Muslimisches

Thilo Sarrazin, Leila Mirzo und die EU-Wahlen

Thilo Sarrazin, Leila Mirzo und die EU-Wahlen

 

Das war ein Fest. Thilo Sarrazin in Wien. Er hat über sein letztes Buch referiert „Feindliche Übernahme“ heißt es und es geht um den Islam, nicht um den Islamismus oder um den radikalen Islam, es geht um den Islam. Um den Islam wie er ist und wir er uns gegenübertritt. Und um das geht es im Buch, ganz einfach.

Sarrazin hat über eine Stunde gesprochen. Unaufgeregt, sachlich, fundiert, alles klug durchdacht und nicht polemisch, wie es seine Art ist. Und es war ein reiner Genuß.

Natürlich habe ich das Buch gelesen, ich war einer der ersten und jeder, der nur halbwegs politisch interessiert ist soll und muß es lesen. Alles was drinnensteht ist belegt, recherchiert und unangreifbar. Kein anderes Buch in der letzten Zeit erreicht diese Qualität.

Und dann Leila Mirzo. Eine wunderbare, tapfere Frau. Ihr Buch über den schlechten Muslim habe ich hier besprochen und aus der Sicht der Frau gibt es kein besseres. Ob die Frauen das Buch lesen werden, weiß ich nicht, doch möglich, weil ja Rosamunde Pilcher nichts mehr schreibt. Diejenigen jungen Damen aber, die das Kopftuch genommen haben und zum IS gewandert sind und jetzt wieder zurück zu den Ungläubigen wollen, haben es  sicher nicht gelesen. Im Islam liest man ja den Koran und sonst nicht viel. Reicht ja.

Organisiert hat die Veranstaltung die FPÖ und dafür muß gedankt werden, denn es gehört ein gewisser Mut auch dazu. Und den Mut hat HC Strache wie es scheint wieder gefunden. Was demnächst geplant ist, hört sich ganz so an.

Erstaunlich auch die Entwicklung meines alten Freundes Harald Vilimsky, der viel dazugelernt hat und tatsächlich ein Staatsmann geworden ist, den ich gerne in der EU sehen würde.

Also: lange hat es gedauert, aber keine Minute war vergeben. Danke Thilo Sarrazin, danke Leila Mirzo, es war ein guter Abend!