Kriminalität

Kopfabschneiden als Migrantenfolklore

Kopfabschneiden als Migrantenfolklore

 

Die Geschichte aus Frankreich ist inzwischen jedem bekannt: Ein Tschetschene mit entsprechender Erlaubnis, sich in Frankreich - also in der EU - aufzuhalten, hat einem Geschichtelehrer den Kopf abgeschnitten und denselben (den Kopf nämlich) in koranischer Manier – vom Propheten ja persönlich angeschafft – der Öffentlichkeit als Trophäe präsentiert. Dann wurde er von der Polizei erschossen, worüber noch abschließend einiges zu sagen sein wird.

Was der Lehrer gemacht hat und wofür er seinen Kopf verloren hat: Er hat über Meinungsfreiheit diskutieren wollen und dabei die „umstrittenen“ Mohammed-Karikaturen präsentiert. Wegen dieser Bilder haben zahlreiche Menschen bereits ihr Leben verloren. Stichwort Charlie Hebdo. Jetzt ist es wieder einer mehr geworden und es wird nicht der letzte gewesen sein.

Es geht hier aber um genau diesen Mord und darum, was man im Unterricht bringen darf, bringen soll und was nicht, beziehungsweise, was man sich als Lehrer trauen darf.

Meine immer zahlreicher werdenden Leser wissen das: Ich war ja selbst Lehrer an der „Graphischen“. 35 Jahre lang und hatte dort das etwas spröde Fach: „Verlags- und Zeitungskunde“ vorzutragen. War auch ein Maturagegenstand. Da habe ich alles Mögliche mithineingepackt: Urheberrecht, Geschichte, Literatur, was man damals halt so als Bildung angesehen hat. Bei einer Schullandwoche durfte ich sogar einmal als Hilfsreitlehrer auftreten. Übrigens: An meinem Unterricht hatte ich recht viel Freude und ich denke, meine Schüler auch.

Denn: Immer wieder melden sich „alte“ Schüler bei mir und wir tauschen gemeinsam Erinnerungen aus. Einer davon hat ein wunderbares und sehenswertes Waffengeschäft in Deutsch-Wagram und ich bin sehr stolz darauf, ihm damals einige Anstöße dazu gegeben zu haben. Gegen Ende des Schuljahres habe ich auch immer Schießkure veranstaltet und meistens war ich im Unterricht auch bewaffnet. (damals Colt Detective). Die entsprechende Berechtigung hatte ich ja dafür. Könnte man wahrscheinlich heute nicht mehr machen, trotz Waffenpaß. Aber gut, die Zeiten haben sich geändert und nicht zum Besseren

Seit der Geschichte aus Frankreich stelle ich mir immer wieder die Frage, was wohl gewesen wäre, müßte ich heute so was wie Geschichte unterrichten und hätte einen Tschetschenen in der Klasse und am Lehrplan stünde so was wie der Islam und der Koran aus der Sicht eines solchen Mohammedaners.

Antwort ist klar: Natürlich würde ich die Karikaturen zeigen und auch einiges dazu vortragen. So etwas wie Presse- und Meinungsfreiheit und über den Mut, das weiter zu vertreten. Und meinem theoretischen Tschetschenen würde ich folgendes sagen:

Erstens: Wir können ganz entspannt und vernünftig darüber diskutieren. Allerdings müßte er auch wissen, daß ich Taquia erkennen könnte. Also koranisches Lügen ginge nicht.

Zweitens: Wenn er die Karikaturen nicht sehen möchte und sie als Beleidigung ansieht, dann muß er eben zur Kenntnis nehmen, daß er in dieses Land nicht paßt und das Gastgeberland daher ehestens zu verlassen hätte und zwar in einem wenig bequemen Flugzeug in Begleitung eines gut ausgebildeten einheimischen Soldaten. Auf Wunsch entweder mit Fallschirm oder ohne. Wohin wäre egal – Hauptsache weg und ob ihn die Leute in diesem Land nicht nehmen, das wäre allein sein Problem und nicht unseres.

Drittens: Wenn er aber meint, mir als Präsentator der Karikaturen den Kopf abschneiden zu müssen, dann bitte nur zu. Ich habe etwas dagegen an meinem Gürtel in einem guten und schnellen Holster. Und ob das jetzt Colt oder Glock heißt, wird sich dann herausstellen, wenn das Geschoß auf die Reise in seinen Kopf geschickt worden ist.

Abschließend noch zu den französischen Polizisten. Daß die 10 Patronen verschwenden mußten, ist mir nicht erklärlich. Ob das an ihrer schlechten Ausbildung liegt oder aber an der verwendeten Munition, die ja seit neuestem „nachhaltig“ zu sein hat und bleifrei außerdem, sollte sich herausstellen oder auch nicht, je nachdem, wer das untersucht. Ich kann es mir aber schon heute denken, was dabei herauskommen wird.

P.S.: Nachhaltig oder bleifrei heißt aber nicht, daß sie nicht jedem durch den Kopf gehen kann, der das dringend braucht. Auch wenn überwiegend CO2 und nur wenig Gehirn drinnen ist.