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Selektives Lesen am Beispiel der „Krone“

 

Wir alle wissen, daß die „Krone“ unglaublich abgesandelt ist. Zum Beispiel am Sonntag kein Girtler mehr in der Beilage. Das war meistens das einzig Lesenswerte. Alles andere kann man vergessen, in letzter Zeit sogar den Woltron und den Wallentin, letzterer hat sich allmählich auch schon den Klimatrotteln angepaßt. Aber da kann ich ja gleich die Kromp-Kolb lesen, die ungestraft ihren Unsinn täglich verbreiten darf. Die lese ich aber natürlich auch nicht. Eine Verrückte.

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Grüne Politik

Abschied vom Abgeordneten Öllinger

Abschied vom Abgeordneten Öllinger

 

Karl Öllinger ist nicht mehr im Parlament. Das stört mich nicht besonders. Allerdings hat er jetzt seine Krebs-Erkrankung öffentlich gemacht und daher ist ihm diesbezüglich mein Mitgefühl gewiß. Ich wünsche ihm jedenfalls alles Gute und er möge seine Krankheit bestmöglich überstehen.

Natürlich fällt mir einiges zum Öllinger ein, wenn ich mich jetzt wieder einmal mit ihm beschäftige. Sein Auftritt als Che in einer primitiven Jux-Sendung des ORF ist mir noch gut in Erinnerung. Auch, daß er damals ein Sturmgewehr geschwenkt hat, das möglicherweise demilitarisiert gewesen ist (oder auch nicht), hat mich recht beeindruckt.

Noch eines ist mir wieder eingefallen. Da hat es einen Kindermörder gegeben, der einen ihm anvertrauten Dreijährigen zu Tode geprügelt hat. Der Täter, übrigens ein Serbe, selber erst 25 Jahre alt, war aber alt genug, um vom österreichischen Staat eine Invaliditätspension zu beziehen.

Verständlich, daß dies scharf kritisiert worden ist. Hier ist aber die Homepage www.stopptdierechten.at (in der bin ich übrigens auch schon einmal vorgekommen) für den Mörder aktiv geworden und hat dem „rechtsextremen Mob“ den „Mißbrauch der Opfer“ vorgeworfen, nur weil beklagt worden ist, daß dieser Täter nicht nur wegen seiner vorangegangenen Straftaten zu milde behandelt wurde und noch dazu eine solche Pension beziehen durfte.

Diese Webseite steht oder stand unter der Verantwortung des Abgeordneten Öllinger. Wenn er jetzt seinen Abschied nimmt, wäre es anständig und angebracht, sich von dieser Webseite zu verabschieden.

Kommentare   

+12 #3 Georg Zakrajsek 2014-02-14 22:40
Wenn man die Nazis verbietet (Verbotsgesetz), was ja in Ordnung ist, müßte man auch den Kommunismus verbieten. Dieses Ungleichgewicht ist fast unerträglich, wird aber wahrscheinlich nie beseitigt werden. Denn die Kommunisten betätigen sich ja immer noch.
+9 #2 Tecumseh 2014-02-14 21:10
zitiere Richard Temple-Murray:
Öllinger mag krank sein

Diese Einstellung ehrt Sie sehr! Ich habe Achtung davor!
Ich selbst kann leider nicht so tolerant sein. Habe erst vor einigen Tagen (Di. 11.02.14 um 20:15 Uhr, zdf-info) eine Dokumentation über den "Stählernen" und seine Schlächter gesehen. Dagegen verblassen ja einige andere aus der Geschichte! Selbst Nero und Caligula..., na ich will nicht zu weit gehen!
Jedenfalls für alle jene, die diese Linie vertreten, gutheißen oder auch nur tolerieren habe ich höchstens nur ein herzhaftes
Götz zum Gruße!
Ich hoffe, niemanden in unserem Blog mit meiner Offenheit brüskiert zu haben! Es ist rein meine persönliche Einstellung!
+18 #1 Richard Temple-Murray 2014-02-14 14:03
Öllinger mag krank sein, das ist keinem zu wünschen. Wenn es nach mir ginge, dann soll er wieder vollständig genesen!

Daß er aber (danach)"anständig und angebracht" handelt, daran glaube ich im Leben nicht...
Er bleibt nach wie vor eine der unappetitlichsten Erscheinungen der österreichischen Innenpolitik!

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