Politik

Weit hinterm Arlberg

Weit hinterm Arlberg

 

Vorarlberg – das in Wirklichkeit hinter dem Arlberg liegt – hat also gewählt. Das Ergebnis wenig erfreulich für die ÖVP, die seit Jahrzehnten dieses Land geführt hat wie ein Erbhofbauer, mit väterlicher Strenge und unter weitgehender Ausschaltung demokratischer Prozesse. Das hat sich jetzt gerächt, die Mehrheit ist futsch.

Die FPÖ hat sich irgendwie gehalten, ein wenig verloren, aber die Verschweigungsstrategien des ORF und der Regierungsblätter haben doch nicht so viel Schaden anrichten können, wie sie es gerne gehabt hätten. Allerdings – besonders angestrengt hat sich die Bundes-FPÖ auch nicht.

Die Grünen haben gewonnen, das kann man nicht abstreiten. Aber die grünen Parteigänger gehen eben immer brav zur Wahl hin und bei einer geringeren Wahlbeteiligung macht das eben etwas aus. Natürlich beweist ein solcher Wahlerfolg auch, daß die Mechanismen der Verblödung in Österreich recht gut wirken. Wenn man die Kindererziehung vom Kindergarten angefangen in die Hände solcher grüner Ideologen legt, rächt sich das.

Die pinke Kasperlpartei hat auch etwas gewonnen. Sie hätten sich mehr erwartet. Wie es scheint, kommen die Wähler auch schon drauf, daß hier Chaoten am Werk sind. Bei den nächsten Wahlen wird das noch deutlicher werden. Hoffentlich.

Und über die SPÖ braucht man nichts zu sagen. Das sagt schon der Herr Bundeskanzler. Schön langsam wird es zwergenhaft.