Pädagogik

Erziehung und Sicherheit – eine Grundsatzfrage

Erziehung und Sicherheit – eine Grundsatzfrage

 

Vor einiger Zeit habe ich ein Interview gegeben, es wird wahrscheinlich bald auf Youtube veröffentlicht werden. Es ging – wie könnte es anders sein – um Waffen, um das Gesetz und um die Sicherheit.

Dabei habe ich ausgeführt, daß ich meine Kinder recht früh mit Waffen und der Waffenhandhabung vertraut gemacht habe. Damals ging das noch, das ist jetzt durch ein völlig idiotisches Gesetz (§ 6 WaffG) als verboten eingestuft und strafbar gemacht. Jedenfalls war meine damalige Erziehung recht erfolgreich, meine beiden Kinder sind sicher und verläßlich geworden und gehen vorbildhaft mit Waffen um. Sind beide inzwischen Jäger und Waffenbesitzer geworden.

Aber im Interview wurde gefragt – und das ist klassisch – ob nicht so eine frühe Unterweisung im Umgang mit Waffen zu sorglosem und fahrlässigen Waffengebrauch verführen könne.

Antwort: Genau das Gegenteil ist richtig: Wer früh und im Kindesalter gezeigt bekommt, wie gefährlich Waffen sind und wie man so mit ihnen verfährt, daß nichts passieren kann, der wird verantwortlich und sicher mit Waffen aller Art umgehen. Wer das als Kind nicht erlernt, kann Probleme bekommen und kann möglicherweise Unfälle verursachen.

Wenn also unser Gesetzgeber so blöd und unverantwortlich ist, daß er genau diese sinnvolle Erziehung verbietet und kriminalisiert, dann ist eben dieser Gesetzgeber mitschuld an der Entwicklung, der wir heute ausgeliefert sind.

Wir können nur hoffen, daß dieser Unfug repariert wird und zwar möglichst bald. Denn bis jetzt sind wir von Idioten regiert worden. Man wird ja sehen, wie die neue Regierung agiert.