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Tiefer geht’s nimmer

Tiefer geht’s nimmer

 

Es ist erreicht! Der Tiefpunkt des österreichischen Journalismus ist erreicht. Wir sind am Boden angekommen und tiefer geht’s nimmer.

Das widerliche Schmierblattel, das täglich den Namen unseres Vaterlandes auf der Titelseite in den von ihm produzierten Dreck zieht, hat den Beweis seiner unsäglichen Niederträchtigkeit geliefert.

Unser lieber Freund Richard Temple-Murray ist von uns gegangen und gestern haben wir ihm die letzte Ehre erwiesen. Still, würdevoll und andächtig, wie es sich gehört. Die Kirche war voll, alle seine Freunde, denen es möglich war, haben von ihm Abschied genommen.

Und am Tag des Begräbnisses berichtet dieses Schandblatt, dieser Auswurf journalistischer Idiotie und Niedertracht über seinen Tod. Die Titelzeile:

„Waffennarr erschoß sich vor Exekutor“

Richard Temple-Murray ist also ein Waffennarr für diese Dreckschreiber, für diese Sudelbande.

Er war es nicht. Er war kein Narr, er war ein aufrechter Kämpfer für die Menschenrechte, für die Demokratie und für eine klügere, bessere Welt.

In der Kirche habe ich ihm einige Worte widmen dürfen. Am Ende meiner Ansprache habe ich gemeint, daß jeder Mensch die Pflicht habe, diese Welt nur dann zu verlassen, wenn er sie um ein weniges besser gemacht habe.

Richard hat diese Welt vielleicht nicht besser machen können, aber hat sie wenigstens etwas klüger gemacht.

Er ruhe sanft.

Wir werden ihn nicht vergessen und wir werden seiner noch gedenken, wenn dieses Drecksblatt endlich auf dem Kompost der Pressegeschichte gelandet ist.

Kommentare   

+4 #6 Loki 2014-11-22 20:23
Ich wußte nicht, daß sich unser Mitstreiter erschossen hat. Ich hab eher an Herzinfarkt gedacht. Traurig.
Ein Mensch, der den Freitod wählt, sieht keine Chance mehr im Leben. Eine harte Entscheidung.
Dafür die eigene Waffe zu nehmen, erweist ihm alle Ehre. In unserer europäischen Tradition war diese Todesart nur ehrvollen Männern vorbehalten. Kriegern, Generälen und kurz gesagt anständigen Männern.

Schade um ihn aber ein würdiges Ende für einen Kämpfer! Er ruhe in Frieden!

(Ihr habt vielleicht bemerkt, daß ich den unsagbaren publizistischen Schrott nicht einmal erwähnt habe. Diesbezüglich würde ich Götz von Berlichingen zu Wort kommen lassen...)
+17 #5 Michael Heise 2014-11-21 17:50
Ich wünsche den Schreiberlingen ein unfotogendes Ende auf irgend einer Bahnhofstoilette. Überschrift: Redakteurnarr von Junkie erschossen + beraubt!
+19 #4 Tecumseh 2014-11-21 17:20
"Tiefer geht’s nimmer"

Tiefer geht's tatsächlich nimmer! Eigentlich darf man sich nicht wundern, denn was ist man von der linken Seite schon anderes gewöhnt! Es macht denen offensichtlich große Freude, den Toten noch im Grab mit ihrem Dreck zu bewerfen! Sah man ja auch bei Liese Prokop und bei den Bewertungen unserer Kommentare im Dagarser-Blog! Dieses Gesindel kennt keine Ethik und hat keine Moral!

Ich hätte Richard gerne heute noch die letzte Ehre erwiesen, aber leider war ich unaufschiebbar verhindert. Das hat mir sehr leid getan.
Ich wäre sehr dankbar, wenn ev. z.B. in den IWÖ Nachrichten Fotos vom Begräbnis gebracht werden.
+21 #3 Gustav 2014-11-21 14:23
Das Journalismus zu nennen ist sehr großzügig. Von der APA kopieren, in das eigene Blatt einfügen und dazu eine Schlagzeile am linken Rand auswählen, hat mit Journalismus meiner Meinung nach nichts gemeinsam.

Spätestens jetzt dürfte es offiziell sein:
Waffenbesitzer sind die auserwählten Neountermenschen. Was man heute alles ungestraft mit einem Waffenbesitzer machen darf und was ein Waffenbesitzer über sich ergehen lassen muß, ist unglaublich.
+16 #2 wolfgang stix 2014-11-21 12:52
man sollte solche blätter nicht in die hand nehmen, ich mach das mit der krone schon lange und nach der presse hab ich jetzt den kurier gekündigt. die medien werden von 2-3 globalen nachrichtenzentren gespeist, die uns alle den selben scheiß mitteilen und uns nur manipulieren wollen. meine infos bekomme ich aus dem internet , dort kann ich auswählen und wenn nötig 50% streichen.
PS: dass sich herr murray erschossen hat, hab ich allerdings nach recherche in dem online dienst der Zeitung erfahren.daher verwundert mich "kirche", oder weiß ich was nicht.
+30 #1 Walter Murschitsch 2014-11-21 12:10
Dr. Zakrajsek:
Richard Temple-Murray ist also ein Waffennarr für diese Dreckschreiber, für diese Sudelbande.

Er war es nicht. Er war kein Narr, er war ein aufrechter Kämpfer für die Menschenrechte, für die Demokratie und für eine klügere, bessere Welt.
Richard hat diese Welt vielleicht nicht besser machen können, aber hat sie wenigstens etwas klüger gemacht.

Er ruhe sanft.

Wir werden ihn nicht vergessen und wir werden seiner noch gedenken, wenn dieses Drecksblatt endlich auf dem Kompost der Pressegeschichte gelandet ist.

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Wahnsinn, von solchen Schmierblättern lassen sich viele Leute auch noch beeinflussen, und dann wundert man sich über den Faynachtsmann oder den Prüll. Aber jedem was er verdient!

Diese Drecksblätter im wahrsten Sinn des Wortes sorgen zweimal für Unmengen Müll, einmal da es sich um journalistischen Müll handelt, zweitens, für Unmengen Müll in den U-Bahnstationen und U-Bahnen, Straßenbahnen!.

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