Rassismus

Ein Land, in dem Juden gerne und gut leben

Ein Land, in dem Juden gerne und gut leben

 

Das ist Deutschland nicht. Definitiv nicht mehr. Den Juden geht es hier nicht mehr gut, nämlich in Deutschland. Rabbiner werden beleidigt, als Juden kenntliche Menschen werden verprügelt. Die Behörden raten Juden, doch auf die Kippa zu verzichten, zumindest in „bereicherten“ Gegenden. Die deutsche Polizei entfernt in Privatwohnungen israelische Flaggen, es könnten sich Demonstrationsteilnehmer (islamische wohlgemerkt) provoziert fühlen. Im Chor wird gerufen: „Juden ins Gas!“ und „Jude, Jude, feiges Schwein komm heraus und kämpf allein!“ Das rufen Leute, die selber viel zu feige sind, um allein zu kämpfen und immer nur in Rudeln auftreten, wenn es gilt, Menschen die Köpfe zu zertreten oder sie abzustechen. Und inzwischen ist „Jude!“ auf deutschen  Schulhöfen ein gängiges Schimpfwort geworden.

Es passiert aber nichts. Nichts, überhaupt nichts. Die Behörden schauen weg, unternehmen nichts und werfen Anzeigen - so es solche überhaupt gibt - in den Kübel.

Juden sind nicht dumm. Beileibe nicht. Nicht in Frankreich, wo sie abwandern, nicht in Schweden, wo sie das Land, das inzwischen ungastlich und gefährlich geworden ist, verlassen.

Nur hier in Deutschland hat man die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Hier ist der Feind die AfD, hier steht der Feind rechts, obwohl jeder wissen müßte, daß der Feind nicht rechts, sondern links steht und die Nazis ja nicht Rechte sondern Linke gewesen sind. Deutsche Juden sind, wie es scheint, recht dumm, sie begreifen nichts, wie sie auch schon 1938 nichts begriffen haben, bis es zu spät gewesen ist.

Aber was soll man diesen Menschen also raten? Ich weiß es nicht. Ich weiß, was mein Vater damals seinen jüdischen Freunden geraten hat. Sie haben seinen Rat befolgt und haben alle überlebt. Sie sind abgehaut. Rechtzeitig.

Aber was sage ich heute den deutschen Juden? Bewaffnet Euch oder haut ab? Sie werden aber nicht auf mich hören. Ich wette.

P.S.: Die Geschichte meiner Tante, die mit ihrem Mann in Finnland überlebt hat, erzähle ich ein anderes Mal.