Sicherheit

Datensicherheit auf österreichisch

Datensicherheit auf österreichisch

 

Charmant, aber schlampert. Das ist der österreichische Zugang zur Datensicherheit. Wir alle wissen, daß Daten von Schülern und von Schulen auf einmal öffentlich zugänglich geworden sind. Der Server stand angeblich in Rumänien, das tut aber nichts zu Sache, denn das kann überall passieren.

Es sind schon Krankenkassendaten öffentlich geworden, auch Daten von Polizisten waren auf einmal leicht zugänglich. Nichts ist sicher, das wissen alle.

Nun ist aber die Frage zu stellen, wie sicher die Daten unseres privaten Waffenbesitzes sind, die wir derzeit brav der Behörde anliefern.

Leicht beantwortet: Die sind überhaupt nicht sicher. Sie gehen über eine völlig ungesicherte Datenleitung per e-mail an die Behörde. Nicht einmal verschlüsselt werden sie. Primitiver und unsicherer geht es nicht. Und natürlich übernimmt die Behörde gar keine Haftung für irgendeinen Datenmißbrauch.

Bisher ist noch nichts passiert. Das heißt aber überhaupt nichts. Bevor nicht alles registriert ist und das wird erst Ende Juni sein, wird keiner etwas veröffentlichen. Sonst wäre nämlich die Registrierung mit einem Schlag tot und vorbei. Niemand wäre mehr so blöd, etwas zu registrieren.

Also warten wir geduldig, was passiert. Ob unsere Gewehre irgendwann einmal in einer Zeitung stehen werden, ob das nicht irgendwo genüßlich ausgebreitet werden wird.

Noch ist Zeit. Aber im Juli ist es dann wirklich zu spät.