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Professoren unter sich

Filzi diskutiert mit einem echten Professor. Das muß man lesen in der "Krone". Immerhin ist der Filzi ein Professor. Auch Heinz Conrads war einer, den Filzi hat man aber in der letzten Zeit viel häufiger gesehen. Den Conrad früher  nur am Sonntag, den Filzi jetzt viel häufiger.

Es geht - erraten - um Corona und darum, wer die besseren Ideen hat. Daß die alle gut sind darf man ja von den Professoren erwarten, denn was Gescheiteres wird man ja kaum finden in unseren Landen.

Übrigens: Die Bischofberger war auch krank, ist aber schon wieder gesund und konnte die Zadic interviewen. Aber die ist gesund geblieben. Allah sei Dank.

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Wie feige ist ein Mörder?

 

Kommt darauf an. In der Journalistenschule (gäbe es sie heute noch) lernt man sicher, daß ein Mörder immer „feige“ sein muß. Gerade wieder in so einer Trottelzeitung gelesen. Ich sage nicht in welcher, weil die ja alle unglaublich deppert sind.

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Politik

Gut geschlagen, Frau Doktor!

Gut geschlagen, Frau Doktor!

 

Bei den Sommergesprächen sollte die Vertreterin des Teams Stronach vorgeführt werden. So die Absicht des ORF und des Herrn Resetarits. Zwei Themen hatte er unter anderem vorbereitet:

Erstens: die Forderung des alten Stronach nach der Todesstrafe für Berufskiller oder ähnliche Bösewichter. Das ging ins Leere. Frau Doktor Nachbaur hat recht souverän pariert. Wenn dem Herrn Resetarits nichts anderes einfällt, ist das ein Armutszeugnis. Aber es ist ihm doch noch was anderes eingefallen, nämlich:

Zweitens: die Sache mit der Waffenrechts-Liberalisierung. Einem gestandenen Linken ist jede Liberalisierung natürlich ein Dorn im Auge und beim Waffenrecht ganz besonders, wo doch der Genosse Stalin und der Volksgenosse Hitler schon so schön vorgezeigt haben wie es geht. Der Sozialismus, weder der nationale noch der internationale, funktioniert ohne Entwaffnung der rechtstreuen Bürger und der Völkermord geht natürlich schon gar nicht, wenn die Opfer bewaffnet sind. Das aber ist der wahre Grund, warum die Sozialisten aller Schattierungen gegen ein liberales Waffenrecht sind.

Auch hier hat Frau Nachbaur – sie war recht gut vorbereitet – dem Resetarits Paroli geboten und er kam ganz schön in einen Argumentationsnotstand.

Aber er hatte noch einen Pfeil im Köcher: nämlich einen gewissen Dr. Gappmayer, seines Zeichens Rechtsanwalt.

Wer sich erinnert: 1997 hat ein geistig Verwirrter in Mauterndorf sechs Menschen erschossen und sich dann selber gerichtet. Der Vater des besagten Anwalts war eines der bedauernswerten Opfer.

Aber diesen Menschen als Propagandisten für ein strenges Waffengesetz einzusetzen war perfide. Die Diskussion wurde damit selbstverständlich von der politisch-sachlichen auf eine emotionale Ebene gebracht, ein übler Trick des Journalisten und bedauerlicherweise hat sich Dr. Gappmayer hier instrumentalisieren lassen. Er konnte auch kein einziges sinnvolles Argument für seine Einstellung vorbringen, außer vielleicht seine eigene Opferrolle, die man aber als seriöser Jurist dabei nicht ins Spiel bringen dürfte.

Was Frau Dr. Nachbaur natürlich nicht wissen konnte und daher auch nicht angebracht hat: Die Morde von Mauterndorf waren alle mit einer illegalen Waffe geschehen. Diese Bluttaten hätten daher mit einem noch so strengen Waffengesetz nicht verhindert werden können. Also ist die Geschichte von Mauterndorf eher ein Argument gegen ein strengeres Waffengesetz.

Ein schönes Eigentor, lieber Herr Resetarits!

Damit fällt alles in sich zusammen: Ein strenges Waffengesetz trifft nur die rechtstreuen Bürger. Die Mörder, die Amokläufer, die Räuber und die Gewalttäter kümmern sich nie um ein solches Gesetz. Und wer das Waffengesetz verschärft, begünstigt das Verbrechen. Wer es liberalisiert, gebietet dem Verbrechen Einhalt.

Die Forderung des Team Stronach nach einer Liberalisierung des Waffengesetzes ist daher mehr als berechtigt.

Das sollte Resetarits (selber ein Jurist) wissen und ein praktizierender Jurist wie Dr. Gappmayer selbstverständlich ganz besonders. Wer das aber weiß und dennoch gegen eine Liberalisierung des Waffengesetzes agitiert, ist entweder unehrlich oder unwissend. In einer seriösen Diskussion hat das jedenfalls keinen Platz.

Aber – warum meine ich, daß der ORF seriös ist?

Anschließend der link zur Sendung: http://dagarser.wordpress.com/2014/08/19/ein-sommergesprach/#more-3759

Kommentare   

+9 #8 Peter Brauneis 2014-08-21 01:56
Wer Figuren wie Karmasin und den grotesken Homophilie-Volksaufklärungsminister ("Äpfel essen gegen den bösen Putin") auf den Wähler losläßt, kann diese Baddei nur liquidieren wollen => in Österreich weniger als 20%, in Wien kleiner als 10%. Weiter so, die Democrazia Cristiana läßt grüßen!
+10 #7 Peter Brauneis 2014-08-21 01:53
Wer Figuren wie Karmasin und den grotesken Homophilie-Volksaufklärungsminister ("Äpfel essen gegen den bösen Putin") auf den Wähler losläßt, kann diese Baddei nur liquidieren wollen => in Österreich
+15 #6 Gustav 2014-08-20 20:56
Nachbaur ist meiner Meinung die intelligenteste und klügste Politikerin im Parlament. Ich würde mich freuen, wenn sie unerwartet als Bundespräsidentin kandidiert. Wenn Herr Stronach dafür noch einmal investiert, hat er am Ende doch noch etwas bewegt, vielleicht sogar mehr als erwartet.
+15 #5 killercat 2014-08-20 19:18
@Georg,
ist nicht mehr möglich, da die ÖVP schon fast gestorben ist. Wissen eh alle hier - Katze hat sich unvollständig ausgedrückt.

Gemeint war: Man muss jene wählen, die das ändern KÖNNEN.
+23 #4 Gerhard M. 2014-08-20 15:15
Es gibt in.Österreich auch Privatsender und nicht nur den linksverblödeten Rotfunk. Das Schema ist immer das selbe. Kandidaten die eine andere Meinung vertreten alsLinksidioten werden persönlich verunglimpft und mit rechts in Verbindung gebracht. Ehe man sichs versieht, haben die Linken ihre Themen angebracht, während sich andere rechtfertigen mussten.
+22 #3 Georg Zakrajsek 2014-08-20 13:39
Bei der ÖVP soll sich was ändern?
+25 #2 killercat 2014-08-20 13:10
Wieso bezahlen wir eine linkslinke Gehirnwäsche, für die selbst Juristen (Resetarits) die Gesetze biegen? Weil die ÖVP schon immer zu blöd war, die Macht der Bilder richtig einzuschätzen. Um den ORF hat sich außer den Linken nie jemand gekümmert - ein fataler Fehler.

Hoffentlich ändert sich das bald einmal.
+31 #1 Walter Murschitsch 2014-08-20 12:41
Der ORF macht die Sommergespräche
zu einer Hetzjagd abseits von Inhalten, die wir so dringend benötigen würden. Und die souveräne
Frau Dr. Nachbaur musste 70% der Zeit ihre eigene Person und Aussenwirkung rechtfertigen. Weitere 15 % über die Randthemen Homosexualität und Waffenbesitz sprechen. Immer wenn sie die Themen, die unsere unmittelbare Zukunft entscheiden ansprechen wollte (Pensionen, Arbeitslosigkeit, Waffenbesitz ausufernde Staatsquote...) wurde sie unterbrochen! Und der " Oberlinke " Resetarits hat einen SPÖ/ÖVP/Grünen Auftrag ausgeführt u sonst nichts. Einfach widerlich, und typisch ORF !

Und das schreibe ich über Frau Dr. Nachbaur als jahrzentelanger FPÖ Wähler!

VIRIBUS UNITIS !

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