Politik

Ein Bubenstück

Ein Bubenstück

 

Der Ausdruck paßt, denn es geht um unseren Außenminister, der ja dem Buben näher als dem Mann steht, vor allem wenn man bedenkt, daß eigentlich auch noch eine Ausbildung fällig wäre, die der Bub erst abschließen müßte, wozu er aber wohl keine Zeit mehr finden wird, weil es muß ja gereist, begrüßt und in die Kameras gegrinst werden.

Sparen wird er nicht, darauf kann man sich verlassen. Und da sind wir schon beim kurzschen Bubenstück, das sich wie folgt darstellt:

Die Entwicklungshilfe wird nicht gekürzt. Verziert mit den üblichen Bildern herziger hungernder Negerkinder verkündet das der Außenminister. Und das ist eine unglaubliche Schweinerei.

Wir haben kein Geld, die Republik ohnehin nicht und die Bürger und Steuerzahler schon gar nicht. Und wer das Geld, das er nicht hat, beim Fenster hinausschmeißt, wer das Geld, das er nicht hat, dem Steuerzahler aus der Tasche zieht und es für Dinge ausgibt, die uns überhaupt nichts angehen, der ist ein Spitzbube, ein Bube also, dem man möglichst bald das Handwerk legen sollte.

Ich will, daß die Entwicklungshilfe überhaupt ersatzlos eingestellt wird. Weil wir das Geld dafür nicht mehr haben und weil wir uns das nicht leisten können. Wir haben in Österreich genug Menschen, die eine Unterstützung dringend nötig hätten – wobei ich wirklich und wahrhaftig Österreicher meine und keine anderen.

Das möchte ich dem Herrn Außenminister ins Stammbuch schreiben, soferne er noch eines hat. Unter den Schulsachen müßte ja noch eines sein. Suchen bitte!