Gesellschaft

Die Entlarvung eines Frauenfreundes

Die Entlarvung eines Frauenfreundes

 

Da bin ich gemeint. Ich bin ein Verehrer des weiblichen Geschlechts. Manche bezeichnen mich sogar als „Kavalier alter Schule“. Älteste Schule setze ich korrigierend oft hinzu.

Ich halte Damen die Türe auf, ich helfe ihnen in den Mantel, ich trage Taschen, räume sogar manchmal den Geschirrspüler aus, mache Komplimente, wenn es sich ergibt und wenn es paßt. Paßt übrigens immer.

Aber ich habe mich über das Frauenwahlrecht geäußert. Ich weiß mich da zwar in recht guter Gesellschaft, denn auch Henryk Broder hat erst unlängst gesagt, daß dieses Frauenwahlrecht zu früh gekommen wäre. Ironisch gemeint, das aber nützt nichts, wenn Frauen zuhören, denn nur die wenigsten haben einen Humor. Sie nehmen alles persönlich. Darin gleichen sie den Mohammedanern, die auch keinen Humor haben und alles persönlich nehmen, bis zum Kopfabschneiden.

Dabei habe ich bloß die Franziska Trost zu Wort kommen lassen und das zitiert, was sie zitiert hat, nämlich einen Abgeordneten, der sich – lange her – recht respektlos über die politischen Qualitäten der Frauen geäußert hat.

Na, mehr habe ich nicht gebraucht. Neben vielen zustimmenden Meldungen gab es auch Kritisches. Der übliche sozio-feministische Unsinn zwar, also daß die Frauen 50% der Bevölkerung darstellen und daß sie auch was arbeiten. Gut, die Hälfte der Menschheit zu stellen ist kein wirkliches Verdienst, sondern liegt an der Natur und daß die Frauen auch was arbeiten bestreitet niemand, allerdings hauptsächlich das, was ihnen Freude macht und wo man sich nicht die lackierten Nägel abbricht.

Also gehe ich in mich und entschuldige mich bei allen, die sich durch meinen Text gekränkt fühlen oder gekränkt gefühlt haben. Aber eines noch: das Wahlrecht ist gar nicht so schlimm, das aktive nämlich. Aber das passive ist ganz Übel, denn so kommen die Frauen in die Politik und richten dabei einen ungeheuren Schaden an. Man denke an die Merkel. Oder soll ich noch deutlicher werden und die Frau Roth, die Frau Künast, die Frau Kahane oder gar die Frau Hofreiter erwähnen. Die Joy-Pam verschweige ich aber lieber.

 

P.S.: Wie sagt der Rabbi im Witz? : Soll sie sich kränken! Aber wie gesagt: Witze verstehen die Weiber ohnehin nicht.