Politik

Bildung und Fußgängerzone

Bildung und Fußgängerzone

 

Die Frau Minister Heinisch-Hosek will sparen. Das heißt, sie will natürlich nicht, sie muß aber sparen. Der erste Anlauf der Hosekschen Sparideen ist in die Hose – ins Höschen – gegangen. Jetzt kommt der nächste Versuch.

Der wird auch nicht mehr bringen und auch nicht besser sein.

Es wird Zeit, daß wir uns von der nationalen, sozialistischen Bildungspolitik verabschieden, unsere Kinder selber unterrichten und den Anteil des Steuergeldes, der dem Unterrichtministerium in den unersättlichen Rachen geschmissen wird, einfach einbehalten und für unsere Kinder direkt verwenden.

Aber abgesehen davon – was die Frau Minister einsparen soll, ist ungefähr genausoviel, wie die Stadträtin Vassilakou für die völlig sinnlose und wirtschaftsschädliche Umgestaltung der Mariahilfer Straße ausgeben will und auch schon ausgegeben hat. Mindestens 50 Millionen sollen es sein und das wird mindestens das Doppelte – ich kenne ja mein Wien und seine Politiker.

Also: die Frau Bildungsminister spart bei der Bildung und die Frau Stadtrat macht eine schöne Fußgängerzone mit Bankerln. Paßt.

In der Schule werden Trotteln produziert, die nichts können, nichts wissen und daher auch nichts arbeiten werden. Diese Idioten kann man dann – wenn schönes Wetter ist – in die famose Fußgängerzone setzen. So fügt sich eines zum andern. Rot schafft die Trotteln und Grün setzt sie auf‘s Bankerl. Weit haben wir es gebracht.