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Erzählungen für die Mali-Tant‘

 

Erzählungen für die Mali-Tant‘
 
Das sagt man so in Österreich wenn man jemanden einen totalen Unsinn einreden will: „Erzählen Sie das der Mali-Tant‘!“. Und die Mali-Tant‘ steht für eine äußerst naive ältere Dame, der man alles einreden kann.
Wir machen einen Schwenk nach Afrika, nach Mali nämlich, wo man jetzt soviel in den Zeitungen liest. Und über Mali kann man uns alles Mögliche einreden, weil Mali ist weit und keiner kennt sich dort wirklich aus. Auch nicht unser Außenministerium. Das kennt sich nicht einmal in Österreich aus. Anders ist es auch nicht zu erklären, daß man jetzt unsere Soldaten nach Mali schicken möchte. Das berichtet uns „Der Standard“.
Bis zu 240 Mann will unser Außenminister nach Mali schicken und sie sollen dort „Militärs in Mali etwa im Umgang mit Menschenrechten schulen“.
Das wird was werden. Denn gerade Mali ist ja dafür bekannt, daß die Militärs dort besonders begierig sind, in den Menschenrechten unterwiesen zu werden, eine Sehnsucht, die sie mit allen Militärs in Afrika teilen.
Wer sich in Afrika auskennt – und ich kenne mich ganz gut dort aus – muß bei dieser Vorstellung brüllen vor Lachen. Leider ist das aber nicht zum Lachen sondern zum Weinen.

Kommentare   

+1 #25 Guest 2013-02-10 14:27
zitiere drzakrajsek:
Wo gibt es künftige Spitzenrepräsentanten der ÖVP? Ich sehe keinen einzigen.


Nun, abgesehen vom Waffenthema, fällt mir da spontan ein junger, aufstrebender und gar nicht dumm wirkender Staatssekretär im Innenministerium namens Sebastian Kurz ein. Aber dessen Existenz ist wohl an Ihnen hart aber doch vorbeigeschrammt.
Vielleicht sollten Sie mit diesem einmal über das Thema legaler Schusswaffenbesitz sprechen, aber möglichst ohne ihm vorher, da ja ein - igitt - ÖVPler, mit dem Arsch in´s Gesicht zu fahren.
Doch wird daraus wahrscheinlich auch nichts, da Sie ja wegen Ihrer unsachlichen Kritik an der heimischen Asylpolitik dort auch keinen Gesprächstermin bekommen und abgewimmelt werden.
-6 #24 Guest 2013-02-10 10:49
Zitat realist: Bei nicht wenigen der hier Schreibenden inclusive des Bloggers selbst, muß dieses aber irgenwo auf der Strecke verloren gegangen sein. Soferne es überhaupt vorhanden war...

Ich für meinen Teil meine dazu:
!!Erzählen Sie´s der Mali Tant!!
+1 #23 Guest 2013-02-10 10:17
zitiere drzakrajsek:
Wo gibt es künftige Spitzenrepräsentanten der ÖVP? Ich sehe keinen einzigen.


Wie überaus intelligent! So kann man unangenehmen Fakten und Fragen natürlich auch ausweichen!
Es wird Ihnen nur nichts bringen und weiteren IWÖ-Mitgliedern die Erkenntnis vor Augen führen, wie nichtssagend Ihre "Argumente" inzwischen geworden sind.
#22 Guest 2013-02-10 09:51
Wo gibt es künftige Spitzenrepräsentanten der ÖVP? Ich sehe keinen einzigen.
+2 #21 Guest 2013-02-10 06:47
Nachschuß, damit hier keine falsche Beurteilung meiner allerdings völlig unmaßgebenden politischen Richtung aufkommt: Ich bin seit dem von der ÖVP "geförderten" Abganges des zu Recht positiv zu bewertenden "Revolver-Hofrates" Dr. Robert Lichal kein ÖVP-, sondern FPÖ-Wähler! Trotzdem habe ich mir, nicht zuletzt als legaler Schußwaffenbesitzer, der ich dies auch in Zukunft bleiben möchte, mein realistisches politisches Beurteilungsvermögen bewahrt! Bei nicht wenigen der hier Schreibenden inclusive des Bloggers selbst, muß dieses aber irgenwo auf der Strecke verloren gegangen sein. Soferne es überhaupt vorhanden war...
+1 #20 Guest 2013-02-10 06:00
Herr Dr. Z., Sie, der Sie sich hier immer auch Ihrer journalistischen Herkunft und Kenntnisse rühmen, hatten bei Ihrem Beitrag "Erzählungen für die Mali-Tant´" die wohl wichtigste journalistische Grundregel "Check, Re-Check, Double-Check!" zum wiederholten Male entweder vergessen, bewußt nicht angewandt, oder, was ich als zum Kotzen unseriös fände, bewußt die Unwahrheit geschrieben. Sie hatten in Ihrem obigen Beitrag auch gar nicht die Kronen Zeitung, sondern den Standard zitiert. Ich habe den Eindruck, dass Sie Ihren Blog und die IWÖ dazu benutzen, um Ihre Abneigung gegen die ÖVP und Vorliebe für die FPÖ ausleben zu können. Durch Ihre tendenziöse Schreibweise haben Sie die IWÖ politisch ins Abseits gestellt, alle Brücken zur ÖVP und deren künftigen Spitzenrepräsentanten abgebrochen und es dieser Partei auf Dauer sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich gemacht, sich mit den gerechtfertigten Anliegen legaler Schusswaffenbesitzer doch noch positiv auseinanderzusetzen. Was machen Sie, wenn die FPÖ nach der kommenden Nationalratswahl wieder nur Opposition ist und eine künftige Regierung etwa aus SPÖ, ÖVP und den Grünen besteht? Mit wem spricht die IWÖ dann?
Nein! Sie haben dafür keinen Plan "B"!
+2 #19 Guest 2013-02-10 05:12
zitiere drzakrajsek:
Da ich auf Urlaub gewesen bin:
Das stand in der "Krone". Ich weiß natürlich, daß Spindelegger keine Soldaten schicken kann, aber zur Diskussion gestellt hat er es.


Das stand so nicht in der Krone! Von bis zu 240 Mann aus Österreich wurde von keinem österr. Politiker gesprochen und auch in keiner österr. Zeitung geschrieben.
Sie sind ein Desinformant, Herr Doktor!
+1 #18 Guest 2013-02-09 19:46
Da ich auf Urlaub gewesen bin:

Das stand in der "Krone". Ich weiß natürlich, daß Spindelegger keine Soldaten schicken kann, aber zur Diskussion gestellt hat er es.
+4 #17 Guest 2013-02-09 19:16
Also, einen ganz ganz wichtigen Militär(?) könnten wir schon nach Mali schicken, nämlich den widerlichen Wendehals Norbert Darabosch. Er ist ja ganz stolz auf den Tschad-Einsatz und jetzt möchte er den Franzosen wieder hinten rein kriechen. Ich würde sagen, one-way-ticket for Norbert.
Und um eine bessere Auslastung im Flieger zu erreichen, könnte man gleich die ganze Regierung in die Wüste schicken.
-3 #16 Guest 2013-02-09 19:12
Wir Österreicher wählen uns rückgratlose Wendehälse zu unseren Vertretern, also sind wir alle selber überwiegend Opportunisten. Das liegt in unserer Tradition, der Österreicher hat sich oft sehr geschickt durch die Geschichte geschwindelt, immer den eigenen Vorteil im Auge. 1938 mit 99 komma irgendwas den Anschluß beschlossen und in Blockwartmanier denunziert: "Dort um die Eck'n wohnt a Jud!", waren wir sechs, sieben Jahre später das erste Opfer der Nazis und denunzierten in bester Blockwartmanier "Dort um die Eck'n wohnt a Nazi!" Nun schauen wir tatenlos zu, wie unsere Politiker und Volksverräter seit Jahrzehnten unsere Neutralität entsorgen, auf die wir uns, wenn uns das nächste Mal das Wasser bis zum Hals steht, so gerne berufen werden wollen. Aber schmeck's, das wird uns keiner mehr abkaufen, unsere Neutralität ist kaum mehr eine Hülle, ohne jeden Inhalt und Geist. Und mit der Neutralität ist das wie mit der Ehre (man verzeihe mir, daß ich hier mit Fremdworten herumwerfe), man kann sie nur einmal verlieren, dann ist sie dahin. Und kommt nicht mehr wieder.
Dann kommen die obergescheiten Verfassungseierköpfe (die, warum eigentlich, dem schändlichen Treiben bisher untätig zugesehen haben) und erklären uns, daß die Neutralität eigentlich schon mit unserem Beitritt zur EU weitgehend obsolet geworden ist. Wie war denn das mit dem Schweizer Muster? Verteidigt die Schweiz auch Europa in der Sahara?

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