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Waffenrecht International

Wenn die Regierung zu weit geht

Was Neues vom Andreas Tögel

 

Nicht nur neu, sondern auch immer gut, der Beitrag von meinem alten Freund Andreas Tögel. Er versteht viel von Waffen, noch mehr von der Wirtschaft und ganz viel von der Politik. Viele Bücher und noch mehr Beiträge stammen aus seiner Hand, alles kann ich nicht bringen, aber vieles doch immer wieder. Diesmal aus dem

ef-Magazin, Ausgabe 210.

Bitte lesen!

 

Wenn die Regierung zu weit geht

(ANDREAS TÖGEL)

Im Jahr 2020 kannten Politik und Medien so gut wie nur ein Thema: die Corona-Pandemie. Alles andere schaffte es kaum in die Schlagzeilen. Probleme der Massenmigration? Schuldenkrise? Fragen der inneren Sicherheit? Ausgeblendet. Das heißt, Letztere haben zumindest den Staatsfunk in Österreich doch interessiert – und zwar im Zusammenhang mit der steigenden Zahl gesetzeskonform erworbener Schusswaffen.

 „So viele Schusswaffen wie noch nie verkauft“ lautete ein Eintrag in der Chronik des ORF-Teletextes vom 4. Januar. Zudem meldete der Waffenhandel Munitionsverkäufe in Rekordhöhe. Im zentralen Waffenregister waren per Ende 2020 rund 1,15 Millionen Schusswaffen aller für Privatleute legal verfügbaren Kategorien gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Bestand um 53.000 Stück oder rund fünf Prozent. Die gegenüber 2019 sogar beinahe zehnprozentige Steigerung der Zahl legal verkaufter Waffen treibt den Medienschaffenden erst recht den Angstschweiß auf die Stirn.

Die Waffen der Kriminellen

Überflüssig zu erwähnen, dass sich die Damen und Herren Redakteure – nicht nur die des ORF, sondern faktisch alle mit Subventionen im zweistelligen Millionenbereich „geförderten“ Presse-, Funk- und Fernsehunternehmen – ausschließlich um die Zunahme des amtlich erfassten Waffenbestandes sorgen, nicht aber um den Bestand in der Hand von Kriminellen, der vom Schwarzmarkt stammt und in keiner Regierungsstatistik aufscheint. Der kürzlich von einem muslimischen Täter verübte Terroranschlag in der Wiener Innenstadt (vier Todesopfer, zahlreiche zum Teil schwer Verletzte) wurde – wie alle Verbrechen dieses Typs – mit illegal beschafften Waffen (einem vom Balkan stammenden Sturmkarabiner und einer Pistole) ausgeführt, ohne dass diese Tatsache auch nur in einem einzigen der größeren Medien einer ausführlichen Würdigung unterzogen worden wäre.

Die Barrikaden gegen die Rechtschaffenen

Nicht nur in Deutschland, auch in Österreich ist es nicht einfach, sich auf legale Weise eine Schusswaffe der Kategorie B (Pistolen, Revolver und halbautomatische Gewehre) anzuschaffen. Neben der „Verlässlichkeit“ des am Erwerb einer Waffe interessierten Bürgers (keine Einträge im Strafregister) wird hier seit mehreren Jahren auch dessen Geisteszustand im Zuge eines ebenso obligatorischen wie kostspieligen „Psychotests“ geprüft. Diese einzigartige Prozedur begründet eines der kuriosen Alleinstellungsmerkmale des Landes. Hat der Antragsteller die Abwesenheit geistiger Störungen unter Beweis gestellt und einen Befähigungsnachweis zum sachgerechten Umgang mit Schusswaffen erbracht, erhält er die zum Erwerb und Besitz von zwei Waffen der Kategorie B erforderliche Erlaubnis in Form einer Waffenbesitzkarte. Die berechtigt ihn allerdings nicht dazu, die Waffe außerhalb der eigenen vier Wände geladen bei sich zu tragen. Der dafür nötige „Waffenpass“ wird – entgegen der Intention des Gesetzgebers – im Wesentlichen nur noch dienstfreien Polizisten ausgestellt, nicht aber gemeinen Bürgern und Steuerzahlern, die – und sei es noch so wohlbegründet – um ihre Sicherheit fürchten.

Wenn der Geduldsfaden reißt

Die überzogenen, nicht selten verfassungswidrigen Regierungsverordnungen, die im Zuge der Corona-Krise erlassen wurden, sorgen für wachsendes Unverständnis in der Bevölkerung und führen zu einer Zunahme von Akten zivilen Ungehorsams. Kein Wunder: Regeln, die jeder Plausibilität entbehren, werden eben über kurz oder lang übertreten. Auch den geduldigsten Bürgern geht es letztlich gegen die Natur, wenn sie von der machttrunkenen Nomenklatura dauerhaft wie unmündige Kleinkinder oder potenzielle Verbrecher behandelt werden.

Dann steht der Kaiser nackt da

Mittlerweile ist es so weit gekommen, dass der Staat und seine Organe von einer wachsenden Zahl von Menschen nicht mehr als Sicherheitsgarant, sondern vielmehr als Gefahr wahrgenommen wird. Mögliche Folge: Bürger, denen der legale Zugang zu wirksamen Notwehrmitteln verweigert wird, könnten die einschlägigen Vorschriften ignorieren und sich illegal bewaffnen. Kein Machthaber kann dauerhaft gegen das Volk regieren.

 

Ist so, lieber Freund Andreas! Fragt sich nur, wie lange wir uns das noch gefallen lassen.

Kommentare   

+3 #6 Michael Heise 2021-02-25 16:50
So wird mithilfe eines der wichtigsten Zentralorgane, selbst die Schweiz zur Diktatur. Sowas glaubt natürlich keine Sau... Aber alle, die schon lange die Spinnen an der Wand ihrer Gummizelle zählen + natürlich der FAZ Leser :cry:

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/milliardaerin-aus-der-schweiz-haelt-ihr-land-fuer-eine-diktatur-17214698.amp.html
+3 #5 Michael Heise 2021-02-25 09:26
Die politisch- ideologische Umerziehung geht für Unsummen weiter: Die Corona- Mainstream- Tricks aus der modrigen roten Klamottenkiste, sollen ganz nebenbei die "Revolutionäre Massenwachsamkeit" in der EUdSSR stärken + so "feindlich wirkende Elemente" an den Pranger stellen. Kennen wir alles. Hatten wir alles. Bis zum Erbrechen + zum Volksaufstand 1989.

Augenscheinlich läuft alles wieder nach Plan + ob die Schweiz morgen noch Schweiz sein darf, bezweifeln wir = Das ist eine Ponyhofregierung + der sfr fällt bereits. Mit der Digitalisierung steht der Nomenklatura + den Zentralbanken nämlich künftig ein Machtinstrument zur Verfügung, das ALLES bisher Dagewesene in den Schatten stellt + die Freiheit besiegelt.
+3 #4 Rudolf Moser 2021-02-25 09:24
[quote name="LA-LE 69"][quote name="Rudolf Moser"]All diese Fakten zeigen,..

Lieber LA-LE: klar, auch die Schweiz wird kapitulieren, aber immerhin nach langer Zeit des Aufstieges und Wohlstands und ohne Kriegsfolgen. Unser Führer kapituliert bereits jetzt, denn das Volk verdient ihn nicht, oder?https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpol itik/5942293/Kurz-in-der-ARD_Wir-haben-gemerkt-der -Bevoelkerung-geht-die-Kraft-aus

Jetzt kommt das politische Testament des Kurz vor seiner Kapitulation und dem Exil in Brüssel.
Na da schau ma mal was er so abschreiben könnte:

„Würde der KURZ in BRÜSSEL einen ehrenvollen JOB finden und Europa CORONAISIERT werden – in fünf Jahren spätestens wäre der Kurz - Führer eine legendäre Persönlichkeit und DIE SCHWARZ_TÜRKISEN ein Mythos, weil er durch den letzten großen Einsatz geheiligt wäre und alles Menschliche, was man heute an ihm kritisiert, dann mit einem Schlage abgewischt wäre.“
+5 #3 LA-LE 69 2021-02-24 22:54
[quote name="Rudolf Moser"]All diese Fakten zeigen, dass die einzig funktionierende Demokratie in der Schweiz
praktiziert wird.




Geschätzter Rudolf Moser
Wie lange wird es noch so sein?
Ob die Schweiz auf Dauer der Europaweiten Diktatur und ihrer "Betreiber" Paroli bieten kann?
Warten wir ab,was die mit dem Rothen Schild im Schilde führen.


Dazu ein Zitat aus"Wahrheit sagen,Teufel jagen".
Gutle Schnapper, Ehefrau von Mayer Amschel Rothschild, wurde mit der angeblichen
Aussage zitiert:
„Wenn meine Söhne keinen Krieg gewollt hätten, dann gäbe es keinen.”
Oder genauer 1830:
„Es wird keinen Krieg geben, meine Söhne werden kein Geld dafür geben.
(Edith Dörken, „Berühmte Frankfurter Frauen,” S. 48)
+4 #2 LA-LE 69 2021-02-24 22:18
Wie lange wir uns das noch gefallen lassen?
Der Zug in die Diktatur ist abgefahren und nicht mehr zu stoppen.
Alle die es vorausgesagt und geahnt haben,wurden als Verschwörungstheoretiker,Aluhut träger und rechtes Gesindel bezeichnet.
Unser"Führer"und seine "Souffleure"wissen ganz genau wie man den Pöbel zu Gehorsam"zwingt".
https://www.krone.at/2351220
+5 #1 Rudolf Moser 2021-02-24 22:04
All diese Fakten zeigen, dass die einzig funktionierende Demokratie in der Schweiz praktiziert wird. Jeder Milizsoldat hat seine Waffe, Volkeswille kann mittels Referendum zur Abstimmung gelangen, Politiker sind ebenfalls nur auf Zeit und - es gibt keinen extra Posten für den Begrüßaugust. Unsere Parlamentarier sind keine Volksvertreter sondern Parteiuntertanen und das bedingt, daß das Volk zu Untertanen degradiert wird, beherrscht von einer erbarmungslose Bürokratie. Dass es soweit kommen konnte - unfassbar, dass die Medien als vorgesehene Kontrollinstanz sich kaufen lassen - undenkbar. Aber es ist klar, Aufstieg und Fall von Hochkulturen zeigen in der ganzen Menschheitsgeschichte diesen Verlauf. Einzigartig allerdings ist, dass ein Volk selbst beschloss unterzugehen - keine ausreichende Reproduktion und der freudige Empfang von Invasoren. Sicherlich spielt auch die Verblödung durch digitale Demenz eine Rolle - ein Umkehr scheint nicht mehr möglich!

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