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So wird es nix

Die FPÖ ist gespalten oder auch nicht. Ich denke aber, daß es so nichts werden kann. Weise alte Männer sehe ich hier nicht. Woher sollten die auch kommen?

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Karrieren von heute

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Manchmal kann man Werbung nicht ausweichen. Unversehens hört man da die Berufsvorstellungen junger Mädchen und die gehen so:

Ich kaufe mir ein Weingut (hat natürlich keine Ahnung was das für eine Arbeit ist und fragt sich schon gar nicht, woher das Geld für so ein Weingut kommt)

Ich werde Yogalehrerin auf Bali (weiß gar nicht, was Yoga ist und was man da lernen und üben muß bis man es kann, sie weiß nur, daß in Bali schönes Wetter ist, außer ein Vulkan bricht aus)

Ich werde Tierfotografin in Afrika (hat natürlich keine Ahnung von Fotografie und von der notwendigen Technik, außer daß Löwen immer lieb und kuschelig sind, bis sie einer frißt)

Allen Berufsvorstellungen ist aber gleich, daß man dafür nach der Meinung der jugendlichen Depperten keinerlei Ausbildung erforderlich wäre und Arbeit schon gar nicht. Vielleicht reicht aber ein Freund mit viel Geld. Die Frage ist, ob es ausreicht, wenn man am Freitag hüpft statt in die Schule zu gehen.

Aber ich glaube, es reicht schon wenn man brav die Grünen wählt, die werden schon dafür sorgen, daß immer Geld im Hause ist.

Kommentare   

+3 #8 Martin Q. 2019-07-28 18:32
Zu diesen Berufswünschen hätte ich Alternativvorschläge um mein Dasein zu fristen:

Ich sauf' ein Weingut leer

Ich sehe knapp bekleideten Yoga-Lehrerinnen auf Bali zu wie sie sich verrenken

Ich schieße in Afrika auch. Aber keine Fotos.

Man kann von diesen Vorschlägen zwar auch nicht leben, sie sind aber realistischer als die Berufswünsche dieser bildungsresistenten Intelligenzabstinenzler.
+3 #7 Tecumseh 2019-07-27 22:37
#6 Georg Zakrajsek 2019-07-27 22:18

Ich kann mich nur so vage erinnern, da Politik nicht meine Stärke war und auch nicht ist. Der von mir zitierte Satz ist geblieben, aber ich habe auch in Erinnerung, daß er trotz seiner doch sehr links stehenden Position, sehr oft, für mich überraschend, gute Ansichten hatte. Hat er nicht sogar einmal bei einer linken Demonstration, die Demonstranten zur Ordnung gerufen, mit "sad's do g'scheit?" Irgend so etwas geistert in meinem Hinterkopf herum! Jedenfalls dürfte er nie fanatisch gewesen sein und da könnten sich so manche heutigen Links- und Grünlinge ein Beispiel nehmen!
Auch habe ich geglaubt, daß er 3-facher Dr. war! Da habe ich mich sicher geirrt!
Er Ruhe in Frieden
+3 #6 Georg Zakrajsek 2019-07-27 22:18
Zum DDr. mein Nachruf anläßlich seines Todes:


Kein Nachruf

Günter Nenning ist gestorben. Er ist sehr alt geworden und wurde zuletzt immer weiser. Nachruf kann ich ihm keinen schreiben. Da gibt es Berufenere. Literaten, Dichter und auch Politiker. Sie alle haben schon abgeliefert und werden noch liefern. Einige werden ihren Nachruf auch schon in der Lade bereitgehabt haben. Wenn einer einmal 84 ist und berühmt, sollte man vorarbeiten.
Es bleiben Erinnerungen, Anekdoten. Ein paar erzähle ich hier, weil es bald keiner mehr wissen wird.
Ich habe den Günther Nenning lange gekannt. Seit Ende der Fünfziger Jahre, als ich noch im Pressehaus am Fleischmarkt gearbeitet habe, dort wo heute Penthäuser stehen. Eine interessante Zeit. Die Journalisten waren noch gebildet und versuchten, unabhängig zu schreiben, was aber viel leichter gewesen ist als heute.
Damals habe ich einmal aus dem DDr. Günther Nenning einen Dr. Günther Günther Nenning gemacht und der schwache Witz hat sich lange gehalten. Die Kämpfe zwischen Bild-Telegraph und Express – heute ein vergessener Teil der österreichischen Pressegeschichte - haben Nenning wirklich populär gemacht, die von ihm inszenierten Streiks waren zwar ein Arbeitskampf, mehr aber noch eine Hetz.
Wir haben einander wieder getroffen, als ich bei der Verlegung meiner Kanzlei zufällig sein Nachbar geworden bin. Die Gründung der Grünen hat in seiner Wohnung stattgefunden, aber zum Teil auch vor meiner Kanzlei im Stiegenhaus und auch in meiner Kanzlei, wo so mancher Grüne einen Kaffee bekommen hat. Irgendwann haben dann die Kommunisten die Grünen übernommen und Nenning – aber auch vielen anderen – hat das nicht wirklich gefallen. Die Übersiedlung von der Museumstraße ins Parlament hat die meisten Ideale dort zurückgelassen.
In späteren Jahren liebte Nenning die ländliche Tracht und da ich ja auch oft als Jäger auftrete, hat sich eine Gesprächsbasis ergeben, die sich um Jagdwaffen, Jagd und Wilderei gedreht hat. Die Hausbewohner in der Museumstraße erinnern sich wahrscheinlich immer noch mit Schaudern daran, als zwei gesetzte Herren, beide jagdlich angezogen, einer davon mit einem Gewehr in der Hand, das Lied vom Wildschütz, der ein Gamserl geschossen hat, zweistimmig und lautstark im Stiegenhaus geschmettert haben.
Einigemale durfte ich mit Nenning am Podium sitzen. Einmal habe ich eine Diskussion als Präsident der Vereinigung für Medienkultur – übrigens eine Organisation, die in Österreich zum Scheitern verurteilt sein muß – geleitet. Es ging um so etwas wie die Ehre der Journalisten. Meine Einleitung geriet vorsichtig kritisch, man soll ja nicht gleich mit dem Schimpfen anfangen.
Als Nenning an der Reihe war, begann er mit den Worten: „Journalisten san Gfraster!“
Nenning war ein Journalist. Ein Gfrast war er nicht.
+3 #5 LA-LE 69 2019-07-27 22:07
zitiere Tecumseh:
#3 LA-LE 69

Da hatten wir doch einmal einen Dr. Dr. Dr. N.!
Der hatte gesagt "Früher hatten wir die Weisheit der Alten, jetzt haben wir den Computer - und der ist erst recht ein Trottel!"!!!
Er hatt's zumindest eingeschränkt!
Vielleicht kann sich wer erinnern!

Dieser Dr.Dr.Dr,N.hat uns eine"Erbschaft"hinterlassen,gegen die eine Heuschreckenplage ein Lercherlschas ist.
+3 #4 Tecumseh 2019-07-27 21:41
#3 LA-LE 69

Da hatten wir doch einmal einen Dr. Dr. Dr. N.!
Der hatte gesagt "Früher hatten wir die Weisheit der Alten, jetzt haben wir den Computer - und der ist erst recht ein Trottel!"!!!
Er hatt's zumindest eingeschränkt!
Vielleicht kann sich wer erinnern!
+3 #3 LA-LE 69 2019-07-27 21:19
[quote name="Tecumseh"][quote name="LA-LE 69"]



Leider sind viele junge(nicht alle) schon so manipuliert,das sie nicht mehr begreifen,das ihnen im Leben der Rat eines"alten Hasen"mehr helfen kann,als die Bauernfängerei der links linken Scharlatane,von denen sie nur als nützliche Idioten benutzt werden.
+3 #2 Tecumseh 2019-07-27 20:40
zitiere LA-LE 69:

...Zum Aufwachen aus ihren Träumen würde ich ihnen empfehlen, einmal mit jemand zu sprechen der sein ganzes Leben gearbeitet hat .../quote]


Wird nichts bringen, denn für die sind wir ja nur alte Scheißa, die sich halt wichtig machen und irgend etwas daherplappern! Hat man ihnen doch in den Schulen beigebracht, frei nach "...die Weisheit der Alten ist für'n A..., daher zweifelt alles an, was von denen kommt! Ihr und nur ihr seit die gescheiten..."!
Ein älterer Herr (wurde leider auch schon abberufen!), der eigentlich der Jugend sehr positiv gegenüber gestanden ist, hat mit einer neuen Lebensgefährtin auch einen Sohn mitbekommen. Nach einiger Zeit hat er zu mir sehr frustriert gesagt: "...sie (die Jugend) ist ja so gescheit! Nur beim Schei... muß man ihnen helfen!"!

Das möchte ich aber nicht verallgemeinern!
+3 #1 LA-LE 69 2019-07-27 18:37
Diese ahnungslosen Zicken brauchen nur Grün wählen,die Hl.Greta verehren,an die Worte von"Muddi"denken(wir schaffen das),und einem Leben im Arbeitsparadies steht nichts mehr im Wege.
PS:
Zum Aufwachen aus ihren Träumen würde ich ihnen empfehlen, einmal mit jemand zu sprechen der sein ganzes Leben gearbeitet hat und ihnen erklärt das zwischen demonstrieren, fordern, und hart Arbeiten, Welten liegen.Nur mit"Nazis raus"Geschrei ist noch keiner reich geworden,und die Sitzkreise bei den Omis gegen rechts tragen auch nicht zum füllen der Schatulle bei.
Spukt euch in die Hände Mädels,denn der Tag wo ihr erwachen werdet ist nicht mehr fern.

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