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Jagd

Hätte ich den Löwen Cecil geschossen?

Hätte ich den Löwen Cecil geschossen?

 

Nein, sicher nicht. Ich erlege keine Tiere, die einen Namen haben. Die meisten Jäger hier wissen, daß es in manchen Revieren – vor allem bei den Bundesforsten – durchaus der Brauch ist, Hirschen Namen zu geben, auch damit man sie identifizieren kann. Einen Hirschen mit den Namen „Hansi“, „Burli“ oder „Maxi“ hätte ich nie erlegt und wäre mir das angetragen worden, hätte ich beinhart verweigert.

Also den „Cecil“ hätte ich verschont. Das heißt aber nicht, daß ich keinen Löwen schießen würde, wenn ich das Geld dazu aufbringen wollte. Vor allem mit dem Bogen würde mich das schon reizen, wird aber wohl nicht sein. Dort wo ich jage, ist kein Löwe zu Hause und ein Leopard wird sich nicht in die Gefahr bringen, in die Reichweite meines Bogens zu kommen. Ein Gepard übrigens auch nicht.

Da fällt mir ein, daß der jetzt so angefeindete Jäger und Erleger des Löwen Cecil ein Zahnarzt ist und das bringt mich auf meinen Leopardenzahn, der immer noch in meinem „Gehege der Zähne“ zu Haus ist und weiter treu und unverdrossen seinen Dienst versieht. Mein Freund und Mitjäger, nämlich der Zahnarzt, der mir das eingepflanzt hat ist ein Mann, der zu solchen Scherzen aufgelegt ist. Er hat einmal den Unterkiefer eines von ihm erlegten Rehbocks mit einer Goldkrone ausgestattet, was bei der Trophäenschau auf einiges Erstaunen gestoßen ist.

Der Löwe Cecil ist also erlegt und wird ausgestopft. Mit dem Diktator Mugabe würden das auch viele Leute gerne machen, der ist aber inzwischen zum Liebling der Tierfreunde avanciert, woraus man erkennen kann, daß es mit deren Intelligenz und Ethik nicht so weit her ist, wie die meisten Leute glauben.

 

"Im übrigen denke ich, daß der Herr Verteidigungsminister ein Feigling ist. Denn er traut sich nicht, mir ein Interview zu geben. Und ich meine, daß es Österreich nicht verdient, einen Feigling als Verteidigungsminister zu haben."

Kommentare   

+3 #12 schraberger, wien 2015-08-25 12:30
zitiere Georg Zakrajsek:
Man regt sich auf, weil es gegen die Jagd an sich geht. Die einzigen, die das nicht begreifen, sind die Jäger selbst, bzw deren Funktionäre.

Natürlich geht es um den legalen Waffenbesitz.
á propos; legal sind die Jäger mit Waffen unterwegs, während Wilderer illegal damit hantieren.
Wer erklärt den Unterschied unvoreingenommen?
+1 #11 Georg Zakrajsek 2015-08-24 18:26
Den Soliman habe ich auch vor Augen. Der war aber ein österreichischer Hofrat und kein afrikanischer Diktator.
+7 #10 Gustav 2015-08-24 12:38
zitiere Georg Zakrajsek:
Man regt sich auf, weil es gegen die Jagd an sich geht. Die einzigen, die das nicht begreifen, sind die Jäger selbst, bzw deren Funktionäre.


Ganz genau. Ein Angriff auf die Jäger und ein Angriff auf den privaten Waffenbesitz. Der Löwe ist nur ein Vorwand um einen Aufreger zu konstruieren. In Wahrheit interessiert ein Löwe in Afrika genau so viel wie ein Sack Reis in China. Aber Hauptsache die Herrschaften können wieder Stimmung gegen uns machen. Zugleich auch noch eine willkommene Ablenkung von den wahren Problemen, die ganz real und direkt vor unserer Nase sind.
+5 #9 Wolfgang Kröppl 2015-08-24 09:51
zitiere Trenck:
Also ausstopfen, finde ich, müsste man den Mugabe nicht. Erlegen reicht.

Trenck

War eine Zeit lang recht modern Neger auszustopfen. Auf den Spuren des Angelo Soliman.
+7 #8 Wolfgang Kröppl 2015-08-24 09:34
Stellt Euch vor, wir haben einen Fleischhauer im Ort. Der tötet täglich Tiere. W A H N S I N N ! Aber für die vertrotteleten Massen kommt ja das Fleisch und die Wurst aus der Fabrik, sowie der Strom aus der Steckdose. Übrigens sind Pflanzen auch Lebewesen. Wie ist das denn mit dem industriellen Massenmord an Ähren mit dem Holodrescher?
+6 #7 Wolfgang Kröppl 2015-08-24 09:28
Äh, übrigens Dschungel. Kennt jemand den Revierjäger des Wiener Großstadtdschungels? Würde dort gern etwas Überpopulation erlegen. Darf man eigentlich Affen auch erlegen?
+7 #6 Georg Zakrajsek 2015-08-24 09:23
Man regt sich auf, weil es gegen die Jagd an sich geht. Die einzigen, die das nicht begreifen, sind die Jäger selbst, bzw deren Funktionäre.
+6 #5 Gustav 2015-08-24 07:57
Worüber sich Leute aufregen können. Ein Löwe in Afrika wurde geschossen, na servas, wie spannend.
+8 #4 ich 2015-08-23 16:29
zitiere Trenck:
Also ausstopfen, finde ich, müsste man den Mugabe nicht. Erlegen reicht.

Trenck


Lebend und unversehrt einfangen und dann in einem Gitterkäfig durch`s Land fahren.
Sozusagen eine Ausstellung über einen der letzten noch lebenden Drecksäcke.

Aber, den Gedanken weitergedacht komme ich zu dem Schluss, das ziemlich viele Käfige gebraucht würden. Die Zahl der Drecksäcke ist nicht gerade gering.

Na gut, dann doch besser erlegen.
+11 #3 Trenck 2015-08-23 16:13
Also ausstopfen, finde ich, müsste man den Mugabe nicht. Erlegen reicht.

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