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Der ORF gegen das HGM

Am Montag war man Zeuge: Der Kulturmontag brachte einen Bericht über den Kampf des ORF gegen das HGM, eine bekannte Nazihochburg, wo die entsetzte Besucherin sogar MGs und Panzer zu sehen bekommen hat und immer noch traumatisiert sein dürfte.

Einen schalen Senf dazu konnte eine Geschwätzdrossel mit entsprechender Plapperausbildung liefern. Es reicht. Das haben sich die Helden des HGM nicht verdient. Und wenn die aus ihren Gräbern auferstehen, kommt die Welt vielleicht wieder in Ordnung.

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Die Zeit der Messer

 

Zeiten ändern sich, Kulturen ändern sich. Das betrifft natürlich auch die Tatwerkzeuge, die man gemeinhin für das Abmurkseln verwendet. Und auch die Taten sind häufiger geworden und die Opfer naturgemäß auch. Mädchen und Frauen, heuer diesem jungen Jahr schon weit über zehn – fast jeden Tag eine Frau. Eine Gleichberechtigung, die wir wirklich nicht gebraucht haben.

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Sicherheit

Wie geht denn eigentlich Notwehr?

Wie geht denn eigentlich Notwehr?

 

Je nachdem. Je nachdem wen man fragt und wer fragt. Fragt man jemanden von der Polizei, fragt man jedenfalls den falschen.

Daß Wien sicher ist, haben wir schon einmal klargestellt. Nämlich sehr sicher. So sicher, daß die Geschäftsleute in der Wiener Innenstadt jetzt bewaffnete Securitys aufstellen müssen. Um ihr Geld, um ihr eigenes wohlverdientes Geld, das sie dafür ausgeben, weil unser Staat die Sicherheit der Bürger nicht mehr gewährleisten kann und wie es scheint, auch gar nicht mehr gewährleisten will.

Das Geld brauchen wir schließlich für anderes: neue Zelte zum Beispiel oder ein feines Halal- und Ramadan-Papperl, damit sich die Herren Zuwanderer (sind praktisch ja nur junge Herren im potentesten Alter) wohl fühlen und nicht kränken müssen.

Aber das ist nicht das Thema.

Thema sind die Aussagen eines gewissen Herrn Thomas Keiblinger, der immer dann gefragt wird, wenn sein Chef, der Herr Polizeipräsident gerade keine Zeit hat.

Thomas Keiblinger sagt also unter anderem folgendes:

„Diese Mitarbeiter (Securitys gemeint) dürfen nur in Notwehr oder Nothilfe schießen. Nicht aber, wenn es um Juwelen oder Geld geht.“

Zitat Ende. Daß es bei den Juwelieren um Geld oder Juwelen geht, wenn die überfallen werden, scheint noch nicht in die Gedankengänge des Herrn Keiblinger vorgedrungen zu sein.

Aber abgesehen davon: Was er hier von sich gibt, ist ein unglaublicher Blödsinn. Natürlich sind Juwelen und Geld (Vermögen) notwehrfähige Güter. So steht es im Gesetz, das der Herr Keiblinger entweder nicht kennt oder nicht kennen möchte.

Und das ist der wahre Skandal: Für die Sicherheit des Landes wird nichts gemacht, statt dessen müssen sich die Opfer selber schützen, dafür ihr eigenes Geld ausgeben und dann kommt so ein Herr Keiblinger daher und verzapft Unsinn. Noch dazu als Sprecher der Polizei.

Es ist wirklich genug. Daher jetzt also mein offener Brief an den Herrn Polizeipräsidenten:

Lieber Herr Präsident!

Da Ihre Sprecher anscheinend das Gesetz nicht kennen und man es ihnen immer noch nicht beigebracht hat, ist dringender Nachholbedarf gegeben. Ich erkläre mich daher bereit, namens der IWÖ Ihren Beamten ein paar Nachhilfestunden in Fragen des Waffenrechts und der Notwehrbestimmungen zu erteilen.

Gratis ist das freilich nicht. Das Honorar dafür gebührt der IWÖ, die damit die Rechtsschutzversicherung gegen die fortgesetzten Rechtsbrüche der Waffenbehörden ausbauen wird. Damit auch Juweliere endlich zu einem Waffenpaß kommen und sich selbst verteidigen können.

Mit den besten Grüßen warte ich auf Ihre Anwort

Georg Zakrajsek

 

P.S.: Möglicherweise weilt der Herr Präsident derzeit auf Urlaub. Bei einem höheren Beamten sollte man auch nie vergessen, bei Urlaub „wohlverdient“ hinzuzusetzen. Vielleicht wird gesegelt, denn ich habe gehört, daß der Herr Präsident das gerne macht. Aber: sollte er dabei einen oder gar mehrere Neger auffischen, dann bitte nur dann mitbringen, wenn die Unterbringung gewährleistet ist. Wird ja noch Platz sein, beim Präsidenten zu Hause. Oder nicht?

Kommentare   

+24 #15 wolfgang stix 2015-07-23 18:59
dieser beitrag trifft voll ins schwarze, auch ein wirklich witziger, wenn es nicht so traurig wäre. diese verdammte regierung zerstört die polizei, das bundesheer und alle sicherheitsförderten maßnahmen. das österreich das sicherste land ist wird nur mehr in den mainstream medien berichtet. die regierung hat nur mehr geld für schwachsinnige entscheidungen.
die bunten fische im mittelmeer sollte der herr präsident lieber zurückwerfen, das haus des meeres ist schon voll.
+20 #14 Tecumseh 2015-07-23 18:49
zitiere Walter Murschitsch:

Man müßte diesen Jäger fragen, ob er wohl die Petition für ein Liberales Waffenrecht unterzeichnet hat!
Diese Frage müßte man eigentlich vielen Waffenbesitzern stellen.
Mfg


Ja, genau! Denn der Jammera sind sehr viele!
+27 #13 Walter Murschitsch 2015-07-23 18:43
zitiere andreas cejda:
Bitte man lese den Artikel, ein ungeschriebenes Gesetz?

http://www.krone.at/Oesterreich/Waffenpass-Sperre_fuer_Polizisten_und_Jaeger-Seit_Maerz-Story-463843


Alles vorbei? "Die Gesetzeslage ist fatal", sagt ein Jäger.

Man müßte diesen Jäger fragen, ob er wohl die Petition für ein Liberales Waffenrecht unterzeichnet hat!

Diese Frage müßte man eigentlich vielen Waffenbesitzern stellen !

Mfg
+31 #12 Georg Zakrajsek 2015-07-23 17:07
Ein geschriebenes Gesetz. So stehts nämlich im WaffG. Wer einen Bedarf hat, kriegt einen WP. Und aus.
Die Behörden verletzten das Gesetz.
+22 #11 CZ 75 2015-07-23 16:52
Bitte man lese den Artikel, ein ungeschriebenes Gesetz?

http://www.krone.at/Oesterreich/Waffenpass-Sperre_fuer_Polizisten_und_Jaeger-Seit_Maerz-Story-463843
+21 #10 Poscheraser 2015-07-23 16:16
Ich kann mich da an eine Strafrecht Vorlesung an der Uni Graz erinnern....

Da meinte der Professor, dass man jemanden mit einem Messer in den Arm stechen darf, wenn dieser mich mit einer Waffe bedroht.....

Selten so einen Schwachsinn gehört...

Wer die Waffe hat, braucht nur abdrücken.... und wer ein Messer hat, muss erst mal die Entfernung (und wenn es nur ein halber Meter ist) zum Angreifer überwinden.... also Jede Menge Zeit für den Angreifer mit einer Schusswaffe....
Angenommen ich kann dem Angreifer das Messer in den Arm stecken.... soviel Kraft hat er dass er die Waffe abfeuert.... am Körper aufgesetzt!
+19 #9 Gustav 2015-07-23 15:24
Diesen bewaffneten Menschen mangelt es einfach an ausreichender Willkommenskultur. Theoretisch gibt es eine Dimension, in der es zum guten Benehmen gehört, andere Menschen brutal auszurauben. Wahrscheinlich gibt es dann auch eine Dimension, in der SPÖ und ÖVP Politiker gescheite und kluge Entscheidungen treffen, aber diese Vorstellung erscheint mir doch sehr unrealistisch zu sein.
+24 #8 Gerhard M. 2015-07-23 14:14
Eigentlich sagt ja das Wort Notwehr schon alles. Für Gutmenschen und Politiker ist dies jedoch nicht ganz klar. Wenn mich jemand mit einer Pistole, mit einem Messer oder sonst irgend einer Waffe bedroht und ich schneller zuschlage,dann ist das Notwehr. Wenn möglich, sollte man den Angreifer besser umlegen, sonst kommen langwierige Prozesse auf einen zu. Da werden dann vom sogenannten Staatsanwalt vertrottelte Fragen gestellt, wie z.B. Musste man den Angreifer so schwer verletzen? Hätte man nicht noch reden können. Der Angreifer ist psychisch labil. Der Angreifer war in einer finanziellen Notlage. Der Angreifer war Asylant oder Ausländer usw.
+17 #7 Dawydow 2015-07-23 13:59
zitiere Muster Maxmann:
…diese simple Denkweise der Richter ist bestürzend): aufsteigender Schußkanal=Tötungsabsicht, absteigender Schußkanal=keine Tötungsabsicht. Da können drei Grad rauf oder runter sehr viel ausmachen.


Kann man mit einigem Training durchaus ständig auf »keine Tötungsabsicht« einstellen. Würde ich jedenfalls vorschlagen.

Vielleicht aber genügt es auch, wenn man bei der Selbstverteidigung ein paar Mal laut »Allan tragbar« schreit. So genau hört doch ohnehin keiner hin. Und dann hat man ja Allan verteidigen wollen (/Ironie off)…
+23 #6 Muster Maxmann 2015-07-23 13:23
Der polizeiliche Dummschwätzer hat da etwas verwechselt. Natürlich darf man sich gegen einen akuten Angriff auf Leib und Leben und Vermögen angemessen schützen. Was er meinte: wenn der akute Angriff vorüber ist und der Täter mit dem Vermögen bereits auf der Flucht ist, dann darf man ihm nicht mehr nachschießen, weil in diesem Fall dann keine akute Bedrohung mehr gegeben ist und die Gesundheit des Täters ein schützenswerteres Gut darstellt als das entschwundene Vermögen des Opfers.

Freilich sieht das staatliche Gewaltmonopol, das angesichts der gutbewaffneten Konkurrenz aus dem illegalen privaten Lager längst keines mehr ist, es nicht gerne, wenn es in Frage gestellt und als völlig überfordert erkannt wird. Daher kommt, um nachträgliche Schwierigkeiten zu vermeiden, der "Angemessenheit" größte Bedeutung zu. Dazu können auch Kleinigkeiten gehören, zum Beispiel der Winkel des Schußkanals. Die Faustregel für dümmliche Richter (das sind die, die sich an unerträgliche Stereotypen halten, so wie großer Mann ist stark, auch wenn er ein fetter Couchpotatoe ist, kleiner Mann ist schwach und körperlich unterlegen, ganz egal, ob der Kleine nun einen 4. Dan in irgendetwas hatte und nur aus Muskeln besteht oder nicht, diese simple Denkweise der Richter ist bestürzend): aufsteigender Schußkanal=Tötungsabsicht, absteigender Schußkanal=keine Tötungsabsicht. Da können drei Grad rauf oder runter sehr viel ausmachen.

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