Muslimisches

Geschichte bildet

Geschichte bildet

 

Und wie jeder weiß, bin ich ja geschichtlich nicht nur interessiert sondern geradezu gebildet, kann sogar Latein, was mich von manchen Juristinnen unterscheidet. Übrigens: Hat schon jemand eine Männerquote für Richter gefordert? Höchste Zeit! Aber bitte nicht stören den Herrn Justizminister, denn der muß gerade lauschen, was der Kurz für Verschärfungsvorschläge auf den Tisch legt, die nach der Wahl ohnehin keinen mehr interessieren.

Aber zurück zur Geschichte: Gerade lese ich das Buch „Muslime in der Waffen-SS“. Ein recht unbekanntes und auch nicht gerne behandeltes Stück Geschichte, aber wert, sich hier zu bilden.

Hitler hat den Islam sehr geschätzt, Himmler auch. Im nationalsozialistischen und islamischen Antisemitismus haben sie einen gemeinsamen Nenner gefunden.

Der Großmufti von Jerusalem Amin el-Husseini war gern gesehener Gast bei den Nazis, war selber hochgradiges SS-Mitglied, hat bis Kriegsende in Berlin residiert und entscheidend dabei geholfen, eine SS-Division „Handschar“ aufzustellen, die vorzugsweise aus bosnischen Muslimen bestanden hat. Diese Einheiten sind am Balkan sehr grausam vorgegangen.

Husseini ist nach dem Krieg in Palästina gelandet, wo er seinen Kampf gegen die Juden fortgesetzt hat. Arafat war ein Verwandter (manche sagen Neffe) Husseinis. Mir ist es immer noch ein Rätsel, warum diese Affinitäten zwischen Nazis und Islam nicht wissenschaftlich aufgearbeitet worden sind (und wahrscheinlich auch nie werden).

Soweit zu den Nazis und zum Islam. Inschallah!