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Verkehr

„Der Geisterfahrer hat die Autobahn verlassen!“

 

„Der Geisterfahrer hat die Autobahn verlassen!“
 
Die klassische, einstudierte Meldung am Ende einer Geisterfahrermeldung. Ein unglaublicher Blödsinn, der uns da immer wieder – viel zu oft – suggeriert wird. Es wird nämlich damit nicht mehr und nicht weniger gesagt, daß der Geisterfahrer ungestraft und unbehelligt davongekommen ist.
Man macht uns also damit vertraut, daß Geisterfahren eine problemlose und konsequenzenlose Angelegenheit ist. Man muß ja nur die „Autobahn verlassen“ und alles ist wieder in bester Ordnung. Wem das eingefallen ist, weiß ich nicht, derjenige muß aber ein fester Trottel sein.
Ich rege daher an, das zu ändern und umzuformulieren. Könnte es nicht heißen: „Der Geisterfahrer wurde angehalten, der Führerschein wurde ihm abgenommen!“ oder was ähnliches?
Muß ja gar nicht stimmen, aber der Eindruck wäre damit beseitigt, daß man lustig Geisterfahren kann, ohne daß etwas passiert. Hauptsache, die „Autobahn wird verlassen“ und alles ist wieder gut.
Natürlich wird das keiner aufgreifen. Jede Wette. Die geisterfahrenden Geisteskinder im ORF werden weitermachen wie bisher. Zum Schaden von uns allen.

Kommentare   

+7 #5 Poscheraser 2013-07-01 05:44
Jedesmal wenn ich im Auto eine Geisterfahrerwarnung höre, wünche ich mit genau auf dieser Strecke mit meinem alten Dienstauto und ein paar Kameraden in ihren Dienstautos zu sein.
Ein kurzes Kommando und wir würden nebeneinander fahren, so dass die Autobahn "dicht" ist.....
Den Geisterfahrer möchte ich sehen der da noch auf uns zufährt....

Ach ja... unsere Dienstautos waren alle olivgrün gestrichen und hatten ein langes Rohr am Turm....... Auch wenn man damit keine Geschindigkeitsrekorde auf der Autobahn brechen kann.... JEDER hat Angst vor einem Panzer der auf ihn Tempo zukommt... JEDER!!!! ihr könnt es mir ruhig glauben....

Noch ein WItz:

Was habt ihr alle gegen Geisterfahrer, das sind doch die nettesten Autofahrer.. sie sind ja so "entgegenkommend"...
+6 #4 Melin Tafro 2013-07-01 03:12
Es würde einfach reichen, wenn man im Straßenverkehr das Hirn einschalten würde und nicht einfach wie ein Lemming dem Navi gehorcht bzw. auch mal die Bedeutung der vielen Verkehrsschilder kennt!
Ist aber wiederum ein Beweis für die geistig überforderte Gesellschaft .....leider!

Ich find es z.B. immer wieder belustigend, wie schwer es doch für manche Mitmenschen sein kann, eine einfache Regel im Kreisverkehr anzuwenden.....


Da fällt mir grad noch ein Witz ein!

Ein älteres Ehepaar fährt auf der Autobahn, als im Radio die Meldung über einen Geisterfahrer kommt.
Darauf der Mann: EIN Geisterfahrer? Hier fahren Hunderte.....HUNDERTE!!

MfG
+8 #3 Gustav 2013-06-30 19:38
Hebt vielleicht das berüchtigte Sicherheitsgefühl, aber zukünftige Geisterfahrer wird auch die beste Meldung nicht verhindern. Da schlage ich lieber eine Typisierung und Zulassung eines Anti-Geisterfahrersystems vor. Könnte vielleicht Mercedes in die 2015 S-Klasse einbauen ( http://www.youtube.com/watch?v=7m9qI70L2yQ ), die hat ja schon Spurhalteassistent, Bremsassistent oder z.B. dynamischen Tempomat. Das hilft natürlich alles nicht gegen Geisterfahrer. Dafür müsste man hinter dem Radarsensor eine Hellfire Rakete montieren, Sensor klappt hoch, die Rakete zischt ab und zerbröselt in so 1.5 km Entfernung den Geisterfahrer.

Der Geisterfahrer hat sich schlagartig aufgelöst, meldet ein Ö-Driver. Vorsicht vor kleinen Fraktalen, die ASFINAG kehrt bereits auf.
+13 #2 Georg Zakrajsek 2013-06-30 16:20
Wir wollen ja nicht so sein. Polizeistrafe genügt, solange nicht wirklich was passiert.
+14 #1 Manfred Kment 2013-06-30 15:22
Wie wäre es mit: "Der Geisterfahrer wird gerade vom Kühler eines 40-Tonners gekletzelt. Bisher konnte nicht einmal die Automarke eruiert werden"?

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