Wissenschaft

Noch ein paar Phobien zum Aussuchen

Noch ein paar Phobien zum Aussuchen

 

Da haben wir zum Beispiel die Xenophobie: die Furcht vor Fremden. Das ist aber keine echte Phobie, also nicht krankhaft. Zu einer echten Phobie gehört nämlich, daß die Furcht, die sich da manifestiert, keinen sinnvollen Grund hat, also irreal und nicht vernünftig ist.

Die Furcht vor Fremden ist aber begründet. Der Fremde ist zuerst einmal mit Vorsicht zu behandeln, man weiß ja nicht, ob er Gutes oder Schlechtes bringt. Wenn sich dann herausstellt, daß von ihm keine Gefahr ausgeht, kann man ihn aufnehmen, bewirten und hereinlassen.

Xenophobie ist also sinnvoll und nützlich und hat einen Schutzcharakter. Leute, denen Xenophobie vorgeworfen wird, sind daher in Wahrheit vernünftige, geistig gesunde Menschen.

Eine weitere, derzeit recht moderne Phobie ist die Islamophobie. Das ist ebenfalls keine echte Phobie, weil die Angst vor dem Islam keineswegs unbegründet ist. Islamophobie ist eine Erfindung, die dazu dient, Menschen, die gegen den Islam Bedenken äußern, zu diffamieren und ihnen ein pathologisches Stigma zu verpassen.

Die Wahrheit ist anders: Diese aggressive, mörderische Religion, besser Ideologie, berechtigt jeden Nicht-Mohammedaner zu einer wohlbegründeten Furcht, die zugleich Schutzcharakter hat. Der Umgang der sogenannten „Gläubigen“ mit den „Ungläubigen“, mehr noch mit den vom „rechten Glauben“ Abgefallenen, für die es ausdrückliche Tötungsbefehle gibt, erzeugt ganz zu recht eine Phobie, also eine Islamophobie. Für jeden „Nichtgläubigen“ ist es daher angebracht, dem Islam mit äußerster Vorsicht zu begegnen. Täglich wird das bestätigt. Nicht nur in Syrien, im Irak und sonstwo im Nahen und ferneren Osten, leider auch bei uns in Europa.

Wem also „Islamophobie“ vorgeworfen wird, der ist keineswegs ein Geisteskranker – im Gegenteil, wer islamophob ist, hat erkannt, wie es um den Islam bestellt ist, welche Ideologie, welche Politik dahintersteht und besorgt zu recht, daß der Islam zu einer bestimmenden Macht in unserer Gesellschaft wird.

 

Noch eine Phobie – diesmal eine echte

Die Hoplophobie ist die krankhafte, unbegründete Furcht vor Waffen. Diese Geisteskrankheit zeichnet sich dadurch aus, daß der Erkrankte sich vor Waffen fürchtet und zwar nur vor legalen Waffen in den Händen von rechtstreuen Bürgern. Er fürchtet sich nicht vor den Waffen in den Händen staatlicher Organe, auch wenn diese Wehrmacht, SS oder Rote Armee heißen. Er fürchtet sich auch nicht vor Waffen in den Händen von Terroristen und sonstigen Verbrechern. Er fordert ständig gesetzliche Maßnahmen für legale Waffen, drastische Verbote und die Entwaffnung von Jägern und Sportschützen.

Befallen sind meistens Politiker, vor allem Sicherheitspolitiker, Journalisten, aber auch Studenten gewisser Studienrichtungen wie Soziologie oder Publizistik, auch Lehrer und –rinnen sind mehrheitlich davon betroffen. Bei den Erkrankten dominieren eindeutig die Frauen.

Die Hoplophobie ist nach heutigem Wissensstand nicht heilbar. Die Befallenen verspüren auch keinerlei Leidensdruck, was dazu beiträgt, jede zielführende Behandlung zu verhindern.