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Ein Stammtisch kommt

Das ist eine Vorankündigung. Die richtige Einladung ist unterwegs.

Nur zum Vormerken: am 19.8. gibt es wieder einmal einen Stammtisch. Corona (besser die Panik dazu) hat den letzten verhindert.

Wir beginnen um etwa 18 Uhr beim Hansy am Praterstern. Und eine Buchpräsentation gibt es auch. Das Buch heßt "Greta Mania". Paßt gut, meine ich.

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1453 - der Tod von Byzanz

 

Ein Trauerjahr für die Christenheit. Byzanz starb eines nicht verhinderten Todes. Man hätte ihn wohl verhindern können, die Hilferufe des letzten byzantinischen Kaisers wurden aber nicht gehört. Zum Teil auch absichtlich nicht. Die europäischen Herrscher wollten nicht, konnten nicht und vielleicht war es ihnen auch ganz recht so. Auch der Papst hat recht stillgehalten. Der Untergang der Orthodoxie scheint ihm nicht wirklich nahe gegangen zu sein. Ein Aufruf zu einem Kreuzzug erfolgte nicht.

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Kultur

Es hat sich ausgebissen – ein Nachruf

Es hat sich ausgebissen – ein Nachruf

 

 

Es gab einen Dracula und der ist jetzt gestorben. Christopher Lee war wie kein anderer die Verkörperung des transylvanischen Blutsaugers. Er geisterte durch unsere Kinos und hat uns auch im Fernsehen wohlige Schauer über den Rücken gejagt.

Viel schauspielen mußte er ja in dieser Rolle nicht, ein wenig Zähneblecken genügte. Das aber hat er perfekt beherrscht.

Diese Art der Gruselfilme ist ja ausgestorben. Man braucht heute stärkeren Tobak.

Aber immerhin – Dracula war der Klassiker in diesem Genre und Christopher Lee hat wie kein anderer diese Figur verkörpert.

Inzwischen wissen wir, daß der historische Dracula ein ganz anderer gewesen ist, verkannt, verleumdet und historisch verfälscht. Hans Edelmaier hat das in einem wirklich sehr kompetenten Buch akribisch erforscht und dargestellt.

Natürlich hat die filmische Umsetzung mit der Geschichte nur selten etwas zu tun. Und ob sich Christopher Lee je mit den Ursprüngen Draculas beschäftigt hat, wissen wir nicht. Ist auch gar nicht so wichtig.

Erfreuen wir uns also weiter an dem Schrecken der Damen, wenn sie den düsteren Grafen erblicken. Vielleicht drücken sie sich dabei etwas enger an uns. Auch das sollten wir dem Dracula danken.

Kommentare   

+12 #1 Loki 2015-06-15 14:07
Schade um ihn. Toller Schauspieler.
Daß der ehemals wirkliche Graf Dracula verleumdet wurde, verwundert mich nicht. Auch Kaiser Nero soll besser gewesen sein als sein Ruf.
Scheinbar ist die "Lügenpresse" der zweit älteste Beruf der Welt und unterscheidet sich in nur wenigen Dingen vom "ältesten Gewerbe" der Welt. Ein Unterschied ist der, daß die Qualität der Arbeit nicht so gut ist... :eek:

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