Migrantisches

Schwarzer Afghane – warmer Afghane

Schwarzer Afghane – warmer Afghane

 

Ältere unter uns wissen, was der Schwarze Afghane gewesen ist. Angeblich hohe Qualität und man konnte das rauchen. Da ich überhaupt nicht rauche, nie geraucht habe, kann ich mir kein Urteil darüber anmaßen. Ich denke aber, den gibt’s ohnehin nicht mehr, sicher ist bereits was Besseres am Markt.

Aber jetzt häufen sich die warmen Afghanen, will heißen, die Afghanen, die behaupten homosexuell zu sein und die daher nicht mehr in ihre Heimat zurückgeschickt werden dürfen, weil sie dort geköpft oder aufgehängt werden. Auch die Steinigung wäre sicher vorgesehen.

Also – wer ein Warmer ist, bleibt da. Unwiderruflich. Und wenn die Behörde meint, derjenige sei gar nicht schwuchtelig orientiert und ihn dennoch abschieben möchte, gibt es ein riesen Geschrei.

Aber wer stellt denn das fest? Wer kann sicher sagen, daß derjenige, welcher ein Warmer ist oder nur so tut oder es einfach behauptet, es wirklich ist? Haben wir dafür überhaupt Experten? Und wer soll denn das sein? Die Conchita? Der Keszler? Oder wer?

Die Probe aufs Exempel geht wohl nicht. Einsperren mit deklarierten, gut ausgestatteten Vertretern dieser Fraktion ist ja sicher auch nicht zulässig. So nach dem Motto: „Gefällt Dir das, dann darfst Du bleiben!“ und wenn nicht, ab mit Dir ins Land der unbegrenzten Toleranz? Dort wo man diese Veranlagung mit drastischen Methoden behandelt und unwiderruflich heilt?

Wir sind in einem Dilemma. Ich bin auch in einem Dilemma, weil ich diesem Problem ja mit äußerster Diskretion und mit meinem bewährten Feingefühl gegenübergetreten bin.

Eine Lösung weiß ich daher wirklich nicht. Ich jedenfalls habe mir die Regenbogenfahne ganz genau eingeprägt, denn nach Afghanistan will ich keineswegs.