Religiöses

Wird der Islam gewinnen? Ich hoffe doch nicht!

Wird der Islam gewinnen? Ich hoffe doch nicht!

 

Man muß hier wirklich ganz vorsichtig sein, wenn man so etwas schreibt. Meine Leser erinnern sich, daß ich einmal geschrieben habe, der Islam hätte uns den Krieg erklärt. Darf man freilich nicht sagen und dafür habe ich ja eine Strafe ausgefaßt, weil allein diese Frage schon eine Verhetzung sei, eine Straftat. Daher distanziere ich mich in aller Form von dieser Aussage und widerrufe sie ausdrücklich.

Der Islam hat uns also nicht den Krieg erklärt. Der Befehl im Koran, man solle die Ungläubigen töten, wo man sie treffe ist sicher nicht so gemeint gewesen, weil ja Mohammed ein äußerst friedliebender und toleranter Prophet gewesen ist, der immer wieder schändlich mißverstanden wird. Wer kann schon Arabisch? Ich nicht. Außerdem halte ich die religiös geforderte Frauenverhüllung für praktisch und kleidsam. Für die „Müllsäcke“ entschuldige ich mich hiemit nochmals.

Also ich hoffe jetzt paßt es und unsere Justiz ist zufrieden. Und wenn man wünscht, daß der Islam nicht gewinnen soll, ist das allerdings noch nicht strafbar. Wir sind ja ein christliches Land und wir wollen es bleiben, ich will auch Christ bleiben, obwohl es mir heute immer schwerer fällt, bei dem Papst und bei diesen Bischöfen.

Allerdings: der Islam hat viele Vorteile für sich und es ist durchaus möglich, daß er deshalb in Europa gewinnt. Zwei Belagerungen unserer Stadt sind fehlgeschlagen. Wien ist damals nicht gefallen. Da haben aber die Europäer noch zusammengehalten und tapfer gekämpft. Die Mauern der Stadt haben standgehalten und die Feinde sind vertrieben worden.

Aber heute: Die Mauern Wiens werden nicht mehr verteidigt, sie sind auch nicht mehr besetzt. Wir heißen jetzt alle willkommen und wir werden daher doch verlieren, weil der Islam gegenüber dem Christentum so viele Vorteile hat.

Erstens ist der Islam die jüngere Religion. Er ist auch kämpferischer, unternehmungslustiger, man kann ganz leicht beitreten darf aber nicht mehr austreten. Die Gläubigen halten zusammen, sie haben keine Zweifel in ihrem Glauben, weil sie auch keinen Zweifel haben dürfen. Er ist nicht nur eine Religion sondern eine Ideologie, eine Staatsphilosophie zugleich. Der Islam ist einfach, einfach zu verstehen und er gibt seinen Gläubigen eine unbedingte Überlegenheit über alle anderen - die Ungläubigen.

Zweitens: Gläubige dürfen Waffen tragen, sollen das sogar, während Ungläubige keine Waffen besitzen und tragen dürfen. Und das ist das Entscheidendste, das ist das, was zum Sieg des Islam beitragen wird. Bewaffnete gegen Unbewaffnete – wie dieser Kampf ausgehen wird, ist nicht zweifelhaft. Denn unsere Gesetze, die Gesetze der Ungläubigen gelten für die wahren Gläubigen natürlich nicht, unser Waffengesetz ist ihnen egal. Das gilt eben nur für die Ungläubigen. Ich habe das bei meinen Gesprächen mit meinen muslimischen Klienten oft und oft gehört und habe mich geschämt, daß wir solche Idioten geworden sind.

Und Europa hat seine Bürger entwaffnet, wehrlos dem Islam preisgegeben. Die EU-Waffenrichtlinien haben es fertiggebracht, natürlich auch die willigen Regierungen. Und darum, so fürchte ich, wird der Islam gewinnen.

Wir haben jetzt nur noch die Schweizer und die Tschechen. Der Rest der einstmals so klugen Europäer. Ob die allein uns retten können? Ich weiß es nicht.