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Wahlsensation

Jetzt kommt der endgültige Wahlschlager: Basti heiratet die Klima-Greta! Trauzeugen (schon fix) Van der Bellen und der Blümel. Damit ist zwar der Schwiegermuttertraum ausgetäumt, die Klimaretter werden aber alle den Basti wählen! Wenn Kinder kommen, heißt das erste: Kromp und das zweite Kolb. Sollte es ein siamesischer Zwilling sein, dann eben Kromp-Kolb. Geschlecht ist ohnehin divers.

P.S.: Aber vielleicht ist das ganze nur ein Scherz - wie das ganze Wahltheater

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Migrantisches

In Finnland ist es kalt

In Finnland ist es kalt

 

Ja, wirklich. Kalt und finster. Die beiden sind also in Finnland und die Finnen haben ihnen die Staatsbürgerschaft gegeben. Bedingung aber: Fred mußte zum finnischen Heer einrücken. Nun gut. Hat er natürlich gemacht. Dazu ist anzumerken, daß Fred Rubinstein eine gewisse Ähnlichkeit mit Fritz Grünbaum aufgewiesen hat. Witzig war er übrigens auch. Wenig Ähnlichkeit mit einem finnischen Krieger also.

Dann kam der Einsatz. Wie man weiß, war Finnland damals mit den Deutschen verbündet und einige deutsche Truppen waren dort stationiert.

Die finnische Heeresleitung hatte beschlossen, den Fred Rubinstein als Dolmetsch zu einer deutschen Truppe zu schicken. Ein wenig finnisch konnte er inzwischen. Zu einer SS-Einheit. Man kann sich vorstellen, daß Fred einigermaßen besorgt gewesen ist und seine Bedenken auch geäußert hat.

Aber – so wurde ihm gesagt, die Deutschen, ob SS oder nicht, seien Verbündete, es dürfe ihm daher nichts geschehen. Ob Jude oder nicht, er sei zu respektieren.

So war es auch. Alles ging korrekt zu, keine Anspielungen, keine Beleidigungen, so etwas wie eine Kameradschaft hat sich entwickelt.

Dann kam das Ende seiner Dienstzeit. Eine Abschiedsfeier mit einem gewaltigen Besäufnis fand statt.

Gegen Schluß der Sauferei faßte sich Fred ein Herz und sagte zum Kommandanten:

„Herr Sturmbannführer, jetzt kann ich es ja sagen: Ich bin ein Jud!“

Darauf der SSler:

„Aber Herr Rubinstein, das wußten wir doch in dem Moment als Sie bei der Türe hereingekommen sind!“

Ich habe meine Tante und Fred einigemale in Finnland besucht. Er hat mir die Geschichte erzählt und ich finde, sie sollte nicht in Vergessenheit geraten. Nach Österreich aber sind die beiden nie mehr zurückgekehrt.

Kommentare   

+8 #5 Werner Zimmermann 2015-08-09 09:10
zitiere Peter Brauneis:
Danke für diese berührende Geschichte. Sie korrigiert auch viele uns aufgezwungene Geschichtslügen aus dem Fundus der Rathkolbs und anderer Abkassierer ;-)


Einen anderen Blick auf die damaligen Geschehnisse liefert auch das letzte Interview mit Herrn Priebke im Jahr 2013 (das war der, den man nirgends begraben wollte)

https://morbusignorantia.wordpress.com/2013/10/13/das-letzte-interview-mit-erich-priebke-vom-juli-2013/
+12 #4 Eugen Gerber 2015-08-08 22:40
Macht nachdenklich diese Geschichte …
+8 #3 Stefan 2015-08-08 22:20
Gott sei Dank ist es gut aus gegangen. Der Grund weshalb, trotz Europäischer Lebensgewohnheiten, ihr Onkel und ihre Tante in so vielen Ländern nicht willkommen waren, würde mich interessieren. Besonders unter den damaligen lebensbedrohlichen Umständen, und ich gehe auch von einer ordentlichen Portion an Leistungsbereitschaft (siehe Militärdienst in Finnland) aus.

Geschichten, da denke ich an den Bockerer, natürlich überzeichnet, der den rechten und linken Sozialismus nicht mochte und den anderen Charaktären im Film trotz ihrer Ideologie und teils Verschlagenheit, mit List und Hartnäckigkeit gute Handlungen abgerungen hat, und der Geschichte eine Menschliche Handlung verleiht. Aber ausnutzen hätte er sich nicht lassen.
+15 #2 Peter Brauneis 2015-08-08 21:43
Danke für diese berührende Geschichte. Sie korrigiert auch viele uns aufgezwungene Geschichtslügen aus dem Fundus der Rathkolbs und anderer Abkassierer ;-)
+13 #1 Tecumseh 2015-08-08 18:30
Könnte sich um die 6. SS Gebirgsdivision "Nord" gehandelt haben. Die wurde in Finnland als Unterstützung für die Finnen eingesetzt.
Der Dienstgrad Sturmbannführer entspricht dem des Majors des Heeres.

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