Aktuelles

Wie feige sind unsere Politiker?

Schon sehr feige. Manchmal heißt das auch "Distanzierung" oder "keine Ahnung". Hauptsache, man muß nicht mannhaft für seine Überzeugung einstehen. Ich nehme hier keinen aus. Nicht die Schwanzeinzieher, die Disanzierer, die Ahnungslosen, die alle vor dem kleinsten Hauch des Widerstandes und der Kritik feige einknicken. Kein Politiker, der sich mutig vor seine (seine!) Bürger stellt. Kann ich denn wirklich nur mehr den Kickl wählen?

Neuester Beitrag

Liebe Jäger! Welchen Waffenpaß habt Ihr denn?

 

Die meisten Jäger haben ohnehin keinen, denn die ÖVP-Innenminister haben den Waffenpaß für die Jäger nach und nach, beginnend mit 2000, abgeschafft. Aber es gibt immer noch solche Pässe und jetzt stellt sich die Frage, welchen man hat. Das kann nämlich für den Jäger und seine Waffen recht entscheidend sein. Es lohnt daher, sich die verfahrene Situation anzusehen und entsprechend zu beurteilen.

Weiterlesen ...

Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 59 Gäste und keine Mitglieder online

Politik

Wo bitte ist mein Gold?

Wo bitte ist mein Gold?

 

Es geht nicht wirklich um „mein“ Gold, ich selber habe ja keines. Aber es geht um unser Gold, um das Gold aller Österreicher, da habe ich und da haben wir alle unsern Teil dazu beigetragen. Und wir haben einige Tonnen davon. Wo das Gold aber wirklich ist, wissen wir nicht.

Angeblich besitzt Österreich 280 Tonnen Gold. Das soll es tatsächlich geben, in Barren liegt das irgendwo herum. Wo das aber genau ist, sagt uns keiner. Die Nationalbank bescheidet einem anfragenden Abgeordneten, daß die „Goldreserven absolut sicher verwahrt sind“ und auch „Kontrollen durchgeführt werden“. Wo das Gold aber liegt und wer die Kontrollen macht, wird nicht gesagt.

So etwas sollte uns mißtrauisch machen. Unsere Regierung ist ja eine Lügenbande, sie sagt uns nicht die Wahrheit. Sie sagt uns nicht die Wahrheit über das „Budgetloch“ das es einmal gibt und dann gleich wieder nicht, sie sagt uns nicht die Wahrheit über die kommenden Belastungen, über die Steuererhöhungen und die „Schnitte“ bei unseren Bankkonten und Sparbüchern.

Wir werden also belogen nach Strich und Faden.

Das wird beim Gold nicht anders sein. Die zögerliche Auskunftspolitik der Nationalbank weist darauf hin, daß hier einiges nicht stimmt. Man sagt uns nicht, wo unser Gold ist und wer darüber verfügen darf. Und es ist verdächtig, daß man einem Nationalratsabgeordneten, der sich das bei der Nationalbank gelagerte Gold anschauen wollte, dies verweigert hat. Ohne Begründung, es wurde einfach gesagt „das sei nicht möglich“. Schmecks.

Ich denke, daß der Abgeordnete Deimek – der hat nämlich die Nationalbank gefragt – am Ball bleiben wird. Er ist hartnäckig und wird sich nicht hinhalten lassen.

Uns Österreicher sollte das auch interessieren. Unser Gold scheint weg zu sein. Wer sich das genommen hat, wollen wir wissen.

Kommentare   

+1 #14 Peter Brauneis 2014-01-09 14:31
Wie mir jemand erklärte, der es wissen sollte:

Was in der OeNB-Bilanz unter Aktiva als Goldbestände ausgewiesen ist, ist (allenfalls zum Großteil) bloß ein Stück Papier, in dem die Übernahme von so und soviel Tonnen Gold quittiert und die Rückgabe "auf Verlangen" zugesagt wird.

Offenbar ist mit Deutschland ebenso verfahren worden. Gegen aufkeimende Zeichen von Widerstand gab's die Nazikeule.

Das nächste Ziel sind Sparguthaben in A und D, wo zugunsten der Euro-Pleitebanken vorläufig 10% - nach Muster Zypern über ein Wochenende - abgeschöpft werden sollen.

Die kalte Enteignung durch Nichtverzinsung von Guthaben trotz Inflation dauert der US-Ostküste nämlich zu lang.
+2 #13 Wolfgang Kröppl 2014-01-08 16:31
Bis in die Neuzeit war Geld bloß Pfand für noch ausständige Leistungen. (Pfenning) Eine Klüngel "Auserwählter" haben es zur Ware gemacht, um damit auf dem Rücken der arbeitenden Völker zu spekulieren und fetten Reibach einzufahren. Wenn die dann endlich alles Gold haben, werden sie darauf kommen, daß sie dieses nicht fressen können. Und wir werden unsere schwarz gezüchteten AntiEu Säue schlachten (die feinen fetten mit dem verbotenen Sautrank gefütterten) und uns den Wams vollschlagen.
+12 #12 Gustav 2014-01-07 12:30
Mit unserem Team EU, Faymann und Spindi, ist Österreich noch in der Europäischen Union, wenn alle anderen längst raus sind, weil austreten geht ja nicht.
+12 #11 Gerhard M. 2014-01-07 12:14
Also ich wette, unsere Idioten aus der Regierung können nicht beantworten wo unser Vermögen hingekommen ist. Die verlaufen sich sogar in ihrer eigenen Wohnung wenn sie keine Wegweiser angebracht haben.
+11 #10 Trenck 2014-01-07 10:53
zitiere Gustav:
Wir sollten uns langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass wir nur ein Mitgliedsland der EU sind und schon lange nicht mehr eigenständig.


Das ist lt. gegenwärtiger Situation korrekt. Könnte sich aber ändern. Falls die EU krepiert, was - wie ich sehr hoffe - in absehbarer Zeit passieren könnte.
+12 #9 Gustav 2014-01-07 09:28
Das Gold gibt es sicher noch, es hat nur ein Anderer.

Wir sollten uns langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass wir nur ein Mitgliedsland der EU sind und schon lange nicht mehr eigenständig. Die Österreicher wollen es offensichtlich so.
+15 #8 Trenck 2014-01-06 21:00
Hier
http://www.focus.de/finanzen/news/wo-sind-die-deutschen-goldreserven-verschwoerer-vermuten-leere-goldtresore-in-den-usa-1_id_3519983.html
ist ein Artikel darüber, dass Deutschland zumindestens einen kleinen Teil seiner Goldreserven aus dem Ausland zurückholt. Und dass man ihnen dabei nicht die ursprünglich übergebenen Barren zurückgibt, sondern neu gegossene. Was dafür spricht, dass hier Betrug im Spiel ist.
+20 #7 Trenck 2014-01-06 19:09
@Oldie4711: Gold ist seit Jahrtausenden ein anderkanntes Zahlungsmittel und wurde niemals wertlos, was man von den diversen Papierwährungen nicht behaupten kann. D.h. wenn man im Ernstfall etwas zu Essen kaufen kann, dann mit Gold.

Außerdem: für einen Ernstfall hat sowieso jeder einzelne durch Lebensmittelvorräte vorzusorgen. Hier geht es nicht um den Katastrophenfall, sondern um reale Werte, um die Goldvorräte, die durch die Arbeit der Österreicher geschaffen wurden. Falls diese wirklich nicht mehr vollständig vorhanden sein sollten (und es spricht einiges dafür), bin ich für härteste Konsequenzen gegen diejenigen, die dafür verantwortlich sind.
+11 #6 Oldie4711 2014-01-06 19:02
@Trenk: "Lassen wir also Gold Gold sein und begnügen uns mit den ungedeckten Euros." habe ich ziemlich ironisch gemeint. Gold und Geld ist so ziemlich Schall und Rauch, wenn man nichts zum Essen hat. Oder?
+21 #5 Trenck 2014-01-06 18:04
Oldie4711: genau dann, wenn man den Schilling wieder einführen will, wird man das Gold zur Deckung dieser neuen Währung brauchen. Und ich bin nicht der Meinung, dass man "Gold Gold sein lassen" soll. Ganz im Gegenteil, der Verbleib der angeblich vorhandenen 280 Tonnen gehört schleunigst aufgeklärt und der Bestand überprüft. Und sollte nicht alles da sein, müssen die Köpfe der Verantwortlichen rollen. Und das meine ich durchaus im wörtlichen Sinne.

Um zu kommentieren, bitte anmelden.