Politik

Strafe muß sein

Strafe muß sein

 

Gottfried Küssel ist wieder einmal vor Gericht gestanden. Das Berufungsgericht hat seine Strafe von neun Jahren auf sieben Jahre heruntergesetzt. Sieben Jahre – immer noch gewaltig. Was der Mann angestellt hat, wissen wir ja.

Für sieben Jahre Häfen kann ein Österreicher seine Omama abschlachten. Ein Mensch mit dem entsprechenden Hintergrund kriegt dafür weniger; wenn er die Religion mit ins Spiel bringen kann, wird das vielleicht sogar eine bedingte. Da geht dann auch noch die abgemurkste Tochter und die gemesserte Frau mit hinein.

Ich denke, unser Rechtsstaat macht sich damit lächerlich. Wenn wir in ein solches Fahrwasser kommen in dem Gesinnungstaten schwerer bestraft werden als Bluttaten, wird es nicht nur lächerlich sondern bedenklich und wir landen endlich dort, wo wir schon einmal gewesen sind. Beim Freisler nämlich.