Tierisches

Es steppt der Bär!

Es steppt der Bär!

 

In Kärnten gibt es ein Bärental wie jeder weiß. Es gibt aber auch wirklich Bären dort und ein solcher ist einem Bauern über den Weg gelaufen. Der hat aber alles richtig gemacht, wie es der Bärenanwalt empfiehlt. Langsam zurückgehen (richtig), dann ist er aber hingefallen (nicht richtig), hat sich totgestellt (wieder richtig). Der Bär hat ihm eine aufgelegt, Gott sei Dank nur eine Leichte, zumindest nach Bärenbegriffen und ist davon. Gefressen hat er ihn nicht.

 

 

Wir leben in einem Land, in dem es keine solchen wilden Tiere mehr gibt. Unsere Kulturlandschaft verträgt weder Bären noch Wölfe und wenn diese Tiere künstlich hereingebracht und angesiedelt werden, wird es Probleme geben. Das kann nicht ausbleiben.

Natürlich ist, daß Bär und Wolf den Menschen fliehen, daß sie abhauen, wenn ein Mensch in die Nähe kommt. Das hat solange funktioniert, als diese Tiere selbst gejagt werden durften und der Schwammerlsucher und die Kräuterfrau haben dadurch profitiert, daß es einen Jäger mit dem Schießgewehr gegeben hat.

Das gibt es nicht mehr. Bär und Wolf sind streng geschützt, dürfen nicht gejagt werden. Das ist die falsche Politik. Großraubtiere ja, aber dann auch bitte die Jagd freigeben und zwar in der Form, wie das auch in anderen Bereichen funktioniert, mit strengem Abschußplan zum Beispiel.

Wo es eine vernünftige geregelte Jagd gibt, dort ist das Wild geschützt und gedeiht. Der Jäger will ja schließlich seine Beute nicht ausrotten. Wir haben wieder Steinwild, Greifvögel und vieles andere Getier, das bereits ausgerottet gewesen ist. Das ist aber nur den Jägern zu verdanken.

Die Jagd ist also die Lösung und nicht so ein kurzsichtiges Schutzprogramm. Warum die Jäger das nicht fordern, ist mir ein Rätsel. Mir ist aber viel ein Rätsel, was sich hier auf der Ebene der Jagdfunktionäre so abspielt.

 

Raubtiere und anderes

Was hier oben steht, gilt auch in anderen Bereichen. Wir leben in einer friedlichen Gesellschaft, in die man menschliche Raubtiere hineinverpflanzt. Das kann nicht gutgehen und das geht auch nicht gut. Es könnte funktionieren, wenn man die Opfer dieser Raubtiere nicht wehrlos läßt sondern ihnen gestattet, sich angemessen zu wehren. Mit den angemessenen Mitteln.

Damit sich die menschlichen Raubtiere fürchten und nicht ihre Opfer.