre, sein Land im Falle des Falles zu verteidigen. Dazu aber braucht er seine Waffe, die der Schweizer Milizionär zu Hause nebst der Munition im Schrank stehen hat. Und es gehört auch dazu, dass mit dieser Waffe regelmäßig geübt wird, dass man nicht vergisst, wie man damit umzugehen hat. Die Schweizer machen das.

Es gibt eine Geschichte aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Ein fiktives Gespräch zwischen einem Schweizer Militär und einem Nazi-Offizier. Der Deutsche meint, man würde hunderttausend Soldaten einsetzen und könne daher die Schweiz leicht besiegen. Der Schweizer meint, dann würde die Miliz eben schießen, was wären schon hunderttausend. Der Deutsche sagt, dann werde man eben zweihunderttausend Soldaten schicken. Darauf der Schweizer: „Dann müssen wir eben zweimal schießen!“

Ob die Geschichte stimmt oder nicht: Hitler hat die Schweiz nicht angegriffen. Das ist Miliz. Und die Miliz ist der bewaffnete Bürger, der aus eigenem Entschluss dazu bereit ist, sein Land zu verteidigen und das auch tun kann, weil er bewaffnet ist.

Was bleibt also zu unserer Verteidigung?

Recht wenig. Das Gewaltmonopol ist natürlich immer noch beim Staat. Die Rechtsdurchsetzung ist dem Staat vorbehalten, der Schutz des Bürgers, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ebenso. Dafür kassiert ja der Staat nicht wenig Steuern und wäre dagegen verpflichtet, dieses Gewaltmonopol zum Wohle des Bürgers anzuwenden, diesen zu schützen und seine Sicherheit zu gewährleisten.

Das funktioniert leider immer weniger. Der Schutz unserer Grenzen ist weitgehend aufgegeben. Man erinnert sich an die hilflosen und lächerlichen Bemühungen unserer Exekutive, de hereinströmenden Invasoren aufzuhalten. Die zwei, drei Polizisten an der Grenze wurden einfach zur Seite geschoben, keine wirksame Reaktion der „Staatsschützer“ ist erfolgt. Damit ist das Vertrauen in die Staatsmacht auf ewig verspielt worden. Die Schuldigen kennen wir.

Wer je auf die Polizei gewartet hat, wer je versucht hat, die Anzeige einer Straftat vorzunehmen, weiß genau, was los ist in unserem Land. Der Bürger ist zum Bittsteller geworden, er ist niemand mehr, der seine Rechte einfordern kann und einfordern darf, der eine Leistung für seine – unfreiwillig – erbrachte Leistung verlangt. Denn die kann er fordern, kriegt sie aber nicht.

Was bleibt daher? Die Notwehr. Die kann der Staat allerdings nie ersetzen, die darf er auch nie ersetzen. Denn die Notwehr ist das angestammte Recht, sich selbst und seine Angehörigen zu verteidigen. Und zwar mit allen gebotenen Mitteln. Das ist dem Bürger durch die Bestimmungen der Verfassung und des Strafrechts gewährleistet und das allein ist uns geblieben. Ein Menschenrecht also – kein Staat darf dieses grundlegende Recht einschränken oder verbieten. Und dass diese Notwehr ohne Waffen nicht möglich ist, dürfte auch dem Dümmsten klar sein.

Ich bin ein Österreicher, ich bin kein Europäer

Europa ist ein Kontinent. Wo er aufhört, ist leicht zu erkennen, wo er beginnt, schon weniger. Die glühenden Europäer wären schon ganz abgekühlt, wenn sie vom Ural erst am Meer angekommen sind. Aber so groß wollen wir Europa gar nicht sehen und diese „Europäer“ könnten das ohnehin nicht begreifen.

Ich bleibe also Österreicher und ich kenne meine Grenzen gut und ich denke, ich würde sie auch trotz meines Alters verteidigen, wenn es notwendig wäre.

Im „König Ottokar“ wird gesagt: „Da tritt der Österreicher hin vor jeden!“ Vor jeden. Das ist es. Egal, wer da kommen mag.

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Ein Text dem nichts hinzuzufügen ist. Nur eines: Ich würde ehrlicherweise dieses Land nicht mehr verteidigen. Ich würde meinen Straßenzug, meine Nachbarn und Freunde, meine Familie und mich bis aufs Blut verteidigen aber nicht mehr dieses desolate Land. Wofür? Für wen? Für was?

Dem kann ich nur 100% zustimmen,denn ein Land das von seinen Politikern verraten und an das “System”ausgeliefert wurde, ist verloren.
Eigenschutz ja,Volksverräter schützen nein.
PS:
Politiker die so etwas zulassen soll ich schützen?
https://www.krone.at/2522884

Zuletzt von LA-LE 69 vor 8 Monaten bearbeitet.

Henryk Broder findet auch klare Worte zu den”glühenden Europäern”,die bei Wahlen in anderen Ländern (Bananenrepubliken???)Wahlbeobachter fordern.
Nicht jeder Patriot der seine Heimat liebt,kann sich mit solchen”Systemmarionetten”solidarisieren,und sie vielleicht im Ernstfall verteidigen.
https://www.youtube.com/watch?v=74nqCu7P80A

Die EU will es nicht und unsere Marionetten dürfen es nicht.Müssen die Bürger in Zukunft die Grenzen selbst schützen?
https://www.frei3.de/post/7072b460-c776-454b-934e-2941c83b2d8b

Diese durch NICHTS legitimierte EU Bürokratendiktatur, wird bis Ende der 20′ er krachend scheitern. Die klimarisierte + bereicherte Armut für Alle, wird in 1. Linie die Hurraschreier, bedauernswerte Hüpfgretas + allen voran uns Deutsche, Österreicher, Holländer usw. treffen.

Die Russen haben in den 90′ ern den Overkill dieses “Systems” in ultrabrutalester Art + Weise bereits hinter sich. Die Westeuropäer noch vor sich. Das Unschöne dabei: Die Leute hierzulande, sind nicht einmal zu 10% leidensfähig wie Russen. Pech gehabt!

Die gelernten Dunkeldeutschen (DDR = Der_Dämliche_Rest), wünschen daher noch viel Spaß mit diesen Volksverdummern, Politclowns + korrupten Apparatschiks aus dem Brüsseler Politbüro = Ab heute nur noch Koks + Nutten ha ha ha…!

Da die Österreicher den Irrsinn genauso mit auf die Spitze treiben möchten, dürfen sie hinterher nicht jammern:

https://www.tagesschau.de/inland/maas-eu-westbalkan-101.html

Wir gehören jedenfalls den Millionen Deutschen an, die diese Republik (wieder mal) längst abgeschrieben haben.

Mir persönlich geht es immer sehr auf die Nerven, wenn (nicht nur) medial (vermutlich absichtlich) die EU immer als Europa bezeichnet wird. Abgesehen davon ist jegliche Diskussion “verboten”, wie man es ja von unseren linksradikalen Medien gewohnt ist. Selbst Regierungsmitglieder werden medial zum Teufel geschrieben, sobald ihre EU “Performance” nicht “ausreichend” ist. Die grundsätzlichen Probleme mit der EU werden wir vermutlich erst lösen, wenn wir die linksradikalen Medien (ganz weit) links liegen lassen und eine vernünftige Gesprächsbasis finden.

Sehr guter Text! Das “Problem” ist von allen Seiten gut ausgeleuchtet!

Und NEIN, ich bin Österreicher!

Und ich bin Germane…