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Ich war nicht am Jägerball

Den habe ich oft besucht, früher halt. Heuer nicht. In der "Krone" konnte man auf der ersten Seite unsere Ministerinnen im feschen Dirndl bewundern. Und da war ich wirklich froh, daß ich nicht dortgewesen bin. Weidmannsheil!

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Kein Tag wie jeder andere – der Tag der Wehrpflcht

 

Wir feiern jedes Jahr und dieser Tag ist es auch wert, gefeiert zu werden. Ein Tag des Sieges der Vernunft und der Demokratie über Populismus und Feigheit. Wirklich leicht war es ja nicht, aber ich und viele andere – wir haben uns wirklich bemüht und das Unglaubliche zustande gebracht. Die Allgemeine Wehrpflicht für unser Land ist gerettet worden. Darauf kann man wirklich stolz sein und ich bin stolz, daß ich als kleiner Gefreiter meinen Teil dazu beitragen konnte. Entsprechende Witze über Gefreite, die auch was geworden sind, erspare ich mir.

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Kultur

Von Weinblättern und Weinhütern

Von Weinblättern und Weinhütern

 

Türkische Mitmenschen – wenn sie nicht gerade beim Erdogan demonstrieren – stehlen in den Wiener Weingärten Weinblätter. So wird berichtet. Mit Weinblättern wickelt man kulinarische Köstlichkeiten ein, die dann nicht nur von den Türken und Griechen gerne gegessen werden. Auch die migrantisch Bereicherten verspeisen das mit Genuß und das gestohlene Weinblatt vermittelt ihnen nebst reichlichem Knoblauch wahrscheinlich das Flair der Levante. Urlaub für den Gaumen.

Das erinnert mich an meine Jugend. Aufgewachsen in Sievering, war unser Haus von Weingärten umgeben und die Trauben waren süß. Selbstverständlich haben wir die gestohlen und damit unseren Speisezettel aufgebessert.

Damit das nicht überhand genommen hat, gab es die sogenannten „Weinhüter“, die uns Buben an der Plünderung zu hindern versuchten. Natürlich waren wir schneller und wenn es ums Laufen ging, haben uns die meist älteren Herrschaften nicht erwischt.

Aber die hatten Schrotflinten. Die Patronen waren allerdings nicht mit Bleischrot geladen, da hätte es ja Verletzte oder gar Tote gegeben. Die Weinhüter stopften indes Grobsalz oder sogenannte Sauborsten hinein. Das tat sauber weh und die Sauborsten brauchten einige Zeit, bis sie herausgeeitert waren.

So war das in der guten alten Zeit. Übrigens: die Flinten waren alle nicht registriert. Und die Polizei hätte damals auch keiner gerufen.

 

Eßkultur

Wir haben recht oft Gäste und meine Frau kocht einfach phantastisch. Berühmt ist ihre selbstgemachte Knoblauchsauce. Sie meint dazu: „Wer keinen Knoblauch ißt, kann kein guter Mensch sein!“ Meistens hat sie recht.

Kommentare   

+16 #2 Gustav 2014-06-27 11:19
Allerdings kann man heute alle Lebensmittel käuflich erwerben, ist also kein Vergleich zur Nachkriegszeit, wo wurmiges Gemüse und altes Brot für sehr viele Menschen in Wien schon ein Festmahl war.

Mit Gummi, Steinsalz und Borsten kann man auf Türken schießen, nur schießt heute kurz danach die Cobra mit Blei zurück. Auch wenn man sie nicht ruft. Anti-Terror gegen Sauborsten, zumindest die Grünen und der Standart würden bestimmt jubeln. Macht man eigentlich beides nicht. Auf diese Idee käme heute ohnehin keiner mehr. Bewachen und verteidigen kostet heute Unsummen, eine Anzeige und Kassieren bei der Versicherung hingegen wenig.
+33 #1 Walter Murschitsch 2014-06-26 18:03
In Deutschland das selbe!

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.weinblaetter-in-stuttgart-geklaut-weinbauern-warnen-vor-verzehr.96f65a23-3954-464c-9de9-b9c75f56a4e0.html

Diesen Plünderern wünsche ich fröhliches verbringen auf dem WC, samt tagelanger Übelkeit!

Denn der Schaden den diese Individuen damit anrichten ist ohnehin nicht wieder gut zu machen !

Mfg.

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