Kultur

Die Verhunzung unserer Bundeshymne

Die Verhunzung unserer Bundeshymne

 

Bei einer Burschenschaft war ich nie, bin auch jetzt bei keiner und da mein Studium schon länger vorbei ist – nämlich etwa sechzig Jahre – habe ich keine Chance mehr, bei einer Burschenschaft aufgenommen zu werden. Unter uns gesagt, ich strebe das auch gar nicht an.

Daher habe ich auch kein Liederbuch. Da ich gehört habe, daß solche Liederbücher immer rassistisch, sexistisch, widerlich, verletzend, antisemitisch, frauenverachtend und überhaupt recht grauslich sein sollen, bin ich auch ganz froh darüber.

Vom letzten Liederbuch, das dank der intensiven Recherche von Demokratiefreunden aufgetaucht ist, hat man gehört, daß hier sogar die heilige Bundeshymne parodiert, also schwer verhunzt worden sein soll und ohne das wirklich zu kennen, distanziere ich mich davon auf das entschiedenste. Recht so, lieber Basti?

Aber gut. Vor einigen Jahren haben ja einige völlig verbödete Genderweiber unsere Bundeshymne umgeändert. Umgedichtet kann man wohl nicht sagen, aber die Töchter haben um jeden Preis hineinmüssen und daher wurde sogar das Gesetz geändert. Paßt hinten und vorne nicht, ist aber diesen Verhunzerinnen völlig egal, Hauptsache, das Gendern stimmt.

Ich selber habe die Preradovic noch gut gekannt und ihre Buben auch, den Otto und den Fritz. Und die beiden Lausbuben haben die Bundeshymne auch parodiert, das ging so:

„Land der Erbsen, Land der Bohnen,

„Land der vier allierten Zonen.

„Wir verkaufen Dich im Schleich,

„Vielgerühmtes Österreich!“

Ob die losen Buben dafür eine gefangt haben - glaube ich eher nicht. Die Paula von Preradovic war ja eine recht feine Dame. Aber besser war diese so hingedichtete Parodie allemal. Die besagten depperten Weiber haben das aber nicht als Parodie gemeint sondern ganz im Ernst. Traurig.