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Kultur

Urlaubslektüre

Urlaubslektüre

 

Dafür ist der Georg Markus ideal. Leichte Kost, gut geschrieben, interessant serviert, Bekanntes und weniger Bekanntes, Klatsch, Tratsch und Prominenz. Die einzelnen Geschichten sind gerade so kurz, daß man sie zwischen dem Schwimmbad und der Nachmittagsjause konsumieren kann.

Daher habe ich das neueste Buch von ihm mitgenommen, es füllt die Pausen zwischen Essen, Schlafen, Jagen und Pirschen. „Alles nur Zufall?“ heißt es und berichtet über die Schicksalsstunden großer Österreicher, vom Kaiser bis zum Johann Strauß.

Sigmund Freud ist auch dabei und Markus erzählt, wie Freud Österreich verlassen mußte. Die Geschichte kennen natürlich alle und dabei ist doch bemerkenswert, daß die Nazis den Professor Freud halbwegs „anständig“ behandelt haben, also er wurde nicht mißhandelt und durfte mit der Familie ausreisen. Irgendwie hatten sie doch ein wenig Angst vor seiner Prominenz und Popularität.

Natürlich hat man ihm sein Geld abgenommen und eine sogenannte „Reichsfluchtsteuer“ abgepreßt. Freud mußte auch unterschreiben, daß er mit „Achtung und Rücksicht“ behandelt worden sei. Zu diesem Schriftstück hat Freud dann noch hinzugesetzt: „Ich kann die Gestapo jedermann wärmstens empfehlen.“ Der darin enthaltene bittere Sarkasmus scheint aber den SSlern wohl entgangen zu sein. Humorvoll waren sie nicht.

Auch die Nachfahren der Nazis sind nicht humorvoll und eine Art „Reichsfluchtsteuer“ wird ihnen auch noch einfallen. Es soll dabei nicht täuschen, daß man heute das „National“ vorne gestrichen und hinten eine „Demokratie“ angefügt hat. Das rot-grüne Gemenge, das bekanntlich „Braun“ ergibt, bastelt sicher schon daran. Von einer Vermögenssteuer bis zu einer EU-Flucht-Abgabe ist es nicht weit und vielleicht erleben wir das noch.

 

Die Autos des Professor Freud

Die verdienen ein eigenes Kapitel und daran knüpft sich eine Geschichte, die bis in unsere Tage heraufreicht und zeigt, daß die Zeiten vielleicht anders, aber nicht besser geworden sind.

Ich erzähle sie morgen, warne aber gleich davor, weil sie doch etwas länger sein wird. Wer also nicht gerne lange Beiträge liest, kann sie einfach überspringen. Beim Georg Markus findet man sie nicht, aber bei mir.

Kommentare   

+11 #3 Trenck 2014-11-02 20:31
Ich freue mich schon auf den morgigen Beitrag!
+22 #2 Georg Zakrajsek 2014-11-02 12:18
Bin ja schon öfters in Teufels Küche gewesen.

Wie es dort aussieht: Rot und Grün und auch die daraus resultierende Farbmischung.
+25 #1 JanCux 2014-11-02 12:05
Egal wie kurz oder lang ihre Beiträge sind, oder noch werden. Das einzige Problem ist der Wahrheitsgehalt deren Inhalts. Oft amüsant, immer wieder lehrreich aber auch erschreckend realistisch. Es gab mal dunkle Zeiten, da wurden die Verkünder der Wahrheit harten Strafen und Repressalien ausgesetzt.
...irgendwie habe ich seit einigen Jahren das Gefühl, diese dunklen Zeiten sind wieder auferstanden und noch...härter geworden! Und darum freue ich mich immer wieder solche Blogs wie die Querschüsse zu finden, ohne angst lesen zu dürfen und zu sehen, das der Wiederstand für sein Recht auf Vaterland, Freiheit und Einigkeit- National und International-noch immer besteht. Es ist traurig das ich das schreiben muss, aber heutzutage muss man oft darauf achten was man äußert.
Ganz schnell kommt man in "Teufels Küche".

Danke!

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