Politik

Wer mich ja nicht wählen sollte

Wer mich ja nicht wählen sollte

 

Ist natürlich alles noch Theorie. Aber viele meiner Leser wünschen sich, daß ich mich politisch betätigen möge. Mache ich zwar ohnehin, weil die Querschüsse sind ja fast nur Politik, aber meine Freunde meinen, ich solle das ganz richtig, klassisch machen, mit Mandat und so.

Bei einer Partei komme ich natürlich nicht in Frage, ich bin ja nirgends dabei und ich denke nicht daran, mich irgendwo vereinnahmen zu lassen. Ich war nie bei einer Partei und ich werde mich auch bei keiner Partei engagieren, das wäre mir wirklich zuwider.

Außerdem – außer Landtagswahlen gibt es in absehbarer Zeit nichts und um in einem Landtag oder Gemeinderat zu hocken, dafür wäre ich mir zu schade.

Aber Bundespräsident – das wär schon was. Die Wahl ist 2016 und der alte kann ja nicht mehr antreten. Die Grünen wollen den Van der Bellen aufstellen, bei den Roten wird es vielleicht die Bures werden, die ist ja immerhin schon NR-Präsidentin, der Stronach wird sich das sicher nicht antun und welchen Kasperl die NEOS aufstellen, ist sicher gleichgültig. Was die Blauen machen, weiß noch keiner, aber so einen richtig mitreißenden Kandidaten haben die, wie es ausschaut, auch nicht.

Also könnte ich mir den Spaß machen. Chancen rechne ich mir freilich keine aus aber ein Theater wäre es schon und darauf kommt es mir hauptsächlich an. Die Diskussionsrunden würden sicher lustig werden. Und sollte ich Geld für ein Wahlplakat auftreiben, bin ich sicher drauf mit einer Glock in der Hand.

Wer mich nicht wählen sollte: Keine Nazis, keine Kommunisten und außerdem auch keine Grünen. Von denen möchte ich keine einzige Stimme bekommen. Es genügt, wenn mich alle Waffenbesitzer wählen, das wären ein paar hunderttausend Stimmen. Und noch was: das Bundesheer braucht wirklich einen neuen, guten und mutigen Oberbefehlshaber. Die Soldaten sollten daher auch die Gelegenheit benützen, endlich auch einmal einen Freund des Heeres zu unterstützen.