Aktuelles

Der ORF gegen das HGM

Am Montag war man Zeuge: Der Kulturmontag brachte einen Bericht über den Kampf des ORF gegen das HGM, eine bekannte Nazihochburg, wo die entsetzte Besucherin sogar MGs und Panzer zu sehen bekommen hat und immer noch traumatisiert sein dürfte.

Einen schalen Senf dazu konnte eine Geschwätzdrossel mit entsprechender Plapperausbildung liefern. Es reicht. Das haben sich die Helden des HGM nicht verdient. Und wenn die aus ihren Gräbern auferstehen, kommt die Welt vielleicht wieder in Ordnung.

Neuester Beitrag

Jetzt ist es genug – Zeit für ein neues liberales Waffenrecht

 

Der Staat hat den Kampf gegen den legalen Waffenbesitz beinahe gewonnen. Die letzte EU-Waffenrichtlinie war der Todesstoß. Wir Österreicher haben das bisher alles brav umgesetzt und die Deutschen haben noch eigene Verschärfungen dazu erfunden, nämlich ständige Überwachung und regelmäßige Neu-Genehmigungen - natürlich nur für legale Waffenbesitzer.

Weiterlesen ...

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 82 Gäste und keine Mitglieder online

Politik

Unsere Politiker lassen sich beraten

Unsere Politiker lassen sich beraten

 

Anscheinend sind unsere Politiker nicht mehr in der Lage, ihr Ressort zu verstehen und die an einen Minister gestellten Forderungen zu erfüllen.

Beim neuen Außenminister hat das jeder gewußt, aber er ist ja noch jung und hat nicht einmal ein Studium geschafft, aber was macht das schon? Jung und fesch muß man sein, schon stimmen die Umfragewerte und der Weg zu einer weiteren Karriere steht weit offen.

Bundeskanzler vielleicht? Wär schon was und Kurz würde das ganz leicht schaffen, hat ja auch unser derzeitiger Kanzler auch keine Ausbildung – nicht einmal die Matura ist ihm gelungen und dennoch führt er unser Staatsschiff umsichtig wie der Kapitän Schettino von einer Klippe zur anderen.

Also hat sich der Außenminister einen Beraterstab geschaffen, der sich sehen lassen kann:

Gusenbauer zum Beispiel, der hat ja eine unglaubliche internationale Erfahrung, berät ja schon mit schönem Erfolg (für seine Brieftasche) das schöne Land Kasachstan. Borat läßt grüßen. Der richtige Mann am richtigen Platz. Interessenskollision wird es je wohl keine geben. Was Kasachstan nützt, nützt auch Österreich. So die Parole.

Ein besonderer Experte ist Albert Rohan – früher im Außenministerium – der es in seiner aktiven Zeit zusammengebracht hat, Slowenien mit Kroatien zu verwechseln. Der kennt sich also aus auf dem Balkan. Kommentar überflüssig.

Dann gibt es noch die Direktorin des Jüdischen Museums. Wo in der Ukraine ein solches Museum errichtet werden wird, wissen wir alle noch nicht, wird sich aber herausstellen.

Frau Gürtler wird vielleicht in Kiew einen Opernball arrangieren, Georg Kapsch die Pisa-Studien dort betreuen und nicht vergessen: Fischler und Ferrero-Waldner sind auch noch dabei. Die werden alle – wie man bei uns sagt – das Kraut fett machen und Österreich künftig kräftig blamieren.

Ist aber auch schon wurscht. Wir haben den jüngsten, den feschesten Außenminister aller Zeiten, wenn man vielleicht vom Metternich absieht. Da wird alles wieder gut.

 

P.S.: Übrigens, auch unser Finanzminister kennt sich in seinem Ressort nicht aus. Für die Hypo hat er nämlich Berater engagiert, die bis jetzt bereits 300 Millionen Euro gekostet haben. Zusammengebracht haben sie natürlich nichts, das hat ja auch keiner erwartet, der Minister höchstselbst wohl auch nicht. Aber Geld ist genug da.

Wir haben es ja. Die Berater des Außenministers sind dagegen, so verlautet es, kostenlos. Spesen werden sie aber schon kriegen. Von den Spesen könnte unsereiner ganz gut leben. Aber bitte – keinen Neid!

Kommentare   

+12 #7 Tecumseh 2014-04-28 22:22
zitiere Oldie4711:
...da gibt es ja die legendäre Grinsekatze. ...


Ja, genau!
In unzensuriert habe ich schon oft vom Grinsekater gelesen, wenn vom Wernerle die Rede war!
Auch ich finde das sehr treffend!!!
+10 #6 Gustav 2014-04-28 21:51
Außer Spesen nichts gewesen!

Ist in diesem Fall aber ausdrücklich ein "best case szenario".
+16 #5 Oldie4711 2014-04-28 18:06
Ja, ja! Jung und fesch muss man sein! Das hat man auch beim schönen Wernerle gesehen. Ob er Matura hat, wissen die Götter und nur er selbst. Studium hat er jedenfalls keines. Das war gar nicht so wichtig und ist ja wirklich keine Schande. Manche Menschen sind halt zum Studieren nicht geeignet. Die gehen dann in die Politik und medienwirksames Lächeln genügt zum Erfolg. Aber so jung wie unser Außenminister war er damals nicht. Er erinnert mich stark an das von meinen Kindern seinerzeit heißgeliebtes Video „Alice im Wunderland“ . Da gibt es ja die legendäre Grinsekatze. Zurück zu den Beratern unserer Politiker: Wen wundert es bei der Bildung – ich sage einmal ganz brav – unserer Volksvertreter, dass wir im Ausland so gering geschätzt werden? Man kann uns, dem österreichischen Volk, jede Menge Bären aufbinden und wir merken es nicht einmal. Kurz hat also den damals bei der Wahl gegen Schüssel siegreichen Gusenbauer als Berater angeheuert. Soweit ich mich an diesen Mann erinnere, war der auch nicht gerade das gelbe vom Ei in punkto Intelligenz und Bildung. Also: ein unwissender Minister + ein unwissender Berater ergeben zusammen Minus. Und dafür werden die Berater auch noch mit Spesen belohnt.
+19 #4 Georg Zakrajsek 2014-04-28 17:16
Noch was: diese Beratungen sind alle Amtsmißbrauch. Das ist nämlich nicht gestattet.

Wenn es der Minister nicht selber weiß, hat er die Finanzprokuratur einzuschalten und sonst niemanden und schon gar nicht dafür Steuergelder auszugeben.

Ein Verbrechenstatbestand! Müßte auch von Amts wegen verfolgt werden! Wo ist die Staatsanwaltschaft?
+25 #3 killercat 2014-04-28 13:12
Das gelackte Bubi ist "fesch"? Naja, alles Geschmackssache.
Als der Kleine erstmals in Deutschland war, haben sich alle dortigen Zeitungen mehr oder minder geschmacklos den Bauch vollgelacht. In der Zeit stand allrdings ein Satz, den man sich merkt:
"Würde Österreich eine Rolle spielen, so wäre dieser Mann fehl am Platz."

SO werden wir gesehen - das geht unter die Haut.
+19 #2 Walter Murschitsch 2014-04-28 12:30
Dr. Zakrajsek:

P.S.: Übrigens, auch unser Finanzminister kennt sich in seinem Ressort nicht aus. Für die Hypo hat er nämlich Berater engagiert, die bis jetzt bereits 300 Millionen Euro gekostet haben. Zusammengebracht haben sie natürlich nichts, das hat ja auch keiner erwartet, der Minister höchstselbst wohl auch nicht. Aber Geld ist genug da.
---------------------------------------
Alles ein Klacks Hr. Dr, Zakrajsek wenn man 800.000.- Euro für den Life-Ball zur Verfügung stellt!

Hier stellt es uns Andreas Unterberger dar!

http://www.andreas-unterberger.at/2014/04/fn-623-bravo-800000-euro-steuergeld-fuer-den-ijlife-ballij/#sthash.Stdod8KV.dpbs
+22 #1 Gerhard M. 2014-04-28 12:23
Bei so einer abgrundtiefen Verblödung ist wohl jede Beratung sinnlos, egal wie gut sie auch sein mag. Vielleicht sollte man aber mal jene beraten, die alle 5 Jahre ihr Kreuz bei rot-schwarz-grün machen. Ist wahrscheinlich genauso sinnlos.

Um zu kommentieren, bitte anmelden.