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Jagd

Blei oder bleifrei – man wird doch noch fragen dürfen!

Blei oder bleifrei – man wird doch noch fragen dürfen!

 

Wir von der IWÖ haben das Thema angerissen. Anfang des Jahres haben wir damit angefangen und dann auch eine Sondernummer der Nachrichten herausgebracht. Auf den Jagdmessen haben wir die Jäger und die Sportschützen dazu befragt. In der Sondernummer wurde die Bleidiskussion kompetent und wissenschaftlich abgehandelt – ohne Vorurteile, ohne Beeinflussung. Bei den meisten Jägern ist das auf Verständnis gestoßen, viele Jäger – hunderte – haben unsere Unterschriftenlisten unterzeichnet.

Nicht jeder war von der Aktion begeistert. Die meisten Jägerfunktionäre haben ganz einfach die Diskussion verweigert. Auf der Messe Wieselburg wurden unsere Mitglieder am Stand sogar deswegen angepöbelt und grob beleidigt.

Inzwischen hat sich einiges geklärt: Wir in Österreich haben derzeit das Verbot von Bleischrot bei der Jagd auf Wasserwild. Eine Blamage. Niemand hält sich daran, es wird beinhart geschwindelt. Wie das geht, wissen die Jäger genau. Die Tschechen haben den Unsinn übrigens bereits abgeblasen.

Soviel steht fest: Eisenschrot wirkt nicht, tötet nicht zuverlässig, das Wild wird angeflickt und verludert, Eisenschrote im Wildkörper rosten und verderben das Fleisch. Also ein kontraproduktiver Unsinn.

Daher hört man nichts mehr davon. Man hat das eingeführt und betreibt jetzt Kindesweglegung, verschließt die Augen vor den Tatsachen. Das ist einfach unweidmännisch, wenn nichts Ärgeres und das wird den Jägern noch sehr schaden. Scheint aber egal zu sein.

Weil es also mit dem Schrot nicht geklappt hat, stürzt man sich jetzt auf die Büchsenmunition.

Hier ist die Sache nicht ganz so einfach. Es gibt natürlich Büchsengeschoße, die recht gut funktionieren und ich selbst habe diese Dinger schon mit teilweise gutem Erfolg ausprobiert. Aber diese Geschoße erfordern einen höheren technischen Aufwand, sind selbstverständlich teurer und funktionieren unter ganz bestimmten Voraussetzungen gut, unter anderen wieder weniger gut. Ob sie den Läufen schaden, ist noch nicht ganz heraußen, aber manche Waffenerzeuger bringen schon lead-free-Läufe heraus. Warum, wenn doch ohnehin alles so wunderbar funktioniert und den Läufen nicht schadet?

Also warum soll jemand das nehmen, wenn es Blei auch gibt? Warum sollen sich die Jäger vorschreiben lassen, womit sie schießen müssen? Wer will das bestimmen? Warum dürfen sie das nicht selber entscheiden? Ist es nicht hunderte Jahre auch anders gegangen? Und ist Blei wirklich so  furchtbar giftig? Warum hat das Blei im Wildpret noch keinem geschadet? Warum sind nicht die Wiener längst ausgestorben, wo sie doch schon ewig ihr Hochquellenwasser aus Bleirohren trinken?

Man muß diese Fragen nicht alle beantworten. Aber diskutieren kann man doch bitte darüber! Und die Jäger sollten selbständig und gescheit genug sein, diese Fragen für sich selber zu entscheiden und sie nicht von Funktionären vorgeschrieben bekommen.

Wer sich einen wirklich guten Diskussionsbeitrag ansehen möchte:

http://www.jagdundnatur.tv/episode/WiegefhrlichistdasBleiimWildbret

Und wenn man unterschreiben will: http://www.iwoe.at/inc/nav.php?cat1=TOP&cat2=Unterschriftenliste%20gegen%20Bleiverbot

Kommentare   

+10 #5 Stefan 2014-06-18 23:45
Diese Diskusion ist nur Augenauswischerei, ein weiterer versuch von Gutmenschen uns gesetztestreuen Bürger den privaten Schusswaffenbesitz abzudrehen, indem man als Umweltsünder hergestellt wird. Diese Doppelzüngingkeit zeigt sich speziell wenn man das Thema Uranmunition betrachtet!!!!! Im Irak wurden ca. 3000 To. Uranmunition verschossen, sie wurde auch in Afghanistan, Bosnien, und Lybien (Deutsche Truppenübungsplätze??) verwendet. Bitte seht euch die Doku "Deadly Dust" an. Mir sind die Tränen runtergelaufen.https://www.youtube.com/watch?v=-AiIXPOEDpQ
P.S. Ich habe schon Unterschrieben.
+14 #4 JanCux 2014-06-18 13:56
Bleifrei - aber natürlich ! Leider ein Totschlagargument der NGO`s und rot/grünen Parteien, die der unbedarfte Bürger Kopfnickend bejubelt. Das Ganze wird dann noch von den Staatsgesteuerten Medien Gebetsmühlenartig unters Volk geblasen. Diskussionen dagegen ist unerwünscht und wird möglichst unterdrückt. Wird dann mal irgendwo Blei im Boden und/oder Trinkwasser gefunden , wird garantiert eine seit Jahrzehnten nicht mehr existierende Firma als Buhmann gefunden, oder eine illegale Giftmülldeponie. Erledigt. Abgehakt.
Die Sportschützen waren die Ersten die man aufs Korn nahm . Hohe Sicherheitsauflagen zum Umweltschutz gegen Bleibelastung und Bleistaub auf und in Schießsportstätten,-anlagen, hat so manchen kleinen Schützenverein und Betreiber zum aufgeben gezwungen. Jetzt sind eben die Jäger dran, gleiche Taktik...

Ich habe eine Frage zu dem Irrsinn :
Was ist mit den Millionen Tonnen Munition aus zwei Weltkriegen ( von den anderen Kriegen die Jahrhunderte davor, möchte ich gar nicht erst reden).
Sind die plötzlich ungiftig ?

Sicherlich nicht, aber aus dem Auge aus dem Sinn...Das rückt erst wieder in den Focus der Öffentlichkeit, wenn die Interessen von großen Firmen betroffen sind (Offshore Windparks, Pipelines Betreiber).
Ich höre jetzt auf, sonnst platze ich noch :angry:
+20 #3 Walter Murschitsch 2014-06-18 12:52
Zitiere Dr. Zakrajsek:

Ist es nicht hunderte Jahre auch anders gegangen? Und ist Blei wirklich so furchtbar giftig? Warum hat das Blei im Wildpret noch keinem geschadet? Warum sind nicht die Wiener längst ausgestorben, wo sie doch schon ewig ihr Hochquellenwasser aus Bleirohren trinken?
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Echte Wiener werden ohnedies bald ausgestorben sein, denn ab dann heißt diese Stadt,

International " DÖNERTOWN " mit

ihrem Kalifen " ERDOGAN "! :)

Dann allerdings ist das leidige Thema Blei, keines mehr!

Mfg.
+10 #2 Remember_me 2014-06-18 12:11
Die rötliche Farbe im Himalaja Salz soll doch auch vom Rost kommen. Und es ist deutlich teurer als das normale Salz. Vielleicht dachte sich der ein oder andere Jäger: Wenn Rost Salz teurer machen kann, wieso dann nicht auch das Wildbrett :lol:
+16 #1 Georg Zakrajsek 2014-06-18 12:01
Schon über 2.000 Unterschriften haben wir und es geht weiter!

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