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Die Reichskristallnacht und der Neger

 

Die Reichskristallnacht und der Neger
 
Neger solle man schon lange nicht mehr sagen. Warum das so ist, weiß wieder einmal keiner. Neger ist kein Schimpfwort, es heißt ja bloß schwarz. Aber die politische Korrektheit will es so, wobei natürlich niemand sagen kann, wer diese „politische Korrektheit“ überhaupt ist, wer dahintersteht oder ob das eine Instanz, eine Behörde oder eine Institution ist, die einfach verordnen darf, was man zu sagen hat und nicht.
Ich kümmere mich jedenfalls nicht darum, ich sage weiter „Neger“, schreibe das auch und verbieten lasse ich mir das höchstens von einem solchen und nicht von einer weißärschigen Journalistentussi.
Aber Fernsehen bildet und so habe ich jüngst in der ZIB 2 vom Wichtigmacher der Nation, dem Herrn Armin Wolf vernehmen müssen, daß man „Reichskristallnacht“ auch nicht mehr sagen darf. Die Erklärung dafür war recht dürftig und nicht einsichtig, so daß ich glaube, daß der Herr Wolf das ganz einfach spontan erfunden hat.
Die Reichskristallnacht ist wichtig. Sie ist der Beginn der offiziellen, brutalen Judenverfolgung, der Beginn der Ausschreitungen und sie stand am Anfang der Reise, die in die Gaskammern führte.
Die Reichskristallnacht war noch ein Angelpunkt. Einen Tag nachher wurde nämlich ein Gesetz verkündet, das den Juden den Besitz von Waffen und Munition verboten hat. Die Verfolgung und das Massaker konnte ungestört und ungehindert beginnen.
Ein solches Waffenverbot steht immer am Anfang des Völkermordes, des Massenmordes. Ohne ein Waffenverbot funktioniert das nicht. Die Geschichte zeigt uns das immer wieder.
Vielleicht war das der Grund warum der Armin Wolf das Wort „Reichskristallnacht“ nicht mehr hören will. Wie wir alle wissen, ist er ja auch ein glühender Gegner des privaten Waffenbesitzes und somit ein Freund des Völkermordes. Die Zusammenhänge sind zu deutlich. Nicht darüber reden schafft aber das Problem nicht aus der Welt. Vielleicht aus dem ORF, das ist aber nicht die Welt.

Kommentare   

+10 #9 Guest 2012-02-15 11:00
Fortsetzung aus wikipedia:
Demnach versuchten ohnmächtige Zeitzeugen so wenigstens privat ihre innere Empörung in grimmiger, sarkastischer Form zu äußern. Erst als der Ausdruck in der NSDAP bekannt wurde, deuteten Parteimitglieder ihn zynisch um. So sagte der Funktionär Wilhelm Börger im Juni 1939 auf dem Gautag der NSDAP in Lüneburg:
„Die Sache geht als Reichskristallnacht in die Geschichte ein (Beifall, Gelächter).“
Der Begriff wurde also schon kurz nach seinem Entstehen von den Tätern vereinnahmt, so dass die ursprünglich gemeinte bitter-ironische Distanz gegenüber dem Staatsterror und dessen ideologischer Bemäntelung verloren ging. Deshalb konnte er – so die sich in den 1950er Jahren durchsetzende Meinung – die Ereignisse vom November 1938 nicht historisch dauerhaft bezeichnen.
+10 #8 Guest 2012-02-15 10:59
„Reichskristallnacht“ war jed. anf. kein staatl. Propagandawort. Wahrscheinlich prägte d. Berliner Volksmund die Wortschöpfung „Kristallnacht“ angesichts der vielen zerbrochenen Fenster u. Kristallleuchter der Synagogen u. Geschäfte. Der Ausdruck „Reichskristallnacht“ wandte sich dann gegen die damaligen Machthaber, indem er ihren inflationären Gebrauch der Vorsilbe „Reichs-“ satirisch verspottete. Diese regimekritische Bedeutung ist nicht schriftlich belegt, wurde später aber von Zeitzeugen bestätigt. A. Arndt (SPD), der im Nov. 38 in Berlin als RA tätig war, sagte in der Verjährungsdebatte des Deutschen Bundestages vom 10 03 65:
„...den 8./9. Nov. 38, den man doch nicht, Herr Bundesjustizminister, als ‚sogenannte Reichskristallnacht‘ bezeichnen sollte. Das ist ein blutiger Berliner Witz gewesen, weil man sich damals nicht anders zu helfen wusste.“
+8 #7 Guest 2012-02-14 23:15
Sehr richtig Hr. Böser Wolf!

Überdies sympathisiere ich mit dem Einwand des Hrn.Dr.Z. ...
Zitat:
Aber die politische Korrektheit will es so, wobei natürlich niemand sagen kann, wer diese „politische Korrektheit“ überhaupt ist, wer dahintersteht oder ob das eine Instanz, eine Behörde oder eine Institution ist, die einfach verordnen darf, was man zu sagen hat und nicht.
Die einzig (halbwegs) plausible Erklärung ist, dass "wir" den Krieg verloren haben, und sich "das Volk" deswegen schier auf alle ewigen Zeiten in die Hosen pi***!

Gleichwohl ist das genau der Ansatzpunkt des Umschwunges...

Ich fange an (bitte laut lesen) >>>
Reichskristallnacht
Neger
Söhne
(auf)rechter Bürger
Marschmusik
...


Sehen wir zu, dass WIR GEWINNEN, und dann "wer Ö. liebt ist sch***" etc. politisch unkorrekt, ja gar hochverräterisch mit entsprechender Strafe ist!!!
+16 #6 Guest 2012-02-14 16:23
Man wird ausgeraubt. Einmal von unserer Regierung, einige schon mehrmals in ihrem Heim und vermehrt auch auf unseren Straßen. Politische Korrektheit ist nur etwas für Menschen die einen Traum leben und sonst keine Probleme haben, die lieber den Schein vor dem Sein den Vorzug geben. Mir fallen dazu zwei pedagogisch wertvolle Lachnummern ein. 1) Wenn du ihn ignorierst, hört er von selber auf; 2) Der Klügere gibt nach; Also die Klügeren haben schon lange genug nachgegeben, daher sind die Vollidioten am Regieren. Auch wenn wir sie noch weitere 100 Jahre ignorieren, sie werden von selbst damit nicht aufhören.
+15 #5 Guest 2012-02-14 15:27
Eher ein Dummkopf. Zum Beispiel Armin Wolf.
+15 #4 Guest 2012-02-14 15:08
Reichskristallnacht ist angeblich die Bezeichnung Fincks. Finck war der Till Eulenspiegel der NS Zeit. Von ihm stammt das Wort. Die Nazis haben dieses Wort verboten!

Wer jetzt Novemberpogrom dazu sagt, ist entweder selbst ein Nazi oder einfach nur ein Dummkopf.
+16 #3 Guest 2012-02-14 12:50
Zitat:
Warum das so ist, weiß wieder einmal keiner.
Man könnte auch sagen: "Das weiß kein Neger!"

Wenn man denn "politisch unkorrekt" wäre...
+17 #2 Guest 2012-02-14 12:26
Man darf vieles nicht mehr sagen,entscheiden tut das eine Minderheit die meistens nichts damit zu tun hat. Dafür erfindet man neue Begriffe die oft wirklich krank sind. Man bevormundet viele Menschen und schaut sie böse an wenn sie sich nicht an diese neue Welt halten. Mir ist das alles Wurscht, ich sage was ich sagen möchte und wenn es Jemanden nicht passt kann er mich darauf ansprechen. Ich bin sicher nicht verlegen der oder demjenigen eine höfliche Antwort zu geben. Aber auch nicht resistent wenn Kritik berechtigt ist. Ich lasse mir gerne etwas sagen und bin bereit zu lernen.
Was mir aber besonders aufstößt ist die Änderung der Bundeshymne. Wenn es so wichtig ist hätte man eine Volksabstimmung machen müssen. Hoffentlich klagen die Rechteinhaber und bekommen Recht. Ich würde mir das wünschen. Bevor sie diese so stümperhaft verstümmeln sollen eine neue auserwählen oder schreiben lassen.
Wenn ich diese selbsternannte Elite sehe oder höre,kommt mir ...ich kann es nicht anders sagen, das kotzen.
+16 #1 Guest 2012-02-14 12:21
Zitat:
Ein solches Waffenverbot steht immer am Anfang des Völkermordes, des Massenmordes. Ohne ein Waffenverbot funktioniert das nicht.
Hat jemand etwas anderes erwartet, was den autochthonen Völkern der EUdSSR bevorstünde? Nämlich denen, die selber denken, die ihr Leben selber leben, die sich nicht von den Diktatoren verbiegen lassen (wollen)?

Dennoch: auch diese Diktatur wird vorübergehen – wie alle Diktaturen. Viele Opfer wird sie gekostet haben. Überleben wird nur der können, der schon jetzt vorgesorgt hat. Zumindest wird seine Chance auf Überleben höher sein als die der vertrottelten Schlafschafe. Die wenigen Schlafschafe, die nach dem Chaos noch da sein werden, die werden wiederum sagen »Ja, das haben wir doch nicht wissen können.«

Quatsch! Natürlich habt ihr es gewußt. Wir haben oft genug gewarnt. Und hernach werden diese Holzköpfe von Mitläufern ein Stück weit traurig und betroffen sein.

Wir, die wir gewarnt haben, werden mit euch aber kein Mitleid haben. Denn wir haben gewarnt, wir haben es euch gesagt, wir haben es geschrieben – immer wieder.

IHR habt es möglich gemacht, daß das geschehen konnte!

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