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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Eine Morddrohung im Knopfloch

 

Wer noch immer keine Morddrohung bekommen hat, ist nicht dabei. Die Frau Justizminister ist, wie sie sagt, inzwischen auch stolze Besitzerin einer Morddrohung und hat das entsprechend verkündet. Natürlich kriegt sie dafür, wie es scheint, eine komplette Cobra-Bewachung, damit sie noch wichtiger wird, als sie es bisher schon gewesen ist.

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Kriminalität

Der Tod einer Taxlerin

Der Tod einer Taxlerin

 

In Gunskirchen in Oberösterreich wird ein Taxi gefunden. Die Fahrerin ist tot, umgebracht. Es wurde ihr – so die „Krone“ – die Kehle aufgeschlitzt. Ein Hinweis auf Täter? Ein Messer, das Opfer kunstgerecht geschächtet. Und was der armen Frau sonst noch alles passiert ist, bevor sie gestorben ist, will ich gar nicht wissen. Weit muß man nicht gehen, um einen Verdacht äußern zu können.

Natürlich gilt erst einmal die Unschuldsvermutung – wie immer. Angeblich wurde der Täter von einer Überwachungskamera erfaßt. Zu der Unschuldsvermutung gesellen sich andere Vermutungen, die man aber in der heutigen Zeit besser nicht ausspricht und schon gar nicht schreibt. Sollte man ihn aber erwischen und er in der Zeitung als „Gunskirchner“ bezeichnet werden, weiß man ja, woran man ist.

Die Beute war nicht viel, sicher nicht. Bei Taxlern ist das ja nie viel. Meistens unter hundert Euro. Bei uns ist aber ein Menschleben oft viel weniger wert. Wir erleben das fast täglich.

Dazu ein Zitat aus der Zeitung: „Jeder Taxler gibt doch das Geld her, wenn er bedroht wird. Warum muß man die Frau dann auch noch abstechen . . .?“ So Berufskollegen.

Man muß nicht, aber es geschieht. Opfer abzustechen, ist heute einfach dabei, ist das Risiko, das jedes Opfer hat, auch wenn es die Beute herausrückt. Unsere Sicherheits“experten“ raten ja dazu. Bist Du ein Opfer, so meinen sie, gib alles her was Du hast, wehre Dich nicht. Der Räuber wird dann zufrieden sein und mit dem Geld abhauen.

Manchmal aber nicht. Manchmal werden Kehlen durchgeschnitten, Schädel eingetreten, gewürgt, geschlagen, geschossen und gestochen. Das ist aber den Leuten, die für unsere Sicherheit verantwortlich sein sollen, es aber nicht sind, völlig egal.

P.S.: Vor einiger Zeit hat ein Taxler alles richtig gemacht: Er hat den Angreifer einfach erschossen. Klarer Fall von Notwehr. Dennoch haben sich unsere Journalisten darüber echauffiert. Ob man wirklich hätte schießen müssen? wurde blöd gefragt.

Jawohl meine Herrschaften, man hat, man durfte und man sollte auch. Aber inzwischen läuft unser Täterschonungsprogramm schon auf Hochtouren: Waffenpässe gibt es keine mehr. Nicht nur für Taxler. Freie Bahn den Mördern – das ist unsere Politik.

Kommentare   

+22 #7 Gustav 2015-04-24 16:43
zitiere Soslan Khan Aliatasi:
Im Ernstfall ist es mir völlig egal, ob es legal oder illegal ist.


Im Ernstfall kann Zögern das Leben kosten. Nur kann es nicht angehen, daß grundsätzlich legale und legitime Verteidigungsmittel verboten werden und damit jeder anständige Mensch, der Leib und Leben verteidigt, kriminalisiert wird. Anscheinend will man jeden der nicht wehrlos sein möchte dazu nötigen, das Gesetz zu übertreten.
+23 #6 Rainer 2015-04-24 16:31
Hi,

der mutmaßliche Täter hieß früher Erwin Wölkert und ist gebürtiger Deutscher. Er kam nach Graz und nahm den Namen Kralj (= König auf kroatisch) von seiner ersten Frau an. Höhepunkt neben diversen Betrügereien und Haftstrafen. Ein Mord an seiner zweiten Lebengefährtin wegen abgelehnter abartiger Sexspiele 1990 in Graz. Veruteilt zu 22 Jahren. Das der danach den Zölibat leben wird hat man sicher ganz fix angenommen...

Grüße
Rainer
+21 #5 Soslan Khan Aliatasi 2015-04-24 15:16
zitiere Gustav:
Jeder muß sich wehren dürfen und dazu auch die nötigen Mittel legal vorhanden sein. Die Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen dürfen und nicht irgend eine Behörde oder Politiker.


Im Ernstfall ist es mir völlig egal, ob es legal oder illegal ist. Mein Überleben ist mir wichtig – ob die Mittel durch irgendwelche Regierungen oder sonstige Verbrecherversteher illegalisiert worden sind oder nicht. Wer mir mein Menschenrecht auf das Überleben durch irgendwelche Verbote nehmen oder beschränken will, ist eben genauso ein Verbrecher wie jemand, der mich ermorden will.

VIRIBUS UNITIS
+20 #4 Gerhard M. 2015-04-24 14:46
Ich war etwas verwundert, dass es sich um einen Österreicher handelt.Das Abstechen ist doch eher Sache unserer zugewanderten Fachkräfte. Den Täter wird man hart bestrafen.
Ich tippe auf psýchiatrische Sitzungen, Sozialstunden mit anschließender Karibikreise.
+24 #3 Gustav 2015-04-24 13:46
Der Täter ist gefaßt. Die Überwachung bringt Licht in den Vorfall. Mit DNA Analysen wird der Täter überführt.

Das wird dem brutal ermordeten Opfer aber herzlich egal sein. Jeder muß sich wehren dürfen und dazu auch die nötigen Mittel legal vorhanden sein. Die Entscheidung muß jeder für sich selbst treffen dürfen und nicht irgend eine Behörde oder Politiker.
+25 #2 Muster Maxmann 2015-04-24 13:11
Im ORF.ON steht dazu u. a.:

Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft stimmen die Angaben des Mannes mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen überein - noch im Laufe des Tages soll er in die Justizanstalt Wels überführt werden. Für ihn keine unbekannte Situation: Er musste bereits einmal wegen Mordes eine Gefängnisstrafe verbüßen, auch wegen Vermögensdelikten saß er hinter Gittern. Erst im Februar war er aus dem Gefängnis entlassen worden.

Ich trau mich wetten, daß der Typ, egal was er vorher alles verbrochen hat, vorzeitig entlassen worden ist, und sei es nur um ein paar Monate. So ist das halt in einem Land, wo "lebenslänglich" - so diese Höchststrafe überhaupt verhängt wird - nominell 25, in der Praxis höchstens 15 Jahre ausmacht. Das alles wird die Hinterbliebenen der armen Taxlerin sehr beruhigen.
+28 #1 Loki 2015-04-24 12:51
Ich möchte jetzt nicht meine üblichen Zitate zum Punkt Selbstverteidigung bringen.
Natürlich muß man sich wehren. Notfalls endet dieses Wehren mit dem Tod des Agressors. Das ist dann das Risiko des Straftäters und benötigt keine Rechtfertigung von Seiten des Opfers. Punkt.
Die EU und einige verkommene NGOs sorgen schon dafür, daß die potentiellen Täter in Europa nicht weniger werden.

Oui, je suis un cochon! Un bâtard grand, fort et méchant. Un Kampfsau bon!

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