Pädagogik

Gebt Kindern kein Kriegsspielzeug!

Gebt Kindern kein Kriegsspielzeug!

 

Das war (und ist noch immer) der Slogan der SPÖ-Kinderfreunde oder der Roten Falken, letzteres eine durchaus paramilitärische Organisation der Linken. Zu Weihnachten belästigen sie mich immer mit diesen verblödeten Aufrufen und wollen mir ein schlechtes Gewissen machen, was denen aber noch nie gelungen ist. Meine Kinder haben immer ausreichend Spielzeug gehabt, auch ohne die Kinderfreunde.

Nun bekomme ich gerade ein nettes Video zugespielt, in dem in einer Herforder Moschee (das ist mitten in Deutschland) unter dem Beifall einer klatschenden Elternmenge junge Buben (so etwa zehn Jahre alt) mit Militäruniformen unter den zündenden Klängen türkischer Marschmusik mit Spielzeuggewehren paradieren. Was die Kommandos heißen von denen sie befeuert werden, weiß ich natürlich nicht, meine Türkischkenntnisse sind äußerst dürftig, aber irgendetwas mit Töten ist sicher dabei.

Wer den Kindern die Noch-Spielzeug-Gewehre besorgt hat und ob dies mit der Billigung der deutschen Kinderfreunde (so was wird es doch hoffentlich geben) erfolgt ist, geht aus dem Video nicht hervor.

Jedenfalls kann man sich das ansehen und darüber nachdenken. Bei unserem Bundesheer gibt es ja auch viele Soldaten mit Doppelstaatsbürgerschaft, österreichisch und türkisch, was aber bislang keiner kontrolliert. Die haben aber echte Gewehre und manchmal gehen die auch los. Versehentlich oder auch nicht.

 

P-S.: in der „Krone“ schreibt so ein Fachmann (oder Fachfrau): in den Lauf des Unglücksgewehrs hätte sich ein Projektil hineinrepetiert. Trotteln halt.