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Die Milliarden-Uschi unterwegs

Und jetzt war sie auch in Wien. Klein und gstopft, wie wir Wiener sagen. Aber bedeutende Menschen waren ja nie groß. Der Hitler war nicht groß, der Stalin auch nicht und auch nicht der Napoleon. Den Mussolini kann man überhaupt vergessen, der war ja noch kleiner als der Hitler.

Aber gut. Sie hat uns Milliarden gebracht.

Nur, mir kommt vor, als hätte wir Österreicher die Milliarden ohnehin schon an die EU abgeliefert. Stimmts nicht?

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Waffenrecht International

Wer kauft zurück?

Wer kauft zurück?

 

Zur großen Freude der Politiker gab es in Kanada einen schönen Amoklauf. Anlaß für interessante Anlaßgesetzgebung. Der Täter ist tot, erschossen. So weit, so gut.

Aber die Reaktion der Politik ließ nicht lange auf sich warten: Der Premier Trudeau kündigte flugs eine Verschärfung des Waffenrechtes in Kanada an, wobei das Gesetz dort ohnehin schon recht streng ist.

Klar, daß einem Politiker bei so was nie was Besseres einfällt - außer er heißt Trump. Aber alle freuen sich schon, vor allem die Zeitungen und der ORF. Keine Amokläufe mehr in Kanada. Und Amokläufe sind dann überhaupt verboten. Danke, lieber Premierminister. Dieser Bursche ist ja ohnehin der Liebling der belämmerten Frauen. Und jetzt das. Ein Zeichen der Entschlossenheit ist gesetzt. Zumindest in Kanada.

Der Premierminister hat ohnehin schon lange versprochen, sogenannte „Angriffswaffen“ (was immer das sein mag) zu verbieten und bereits legal gekaufte „zurückzukaufen“.

Nun wird möglicherweise das ins Gesetz kommen. Wie es aussehen wird, wissen wir noch nicht. Immerhin erinnern sich kundige Fachleute, daß in Kanada die Registrierung von Waffen nach EU-Muster kläglich gescheitert ist, was aber die meisten längst vergessen haben. Die Geschichte hat, so ich mich richtig erinnere, mehrere Milliarden Dollar gekostet und ist aber eingestellt worden, weil es einfach nicht funktioniert hat.

Und jetzt sollen „besonders gefährliche Waffen“ zurückgekauft werden. Wer aber kauft zurück? Der Staat, wer anderer aber kann es doch nicht sein? Aber der Staat hat doch die Waffen gar nicht verkauft? Warum kann er also die Waffen „zurück“kaufen, wenn er sie gar nicht verkauft hat?

Natürlich ist das Ganze ein gigantischer Betrug. Wir hatten das schon in Australien und auch in Neuseeland. Rückkauf ist also ein anderes Wort für eine veritable Enteignung, nur daß man halt eine Entschädigung dafür bekommt. Wie hoch die aber sein wird, weiß keiner. Ist auch egal. Hauptsache die Waffen hat der Staat, der ja sicher nur das Beste damit machen wird. Er wird das – wie auch in Australien passiert – verschlampen und veruntreuen. In Neuseeland war es nicht anders. Viele der „zurückgekauften“ Waffen sind dann in den Händen von Kriminellen wieder aufgetaucht.

Man mißtraue also jeder Regierung. Und ganz besonders, wenn es um Waffen geht und der Staat zwangsweise etwas kaufen will, was ihm aber nie gehört hat. Denn er will es nur den rechtmäßigen Besitzern wegnehmen und entweder vernichten oder veruntreuen. Beides steht dem Staat nicht zu und den Politikern schon gar nicht.

Kommentare   

+1 #5 LA-LE 69 2020-04-28 13:16
zitiere Michael Heise:
Corona ist in Kürze weg. Die Waffen sind in Kürze weg. Das Gold ist in Kürze weg. Merkel ist in Kürze weg. Der Aktienkurs ist in Kürze weg. Der Job ist in Kürze weg. Wir sind in Kürze weg.

Und dann können die Trottelbären(innen) auch nichts mehr einkassieren! :lol: 8)

Sie hatte ja so Recht,man kann ihren letzten Beitrag nicht oft genug wiederholen.Noch immer glauben viele das sie eine Verschwörungstheoretikerin war,obwohl ihre Prognose auf Punkt und Beistrich den Tatsachen entspricht.
Gott sei Dank muß sie den Untergang Europas nicht mehr mit erleben.
https://susannekablitz.wordpress.com/2017/02/10/dieses-land-ist-unrettbar-verloren/
+1 #4 LA-LE 69 2020-04-28 13:01
Wer sind wieder einmal die Verlierer?
Es sind die Gesetzestreuen Bürger,die nur ihr Leben und Hab und Gut schützen wollen.Wie viele Amokläufe hat es in den letzten Jahrzehnten mit "registrierten" Waffen gegeben???
PS:
Wer kauft die"unregistrierten"Waffen zurück?
Dürfen in Zeiten wie diesen nur Verbrecher Waffen tragen?
Auf diese Fragen werden wir wahrscheinlich von den Volksverrätern keine Antwort bekommen.
+2 #3 Loki 2020-04-28 08:02
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, lieber LALE. Eine furchtbare Gesetzeslücke offenbart sich:
Sämtliche Angriffs Messer müssen zurückgekauft werden. Vom Küchenmesser über das Stanley Messer bis hin zum Taschenfeitl.
Dann hat auch endlich das Schnitzel seine Ruhe vor den mordlüsternen Messern. Dann geht auch der Fleischkonsum zurück. Und wir werden zu klimaschonenden Vegangern.

Ach ja, die Teddybären können wir behalten. Die werfen wir dann den Invasoren an den Kopf...
+4 #2 Michael Heise 2020-04-27 22:36
Corona ist in Kürze weg. Die Waffen sind in Kürze weg. Das Gold ist in Kürze weg. Merkel ist in Kürze weg. Der Aktienkurs ist in Kürze weg. Der Job ist in Kürze weg. Wir sind in Kürze weg.

Und dann können die Trottelbären(innen) auch nichts mehr einkassieren! :lol: 8)
+4 #1 LA-LE 69 2020-04-27 22:02
Gab es so etwas ähnliches nicht auch bei uns,als die Regierung vor ein paar Jahrzehnten plötzlich vor den Pump-Guns fürchterliche Angst bekam?
Wie viel Tote durch Schußverletzungen gibt es seit damals weniger?
PS:
Heute wird halt mehr gestochen als geschossen.

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