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Weise Worte

"Unsere Demokratie lebt vom breiten Dialog und dem starken zivilgesellschaftlichen Engagement" Weise Worte. Ich habe sie nicht verstanden und ob das unsere Kanzlerin versteht, die das der "Krone" gesagt hat, weiß ich nicht. Sie wirds wissen - oder auch nicht.

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Blümerant

 

wird mir zumute, wenn ich höre, was dem Ex-Minister Blümel wieder einmal eingefallen ist. Der Schwachkopf hat es mit den Identitären, wissen wir schon lange, dabei sind dort wirklich gescheite Leute zu finden, denen dieser Blümel nicht einmal das Wasser reichen dürfte, wenn er nur genug davon hätte.

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Vom Umgang mit Kühen

Vom Umgang mit Kühen

 

Ich bin ein Westernreiter und kenne mich daher mit Pferden gut aus. Mit Kühen übrigens auch – ein Cowboy eben.

Unlängst wieder geschehen: Eine Urlauberin wird auf einer Kuhweide getötet. Sie war mit ihrem Hund unterwegs, die Kühe waren damit nicht einverstanden und haben sie angegriffen. Das kommt immer wieder vor, Gott sei Dank geht es auch manchmal glimpflicher aus.

Die Kuh ist lila, die Milch wird im Packerl geliefert, die Fischstäbchen tiefgefroren und das Schnitzel vakuumverpackt. Unsere Gesellschaft kann mit der Natur nichts mehr anfangen. Wir haben die Zuständigkeit dafür abgetreten. Die Natur wird uns von Redaktionstussis, von Verbrecherorganisationen, die Spendengelder veruntreuen und von Pseudowissenschaftlern erklärt. Der Kontakt beschränkt sich auf Samtpfoten (gut), Hunderln (auch gut) und Kampfhunde (schlecht). Mehr weiß keiner mehr. Mit Kühen kann man nicht umgehen.

Da nimmt es nicht wunder, wenn Unfälle passieren. Erst vor kurzem hat eine Tierpflegerin in einem Zoo (also anscheinend eine Kundige) einen Orang-Utan streicheln wollen und der hat ihr den Finger abgebissen und unser Eisbär in Schönbrunn hat einen Pfau gefressen. Tiere verhalten sich wie Tiere, Raubtiere verhalten sich wie Raubtiere und Kühe sind manchmal über ungebetene Besucherinnen nicht erfreut, vor allem dann, wenn sie Hunde mithaben.

Daß in so einem Umfeld das Verständnis für die Jagd nicht gedeihen kann, ist klar. Den spanischen König hat man medial geschlachtet, weil er einen Elefanten geschossen hatte. Und vor kurzem hat Facebook – das mediale Trottelreservoir – Bilder einer jungen Jägerin entfernt, die sich mit einem von ihr erlegten Oryx abbilden hatte lassen.

Gerade kommt der Xte Affenfilm heraus. Ich bin schon gespannt. Auf einem Bild hat so ein Affe eine Pumpgun in der Hand. Frage, wovor sich die Kinder wohl mehr fürchten werden: vor der Pumpgun oder vor dem Killeraffen.

Für unsere Kuschelpädagogen weiß ich die Antwort natürlich schon: Bussi für den Affen und weg mit den Waffen.

Kommentare   

+10 #5 Gerhard M. 2014-08-11 12:15
Das größte Rindvieh im Universum bleibt und ist der Mensch. (Spruch von Albert Einstein- Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher) Auf eine Weide geht man nicht mit einem Hund. Einen Affen streichelt man nicht. Einen fremden Hund greift man ebenfalls nicht an usw. Zuerst Hirn einschalten, dann handeln.
+15 #4 Gustav 2014-08-10 20:23
Zitat:
Daß in so einem Umfeld das Verständnis für die Jagd nicht gedeihen kann, ist klar.
Für die Jagd sicher nicht. Ich denke der Zug ist abgefahren. Vielleicht mit viel Geld und Aufwand könnte man noch etwas retten, aber auch dieses Fenster schließt sich eher früher als später. Heute ist es wichtiger zu wissen wie im Word ein Serienbrief geht. Natur kann man schließlich auch im Fernsehen bewundern, bald in 4K und 3D. Ist auch wesentlich bequemer. Überhaupt scheint mir Bequemlichkeit eine sehr hohe Priorität zu genießen, leider erwische ich mich selbst auch viel zu oft dabei. Es ist jedenfalls bequemer nicht über Natur und Jagd informiert zu sein und einfach brav zu nicken, wenn die Partei es verlangt.
+12 #3 Georg Zakrajsek 2014-08-10 19:27
Ich entschuldige mich bei dem Orang.
+16 #2 Muster Maxmann 2014-08-10 13:17
Zitat: Ich nehme an, es waren Jungtiere dabei.

Jungtiere (vulgo Kälber) oder Jungstiere?


Der armen Tierpflegerin wurde der Finger übrigens nicht abgebissen, sondern ab- oder ausgerissen. Vielleicht hat sie auf das Gebiß des Tieres geachtet, aber vergessen, welche beachtlichen Kräfte diese Affen in den Armen haben.
+27 #1 Tecumseh 2014-08-10 11:22
Ich nehme an, es waren Jungtiere dabei. Und einen Hund von einem Wolf unterscheiden, wird wohl der gescheitesten Kuh schon etwas schwer fallen!
Nehme ich an!

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