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Ziege lügt!

Das ist schon die Pointe eines Witzes, den ich sicher schon einmal erzählt habe. Ich erspare mir also die Wiederholung. Aber aktuell wird das Ganze durch die Aufregung über die schändlichen Tiertransporte in muslimische Länder, wo die Tiere mißhandelt und dann grausam geschächtet werden. Das ist widerlich und unwürdig einer Kulturnation, die wir sind, andere aber nicht. Daher sollte das aufhören. Wird es aber nicht, solange man nicht die wahren Gründe dafür aufdeckt.

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Was macht die Finanzprokuratur?

 

Nix. Und keiner weiß wirklich, was die Finanzprokuratur machen soll und machen muß. Ich schon. Die Finanzprokuratur ist nämlich der Anwalt unserer Republik, unseres Staates. Wenn also unser Staat einen  Vertrag abzuschließen hätte, Ankauf von Abfangjägern zum Beispiel, muß die Finanzprokuratur die Verträge dazu machen und auch rechtlich prüfen. Kein anderer. Externe Berater sind verboten, wer solche etwa bestellt, macht sich strafbar. Also, wenn da etwa US-Anwälte mit einem Stundensatz von ein paar tausend Dollar tätig sein sollten, müßten alle Beteiligten angeklagt und eingesperrt werden. Ist aber nicht passiert.

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Politik

Biene oder Drohne

Biene oder Drohne

 

Der neue Herr Landwirtschaftsminister hat gleich am Anfang seiner Tätigkeit einen seltsamen Einstieg gehabt: Er wollte das Radetzky-Denkmal vor „seinem“ Ministerium weghaben. Es sei zu kriegerisch. Sagt ein Tiroler. So weit, so blöd.

Aber abgesehen davon, daß es nicht „sein“ Ministerium ist, sondern das Ministerium der Österreicher, das er bestenfalls verwalten darf – über ein Denkmal zu befinden, steht ihm überhaupt nicht zu. Das ist eine bodenlose Frechheit von einem Minister, der ja schließlich – wie der Name schon sagt – ein Diener ist, mein Diener nämlich, denn ich zahle ja nicht wenig für sein Ministerium und das sollte er doch bedenken, bevor er einen solchen Stumpfsinn redet.

Dann kam gleich die Adoptionsgeschichte, die einen Landwirtschaftsminister schon überhaupt nichts angeht.

Und schließlich hat er sein Ministerium umgetauft, was uns – wieder den Steuerzahlern – Millionen  kosten wird. Allein das Briefpapier.

Aber einer Regierung, der die Hypo wurscht ist, wird auch das wurscht sein.

Jetzt wird er in „Österreich“ interviewt. Dort lobt man ihn brav, denn ein Minister ist ja auch Herr über die Inserate, von denen die Zeitung lebt. Der Herr Minister sagt von sich selber, daß er sehr fleißig wäre und bezeichnet sich ganz stolz als „Arbeitsbiene“.

Nun gut, der frühere Herr Landwirtschaftsminister hätte etwas für (oder gegen) Bienen gehabt. Drum mußte er gehen. Und ich hätte etwas gegen solche „Arbeitsbienen“. Einen Stimmzettel.

Kommentare   

+18 #2 Tecumseh 2014-04-14 21:10
Scheint etwas an, hmmm... na, sagen wir halt Selbstüberschätzung zu leiden, der Herr Minister!
+17 #1 Gustav 2014-04-14 19:29
Österreich, also die Zeitung, hat ja auch gemeint, daß die ÖVP bevorzugt Inserate erhält, zumindest von einer Anstalt. Ich bin mir aber sehr sicher, daß genau so etwas nicht vorkommt. Denn die freiwillige Selbstkontrolle der SPÖ und ÖVP in den Ministerien und sonstigen unter politischen Einfluß stehenden Anstalten, wissen dies zu verhindern. Die Posten sind dort "gerecht" auf SPÖ und ÖVP aufgeteilt und die schauen sich gegenseitig sehr genau auf die Finger, damit nicht eine von beiden mehr bekommt. So erhalten Zeitungen, Zeitschriften, Sympathisanten und Vorfeldorganisationen beider Parteien mehr oder weniger gleich viel von unserem Steuergeld zugeschanzt. Natürlich nicht um sich zu bereichern, sondern um die Bürger zu informieren. Versteht sich von selbst. Auch wenn es um Informationen geht, die ohnehin jeder Bürger direkt per Post als Brief erhalten hat. Um unser Steuer- und Beitragsgeld ist der SPÖVP anscheinend nichts zu schade, doppelt informiert hält eben besser. Auch wenn die Bürger fünf Jahre Zeit hätten darauf zu reagieren.

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