Jagd

Afrikanischer Humor

Afrikanischer Humor

 

Ist nicht jedermanns Sache. Bei manchem Humor muß man zuerst wissen, woher er kommt, aus welcher Gegend er kommt, wer ihn macht und wer über ihn lacht. Das möge also als Warnung dienen. Für so machen Humor muß man auch in der Gegend gelebt haben oder die Leute dort gut kennen.

In Afrika bin ich oft, vor allem in Namibia. Wer einmal dort war, ist verdorben und will immer wieder hin. Heuer ging es nicht. Corona, man versteht.

Die Jagd ist dort selbstverständlich, ohne geht es nicht wirklich. Wer das nicht verträgt, soll halt nicht hinfahren.

Wenn man also in diesem Land ist, kommt man mit allerlei Getier zusammen. Und Schlangen sind nicht jedermanns Sache und es gibt auch recht giftige dort. Allerdings meiden die Schlangen den Menschen, wenn sie hören, daß jemand kommt, sind sie meistens schon weg. Aber dennoch: Manchmal trifft man die Schlangen und die Mambas fliehen nicht immer, sondern sind auch aggressiv. Aber gut, gehört halt dazu.

Man kriegt auch Ratschläge, also zum Beispiel, was man tun soll, wenn einem die Mamba beißt. Da sagen die Einheimischen, man möge sich am besten auf die Pritsche des Pick-Up legen.

Auf die Frage, ob das denn hülfe, kriegt man als Antwort:

„Nein, aber wenn Du dann tot bist, müssen wir Dich nicht erst hinaufheben!“

Nicht alle können lachen darüber, ich schon und meine afrikanischen Freunde auch.

P.S.: Mambas habe ich recht viele gesehen, meistens waren sie doch in sicherer Entfernung. Das war beruhigend, wie ich meine.