Bildung

Studiert und hackenstad

Studiert und hackenstad

 

Für meine deutschen Leser: „hackenstad“ ist ein typischer Wiener Ausdruck und heißt, daß man keine „Hacken“ also Arbeit hat, somit also „stad“: still ist.

Wir haben jetzt viele Akademiker, Studierte, die keinen Job bekommen und auch voraussichtlich nie einen adäquaten bekommen werden. Sie haben einfach das Falsche studiert, Studienrichtungen gewählt, die keine Aussicht auf wirkliche Arbeit haben.

Das Fernsehen zeigt uns ein Mäderl, studiert und hackenstad. Sie sitzt beim Arbeitsamt und versucht, was Vernünftiges zu lernen, etwas, wofür auch jemand bereit wäre, etwas zu bezahlen.

Auf die Frage, was sie denn studiert hätte, kommt die nicht unerwartete Antwort: „Politologie“.

Also bitte, wer braucht einen Politologen oder Politologin? Keiner. Vielleicht eine politische Partei, da sitzen aber schon die ganzen Funktionärstöcherlein oder die Betthasen, die jede Partei halt so braucht. Aber bitte, dieselben liegen ja hauptsächlich.

Hätte sie vor dem Studium gefragt, hätte man ihr vielleicht geraten, Physik zu studieren, Maschinenbau, Chemie oder Mathematik, auch Informatik wäre nicht so schlecht gewesen.

Sie hat nicht gefragt, sie hat halt ein Plauderstudium gewählt, lustig, wenig anstrengend, leicht zu bestehen, wenn  man die rechte – pardon linke – Einstellung hat.

Also gut, wir werden es nicht ändern. Eine Arbeitslose mehr. Auch schon wurscht.

 

Übrigens: haben Sie schon die Petition Liberales Waffenrecht für mehr Sicherheit unterschrieben – läuft noch bis 14. April 2015! http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/PET/PET_00022/index.shtml