Religiöses

Christenverfolgung in der Stephanskirche

Christenverfolgung in der Stephanskirche

 

Ein Ruhmesblatt für unsere Berufschristen. Über die mißglückte Verhandlung gegen eine alte Frau im Bezirksgericht Innere Stadt Wien habe ich schon berichtet. Zeugen sind nicht gekommen, daher vertagt. Man mußte sich daher gar nicht blamieren. Aber genug frustrierte Zuschauer und ein umsonst gekommener ORF. Zahlt aber ohnehin alles die GIS.

Aber für die Christenverfolgung brauchen wir keinen Kaiser Nero und einen Mohammed auch nicht. Inzwischen haben wir gelernt und machen das alles selber.

Kurz noch einmal die Geschichte:

Zwei betagte Damen gehen in die Stephanskirche, beten dort. Ohne Maske. Auftritt: ein Meßdiener oder ein höherer, der die Betenden ermahnt, man müsse eine Maske aufsetzen. Die beiden widersprechen höflich: Man spreche gerade mit dem Herrgott und der beschütze ohnehin vor einer Seuche, die es gar nicht gebe.

Die Polizei wird gerufen und es wird heftiger. Ein Wort gibt das andere. Es endet damit, daß beide Damen mit Brachialgewalt aus der Kirche geschleppt werden, eine kommt auf die Psychiatrie, die andere wird angezeigt. Gegen die wäre die Verhandlung gewesen.

Ob der Anzeiger der Meßdiener war oder sogar der Dompfarrer, das weiß ich nicht. Hätte sich in der Verhandlung, die vertagt wurde, herausgestellt.

Eines jedenfalls: In einer Moschee wäre das sicher nicht passiert. Erstens dürfen dort keine Frauen hinein und die Polizei schon gar nicht. Und zweitens wird ja dort nicht von Frauen gebetet, die dürfen ja nicht und statt dem Mundfetzen gilt dort die Verschleierung.

Wir müssen daher noch etwas warten. Die Stephanskirche ist ja noch keine Moschee. Noch nicht. Frage nur: Weiß das auch der Schönborn?

Eins aber ist sicher: Der Papst weiß das nicht. Der küßt ja den Mohammedanern mit Genuß die ungewaschenen Füße. Wohl bekomms!