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Jagd

Der Löwe Cecil und das Weidwerk

Der Löwe Cecil und das Weidwerk

 

Über diesen Löwen ist unglaublich viel Blödsinn geschrieben worden. Halbwahrheiten und ganze Lügen, Tierschutzphantasien und Diffamierungen, Haß auf die Jäger und Druck auf Tränendrüsen, das waren die Reaktionen auf diese Löwenjagd. Tiertanten und Tieronkeln bar jeder Naturkenntnis durften sich in den Medien ausschleimen. Von der hoch subventionierten Tierschutzlobby unterstützte Schreiberlinge und Schreiberlingerinnen schütteten das Füllhorn ihrer aufgespeicherten Schmutzkübel über alle aus, die nicht gleichen Sinnes mit ihrer unvernünftigen kuscheligen Naturbetrachtung gewesen sind.

Die Jäger haben sich zuerst wie gewohnt geduckt. Das ist leider immer so, nur zaghaft wurde versucht, die Dinge so zu betrachten, wie sie gewesen sind.

Aber dann kam für mich die Sensation: Das „Weidwerk“ hat ein wirklich hervorragendes Interview zu dem Thema gebracht. Hans-Friedemann Zedka hat mit dem weltbekannten Professional Hunter Ronnie Rowland gesprochen. Eine Sternstunde verantwortungsvoller Journalistik ist hier gelungen. Ein ausführliches Gespräch hat wirklich alle Probleme der Trophäenjagd in Afrika beleuchtet, die Dinge wieder zurechtgerückt und die Lügen der sogenannten Tierschützer als bloße Stimmungsmache entlarvt.

Wer kann, soll das lesen. Dem Hans-Friedemann Zedka ist hier zu danken und zu gratulieren. Noch selten konnte man im „Weidwerk“ einen so guten und profunden Artikel lesen.

Wer meine Sachen liest, weiß sehr wohl, daß ich in der Vergangenheit einigen Beiträgen im „Weidwerk“ nicht unkritisch gegenübergestanden bin. Bei der Waffenregistrierung, beim Waffenpaß und auch bei der Bleifrei-Debatte gibt es schon starke Differenzen zwischen unseren Standpunkten. Das habe ich auch immer artikuliert.

Hier aber bin ich wirklich uneingeschränkt begeistert. Bravo! Besser hat man das nicht machen können.

Weidmannsheil und Gratulation!

 

"Im übrigen denke ich, daß der Herr Verteidigungsminister ein Feigling ist. Denn er traut sich nicht, mir ein Interview zu geben. Und ich meine, daß es Österreich nicht verdient, einen Feigling als Verteidigungsminister zu haben."

Kommentare   

+17 #4 JanCux 2015-09-13 14:29
zitiere Gustav:
zitiere Jan:
Da wäre der Nachbar der sich über die Besuche von Wildschweinen in seinen Garten freute. Er hat sogar angefangen die zu füttern. Eines Tages waren auch Frischlinge dabei. Voller Euphorie schnappte er sich so einen Kleinen und wollte den Knuddeln...die Attacke der Bache hat er nicht überlebt.


Das ist ein klassischer Fall von natürlicher Auslese.


Da gebe ich ihnen vollkommen recht, sehr geehrter Gustav. Nur wie machen wir es mit bestimmen "Viechern" die sich ganz weit "OBEN" festgesetzt haben und anscheinend mit legalen Mitteln nicht zu beseitigen sind...Ideen dazu habe ich schon 8)
+16 #3 Gustav 2015-09-13 14:18
zitiere Jan:
Da wäre der Nachbar der sich über die Besuche von Wildschweinen in seinen Garten freute. Er hat sogar angefangen die zu füttern. Eines Tages waren auch Frischlinge dabei. Voller Euphorie schnappte er sich so einen Kleinen und wollte den Knuddeln...die Attacke der Bache hat er nicht überlebt.


Das ist ein klassischer Fall von natürlicher Auslese.
+15 #2 Gustav 2015-09-13 14:16
Freut mich sehr, aber das Weidwerk lesen ohnehin nur jene, die sich auskennen, sollte man zumindest meinen.

Die Jagd in Österreich ist mir zu politisiert und ein antidemokratisches Paradebeispiel für vererbte Posten. Darüber hinaus noch neun Landesjagdgesetze und das höchst bürgerfeindliche Waffengesetz oben drauf. Als Jäger muß man zum Führen einer Faustfeuerwaffe sinnfreie und teure Gerichtsverfahren anstrengen, ist doch ein Witz.

Würde mich zwar reizen bei uns zu jagen, wir haben schließlich spektakuläre Natur zu bieten, aber wenn nur mit eigenem Revier. Bei den unrealistisch hohen Quadratmeterpreisen, die im Moment aufgerufen werden, überlasse ich den russischen Oligarchen lieber den Vortritt, die können sich eine Eigenjagd offenbar noch leisten.

Ich will natürlich keinen Jäger den Spaß verderben, dafür gibt es schließlich die Landesjägermeister und die ÖVP.
+16 #1 JanCux 2015-09-13 14:09
Zum Thema Tierschützer und -liebhaber kann ich auch so einige Geschichten erzählen. Da wäre der Nachbar der sich über die Besuche von Wildschweinen in seinen Garten freute. Er hat sogar angefangen die zu füttern. Eines Tages waren auch Frischlinge dabei. Voller Euphorie schnappte er sich so einen Kleinen und wollte den Knuddeln...die Attacke der Bache hat er nicht überlebt.
Eine andere Nachbarin hat die armen Katzen gefüttert und jammert jetzt das ihr Garten "vollgeschießen" ist. Das gleiche zwei Häuser weiter mit Tauben und Krähen. Die Frau traute sich nicht mehr in den eigenen Garten. In der Zwischenzeit haben die Jäger dieses Probleme, ich sage mal, "bereinigt"...
Um meine 4ha Land macht das Viehzeug einen ganz großen Bogen, warum wohl? 8)

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