Muslimisches

Der beste Freund des Menschen

Der beste Freund des Menschen

Ist natürlich der Hund. Ich bin Jäger und liebe Hunde jeder Rasse (darf man ja bei Hunden noch sagen), aber freilich Jagdhunde ganz besonders.

Nun leben unter uns seit einiger Zeit viele Menschen, die Hunde aus religiösen Gründen nicht mögen oder nicht mögen dürfen. Ein Tierrassismus ist das, aber macht ja nichts, wir sind tolerant. Müssen uns eben anpassen, integrieren, auch die Tiere.

Nur ist das Verhältnis der Menschen, die uns aus südlichen Ländern beehren, zu Tieren nicht unserem Verständnis entsprechend. Mir wird immer ganz schlecht, wenn ich sehe, wie die Nutztiere dort behandelt und mißhandelt werden. Was ich in Afrika alles erlebt habe, will ich hier gar nicht schildern. Unsere Tierschutztanten beiderlei Geschlecht wissen das natürlich ohnehin, reden aber nicht so gerne darüber. Der Diskriminierungsvorwurf ist nur zu schnell auf dem Plan.

Aber wenn die Religion dazukommt, wird es ganz übel. Gerade hat die Trottelzeitung „Kurier“ diesem Problem großen Raum gewidmet und um Verständnis für die muslimischen Hundehasser geworben.

Ich habe dieses Verständnis nicht. Würde mein Freund, der Hund, aus religiösen Gründen mißhandelt, abgelehnt oder auch nur beleidigt, wäre ich ganz zornig und der Hund wahrscheinlich auch. Nur könnte der Hund seine ganz spezielle Ablehnung viel besser und nachdrücklicher zum Ausdruck bringen, als ich es vermag.

Faß!