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Die Milliarden-Uschi unterwegs

Und jetzt war sie auch in Wien. Klein und gstopft, wie wir Wiener sagen. Aber bedeutende Menschen waren ja nie groß. Der Hitler war nicht groß, der Stalin auch nicht und auch nicht der Napoleon. Den Mussolini kann man überhaupt vergessen, der war ja noch kleiner als der Hitler.

Aber gut. Sie hat uns Milliarden gebracht.

Nur, mir kommt vor, als hätte wir Österreicher die Milliarden ohnehin schon an die EU abgeliefert. Stimmts nicht?

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Waffenrecht International

Wozu Waffen in Privathand?

Wozu Waffen in Privathand?

 

Das fragt Andreas Tögel, ein ganz hervorragender Autor beim Tagebuch von Andreas Unterberger. Ich bringe das ungekürzt und sparsam kommentiert hier bei meinen Querschüssen, weil viel besser kann man das nicht schreiben.

Danke Andreas! Die Politik wird aber davon nicht gescheiter werden. Das ist meine Erfahrung mit der Politik. Und bei den Waffen sind sie überhaupt ganz deppert.

 

 

Und jetzt hat Andreas Tögel das Wort:

 

Früher oder später sieht sich jeder Waffenbesitzer mit der Frage "Wozu brauchst du ein Schießeisen?" konfrontiert. Allenfalls Jägern wird der Besitz von Feuerwaffen ungefragt zugebilligt, besonders deshalb, weil die Jagd mit Armbrust oder Pfeil und Bogen hierzulande (anders als in den USA) verboten ist.

Wozu also eine Waffe? Abgesehen von der in der Frage zum Ausdruck kommenden Anmaßung, darüber befinden zu wollen, was ein anderer "braucht" (niemand fragt, wozu jemand seidene Unterwäsche oder einen Brillantring braucht), erhebt sich augenblicklich die Gegenfrage, wer denn keine braucht oder besitzt. Die Rede ist nicht von Feuerwaffen oder anderen Gegenständen, die "nur zum Töten gemacht" wurden, sondern von Dingen, die jedermann im Haus hat und die selbstverständlich als Waffe eingesetzt werden können. In erster Linie sind das die in jedem Haushalt vorhandenen Messer. Auch das sind Waffen.

Spätestens seit dem Beginn der Masseneinwanderung aus Afrika und dem Orient sollte jedermann klar sein, dass Messer jene Objekte sind, die bei Bluttaten am weitaus häufigsten zum Einsatz kommen. Kaum ein Tag vergeht ohne Messerangriff.

Der Umstand, dass Messer Gegenstände des täglichen (Küchen-)Bedarfs sind, tut nichts zur Sache. Sie sind überall problemlos erhältlich, schnell zur Hand, gut zu verbergen, lautlos einzusetzen und in der Hand eines geübten "Fachmanns" absolut tödlich. Interessanterweise widmet ihnen aber weder der Gesetzgeber noch die ansonsten stets alarmierungsbereite Journalistenzunft auch nur einen Gedanken. Woran das liegen mag? Weil Messer, Äxte, Hämmer, Feilen und schwere Kristallaschenbecher eben nun einmal da sind und man nichts dagegen tun kann?

Weshalb das öffentliche Interesse und der Regelungs- und Verbotsfuror des Politbüros sich so einseitig auf Feuerwaffen richtet, erscheint angesichts der vorliegenden Bluttatenstatistiken, in denen Feuerwaffen so gut wie keine Rolle spielen – besonders die legal erworbenen nicht – jedenfalls rätselhaft.

Doch zurück zur Eingangsfrage. Die Motive für den Waffenbesitz sind breit gefächert. Die Jagdausübung und der Wunsch, sich im Fall der Fälle gegen einen Angriff wehren zu können, liegen auf der Hand. Doch ob diese beiden Anliegen die Mehrzahl der privaten Waffenbesitzer umtreiben, ist zweifelhaft. Denn so, wie viele Zeitgenossen Briefmarken, Bierdeckel, französische Rotweine oder Oldtimerfahrzeuge sammeln, interessieren sich andere eben für – meist historisch interessante – Feuerwaffen. In der Tat bilden Waffen ja eine Sonderform des Maschinenbaus und können an Technik interessierte Zeitgenossen allein durch ausgeklügelte Konstruktionsdetails begeistern.

Viele Sammler erfreuen sich an ihrem Besitz, ohne damit jemals einen scharfen Schuss abgegeben zu haben oder das zu beabsichtigen. Die "aus Sicherheitsgründen" für Sammlerwaffen immer wieder auftauchende Forderung nach einer "Kastration" solcher Waffen (durch Verschweißen des Laufs, Ausschleifen des Stoßbodens am Verschluss und so weiter) ist eine haarsträubende Zumutung. Es ist, als ob man Sammler von alten Fahrzeugen dazu nötigen würde, die Motoren und Getriebe oder andere wesentliche Bauteile ihrer Fahrzeuge vorsorglich zu zerstören, um sicherzustellen, dass sie nie wieder bauartgemäß bewegt werden können.

Eine besonders große Gruppe von Waffenbesitzern begeistert sich für den Schießsport in all seinen Varianten: vom Biathlon über das Wurftaubenschießen und Präzisionswettbewerbe für Langwaffen bis hin zu dynamischen Wettbewerben, bei denen verschiedene Lang- und Kurzwaffenarten zum Einsatz kommen. Wer selbst niemals in einer dieser Disziplinen aktiv war, kann nicht ermessen, wie viel Freude das gezielte Schießen und Treffen machen kann.

Die Mehrzahl der privaten Waffenbesitzer gibt in ihrem Leben weder einen Schuss auf einen Menschen ab noch hat sie das im Sinn. Fazit: Der Besitz einer Feuerwaffe liefert ebenso wenige Gründe für einen Generalverdacht wie der eines Messers.

 

Meine abschließende Meinung dazu:

Der Kampf unserer europäischen Regierungen gegen die legalen Schußwaffen – unabhängig von ihrem Einsatzzweck und einer allfälligen Rechtfertigung des jeweiligen Besitzes - ist ein Kampf gegen die bürgerlichen Freiheiten und nicht ein Kampf gegen die damit eventuell verbundenen Gefahren. Die sind den Politikern nämlich völlig egal.

Denn es geht dabei nur um die legalen Waffen und nicht um die illegalen, die mit einer noch so strengen Gesetzgebung nie zu erreichen sind.

Wer seine Bürger entwaffnet, will sie nur entrechten und versklaven. Wer also die Frage stellt, wozu man eine Waffe (Schußwaffe selbstverständlich gemeint) braucht, demaskiert sich und erklärt sich zum Feind des Volkes. Das aber darf man sich nicht gefallen lassen.

Kommentare   

+1 #13 Michael Heise 2020-05-12 16:45
Wir schon! Die Qualität von AT Gerichten, fasziniert uns spätestens seit der Kapruner Bergbahn Katastrophe = Urteile wie aus Hintertupfingen am Mattensee. Die schlagen sogar noch unsere Gerichte! :cry:
+2 #12 LA-LE 69 2020-05-12 16:17
OT
Wer mit Haus und Menschenverstand versteht dieses Urteil?
https://www.krone.at/2152982
+2 #11 LA-LE 69 2020-05-11 21:42
zitiere Tecumseh:
zitiere Gerald Lacher:
Und in 3-10 Jahren wird wiedereinmal gerufen: NIE WIEDER.


Oder, wie konnte das geschehen?????????
Wie konnte es so weit kommen?????????

Basti und sein Schutzpatron der Hl.George, machten es mit Hilfe von Gehirn gewaschenen Idioten möglich.
Aus den heutigen Freudentränen über die Erfolge ??des"neuen Führers",werden bald Tränen der Verzweiflung werden
+2 #10 LA-LE 69 2020-05-11 16:39
zitiere Gerald Lacher:
Ich denke, dass hier die EU sowieso nachhinkt, denn die versklavte und ohnehin verblödete EU-Bürgerschaft sollte eigentlich schon entwaffnet sein. Wie verblödet und sich selbst zu Sklaven machende Gesellschaft ist, zeigt wieder einmal diese Virusgeschichte.
In der kurzen Herrschaft der Nazis trugen viele eine Armbinde, heute trägt man Masken. Führerpuppe Kurz wir folgen dir! Das Ende ist bekannt. Und in 3-10 Jahren wird wiedereinmal gerufen: NIE WIEDER.

Statt den Armbinden kommt in Zukunft der"Zwangs Impfpass".Ohne Pass,kein Job,kein Studium,kein Besuch einer Veranstaltung,kein Flug,keine Benützung von Öffis,keine Spitalsbesuche,kein Besuch von öffentl.Bädern,usw.usw.
Den Leuten dürfte das gefallen,denn sonst würden nicht so viele dem"neuen Führer"noch immer zu jubeln.
+2 #9 Gustav 2020-05-11 16:31
zitiere Michael Heise:
Also, aktuell geht die Nachfrage nach privaten Waffen, ebenso wie bei Gold durch die Decke. Ich glaube nicht, dass den Meisten die Freiheit, angesichts der katastrophalen Lockdown- Folgen egal ist!


2008 gingen die Waffenverkäufe stark nach oben, 2015 ebenfalls. Ich kenne keine aktuellen Zahlen, aber ich bezweifle doch stark, daß bald Besitzer von Schußwaffen zur Selbstverteidigung annähernd der Anzahl an Jägern in Österreich nahe kommen wird. Wenn die Verkäufe von Waffen frei ab 18 und WBK Anträge, im Vergleich zum Vorjahr um paar Prozentpunkte höher sind, ist es leider immer noch politisch völlig bedeutungslos.

Die Jäger sind quasi in Geiselhaft und alle anderen Gruppen von Waffenbesitzern, selbst die Sportschützen, sind was ihren öffentlichen Auftritt und Einfluß auf die Gesetzgebung betrifft, nicht einmal erwähnenswert. Niemand mit Schlagkraft dabei.
+2 #8 Tecumseh 2020-05-11 11:57
zitiere Gerald Lacher:
Und in 3-10 Jahren wird wiedereinmal gerufen: NIE WIEDER.


Oder, wie konnte das geschehen?????????
Wie konnte es so weit kommen?????????
+2 #7 Gerald Lacher 2020-05-11 11:37
Ich denke, dass hier die EU sowieso nachhinkt, denn die versklavte und ohnehin verblödete EU-Bürgerschaft sollte eigentlich schon entwaffnet sein. Wie verblödet und sich selbst zu Sklaven machende Gesellschaft ist, zeigt wieder einmal diese Virusgeschichte.
In der kurzen Herrschaft der Nazis trugen viele eine Armbinde, heute trägt man Masken. Führerpuppe Kurz wir folgen dir! Das Ende ist bekannt. Und in 3-10 Jahren wird wiedereinmal gerufen: NIE WIEDER.
+2 #6 Michael Heise 2020-05-11 08:14
Also, aktuell geht die Nachfrage nach privaten Waffen, ebenso wie bei Gold durch die Decke. Ich glaube nicht, dass den Meisten die Freiheit, angesichts der katastrophalen Lockdown- Folgen egal ist!

Die Gretchenfrage ist, wer dreht jetzt als Erster durch: Das lästige Volk, oder die Regierungen? Ein "Weiter so" an allen Fronten, wäre glatter Selbstmord. U.a. hält bereits das deutsche Verfassungsgericht, den Damen auf die EZB Zockerbande = Spannender (EU) Endspurt...!
+4 #5 Gustav 2020-05-10 18:10
Wir haben auf unserer Seite sehr gescheite Leute, die hervorragend argumentieren und schlüssig jeden Zweifel gegen legalen privaten Waffenbesitz ausräumen.

Leider dient das alles nur zur Selbstbestätigung für eine überschaubare Gruppe von ohnehin Interessierten Lesern. Politiker werden nicht gescheiter, sicher nicht, da müßten erste einmal die Wähler gescheiter werden. Politiker sind Opportunisten. Solange es keinen messbaren positiven oder sagen wir besser, keine negativen Auswirkungen, auf sie hat, wird es mit dem legalen privaten Waffenbesitz vermutlich bald zu Ende gehen.

Wenn den meisten Menschen schon ihre persönliche Freiheit egal ist, wie will man da erfolgreich mit Argumenten für den privaten Waffenbesitz durchdringen? Ich vermute da muß man schon viel früher ansetzen.
+4 #4 Michael Heise 2020-05-10 15:10
zitiere Resistance:
Die Erziehung des Bürgers zum Opferlamm und Sklaven ist beinahe vollständig abgeschlossen.

Die Erziehung dürfte mit dem Corona- Wahn bereits abgeschlossen sein: Keine 250.000 Tote bisher weltweit!

Ende der 60' er Jahre: Ca.1,5 Millionen Hongkong-Grippe Tote weltweit! Das Ganze ohne Lockdown!

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