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Es hat sich ausgefuckt

Gott sei dank nur mit "U". Schon Qualtinger hat ja gewußt, daß der Buchstabe "U" ein äußerst unsittlicher Geselle ist und der damalige Unterrrichtsminister Hurdes wäre beinahe auf den Qualtinger-Scherz hereingefallen. Der war aber ein recht einfaches Gemüt, um nicht zu sagen ein ÖVP-Depp.

Manche meiner Leser werden sich noch an den Papa, der's schon richten wird, erinnern und an den Fesi mit seinem Porsche auch.

Aber zur nächsten Blödheit: Fucking soll also umgetauft werden. Auf "Fugging" damit keiner mehr die Ortstafeln stiehlt.

Trottel unterwegs. Wir sind in Österreich, Herrschaften. Und wir haben Politiker, die wir inzwischen alle kennengelernt haben. Und die iimmer noch nicht wissen, daß man hier nicht "Fuckt" sondern "Fickt". Sagt aber hier auch keiner. Ich hoffe daher, daß das ehrwürdige "Pudern" nicht abkommt.

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Geschichte

Man muß nicht jeden Tag feien

Man muß nicht jeden Tag feiern

 

Habe ich auch nicht. Ich habe den 8. Mai nicht gefeiert. Und das mit gutem Grund. Ich war nämlich am 8. Mai 1945 in Wien, bin mit meiner Mutter und unseren Bekannten im Keller gesessen, wir haben uns nicht herausgetraut, es hätten ja immer noch Bomben fallen können. Daß es überhaupt aus war, haben wir ja nicht gewußt.

Unsere „Befreier“ waren aber ja schon da und sie haben uns von vielen Sachen befreit, an die ich mich gewöhnt hatte. Telefon war weg, Radio war weg und die Uhren (alle) waren auch schon weg. Der Ruf: „Urrah!, Urrah!“ war uns schon vertraut und man wußte, was dann kam. Plünderungen und anderes.

Die Wohnung war auch bald weg und dann saßen Kommunisten drinnen und die Großmutter hat uns dankenswerter Weise aufgenommen. Meine Mutter saß im Gefängnis, weil die Kommunisten, die sich in unserer Wohnung eingenistet hatten, sie als „Faschistin“ einsperren hatten lassen. Natürlich war sie keine, war aber damals egal. Das Wort von einer Kommunistin hatte genügt und sie war schon verhaftet.

Man wird also verstehen, daß ich diesen 8. Mai nicht feiere und auch nicht feiern kann. Und auch in aller Zukunft nicht feiern werde.

Kommentare   

+2 #3 LA-LE 69 2020-05-14 21:06
zitiere Michael Heise:


Nie wieder Krieg!

Nie wieder (internationalen + nationalen) Sozialismus!

Man sollte aber jene nicht vergessen,die den Sozialismus(ob international od.national)als"Werkzeug"benutzen,denn sie sind die wahre Gefahr.
+3 #2 Loki 2020-05-14 19:20
Nein, ich feiere auch nicht. Mein Vater und dessen gesamte Familie mußten aus Cilli (heute Celje, Slowenien) nach Kärnten flüchten. Haben alles verloren. Viele auch das Leben. Mein Vater und mein Opa haben am 13.05.1945 noch ein Gefecht an einem Grenzpass zu Kärnten durchleiden müßen !!! Sie wollten sich den Partisanenhorden nicht ergeben. Haben es auch geschafft.
Aber eines muß man festhalten:
Im Jahre 2003 hat mein Vater vom slowenischen Staat 60.000 Euro Entschädigung für das geraubte Land bekommen. Mit einem aufrichtigen Entschuldigungsschreiben, in dem das Verbrechen an der deutschen Volksgruppe eingestanden und um Verzeihung gebeten wurde. Hut ab. Allerdings war das der jetzige Staat und nicht die Tito Kommunisten!!!!
+5 #1 Michael Heise 2020-05-14 18:22
Der Tag wird auch bei uns nicht gefeiert: Die gesamte Verwandtschaft mütterlicherseits, kam beim Feuersturm 43' auf Hamburg ums Leben.

Nie wieder Krieg!

Nie wieder (internationalen + nationalen) Sozialismus!

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