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Wo die Antisemiten zu Hause sind

Sogar unser Präsident weiß es, sagt es aber nicht. Er sagt es auch nicht in Israel, wo es am Platz gewesen wäre. Das Buch von der Frau Wiesinger hat er nicht gelesen, wird es sicher auch nicht tun. Wiesinger schreibt darin von einer Kollegin, die mit ihren mohammedanischen Schülern nicht mehr nach Mauthausen fährt, weil diese dort "Heil Hitler!" schreien und sie sich dafür verantworten muß. Wir alle wissen also, wo der Antisemitismus zu Hause ist. Sagen dürfen wir es aber nicht. Ist das jetzt schon Antisemitismus? Ich lese still meinen Koran und halte auch den Mund.

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Jagd

Wie ist das mit dem Bogen?

Wie ist das mit dem Bogen?

 

Bei uns ja verboten. Auch gut. Man kann ja auch auf 3-D-Tiere schießen. Das ist recht spannend und herausfordernd. Inzwischen habe ich mir einen eigenen Parcours eingerichtet, wo 35 Ziele aufgebaut sind. Wenn man den Parcours wirklich durchgeht, braucht man etwa zwei Stunden und da das Gelände bei mir recht steil ist, leistet man auch einiges und macht etwas für seine Kondition. Außerdem ist ein Bogen mit etwa 70 Pfund Zuggewicht eine körperliche Herausforderung.

Daß der Bogen als Jagdwaffe unweidmännisch wäre, ist ein Unsinn. Wenn man verantwortungsvoll jagt, die Entfernungen einhält und verläßlich trifft, kriegt man alles, was man beschießt. Die Ausrüstung muß halt stimmen und trainieren muß man auch, mehr, viel mehr als mit dem Gewehr.

Aber wie gesagt, bei uns und auch in Deutschland verboten. Hat vielleicht auch sein Gutes. Denn wäre der Bogen eine Jagdwaffe, hätten wir den ganzen Zirkus mit Registrierung und Genehmigung, Prüfungen noch dazu. Da fahre ich lieber in Länder, die liberaler und lockerer sind, bevor ich mich mit der Lodenfraktion in Diskussionen einlasse und mit verständnislosen Bürokraten herumstreite.

Kommentare   

+13 #2 Resistance 2015-08-02 12:02
Ich bin selbst leidenschaftlicher Bogenschütze, sowohl im traditionellen Recurve - als auch im Compoundbereich.
Die Bogenjagd ist, mit Ausnahme des Speers, die wohl ursprünglichste Form der Jagd.
Es ist halt ein haushoher Unterschied, mit einem Gewehr und Zielfernrohr auf 100 Meter zu schießen, oder sich dem Wild auf 30 oder 40 Meter nähern zu müssen, um einen Treffer zu erzielen.
Dass beim Bogen der Trainingsfaktor ein vielfacher ist, steht ausser Diskussion. Aber gerade das ist wohl die Herausforderung und bei einem erfolgreichen Abschuss unbestritten die grössere Freude.
Ich bin selbst kein Jäger, daher beschränke ich mich auf 3D Parcours, davon haben wir in Österreich zum Glück ja viele und sehr schöne - im Gegensatz zu schönen Schießstätten, die sind leider Mangelware.
+11 #1 Adolf Zeliska 2015-08-02 11:58
Soviel ich mich erinnern mag war das
Jagen mit Pfeil und Bogen doch in der
Steiermark erlaubt. So ändern sich die
Zeiten.

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