Suche

Newsletter

 

Um sich für den Newsletter anzumelden, schicken Sie bitte ein Mail mit dem Betreff „Anmelden“ an news@querschuesse.at.

 

Wer ist online?

Aktuell sind 150 Gäste und 3 Mitglieder online

Sicherheit

Fragen an den Herrn Grundböck und andere

Fragen an den Herrn Grundböck und andere

 

Karl-Heinz Grundböck ist Sprecher der Innenministerin. Die ist von der ÖVP und Herr Grundböck natürlich auch. Geht gar nicht anders.

In den „Salzburger Nachrichten“ wird dieser Sprecher der Ministerin zur Selbstverteidigung und Notwehr befragt. Er gibt folgendes von sich:

„Grundsätzlich liegt das Monopol der Gewalt beim Staat. Wir wollen keine bewaffnete Bevölkerung.“

So spricht der Herr Grundböck, so spricht also auch die Frau Innenministerin und natürlich spricht auch die ÖVP so. Anders wäre das nicht denkbar.

Nun, lieber Herr Grundböck, ich frage Sie:

Das Gewaltmonopol liegt beim Staat, richtig. Was aber mache ich, wenn das Gewaltmonopol nicht zugegen ist, wenn ich beraubt oder überfallen werde, wenn bei mir eingebrochen wird? Nun, darf ich mich da verteidigen? Oder habe ich zu warten, bis das Gewaltmonopol kommt? Und wenn es nicht rechtzeitig kommt? Habe ich dann das Verbrechen zu dulden? Es einfach hinnehmen? Wozu haben wir also dieses famose Gewaltmonopol?

Antwort, lieber Herr Grundböck!

Und außerdem wollen Sie keine bewaffnete Bevölkerung. Wen meinen Sie denn da mit „Bevölkerung“? Vielleicht das Volk? Das Volk, von dem in unserer Demokratie das Recht ausgeht? Das Volk, das der wahre Souverän unseres Staates ist? Das Volk, dessen Diener die Minister sind? Darunter auch Ihre Herrin, die Frau Innenminister, auch eine Dienerin? Wollen Sie also dieses Volk entwaffnen? Fürchten Sie sich so vor dem Volk, fürchten sich die Minister so vor ihrem eigenen Volk? Wer ist das „wir“, lieber Herr Grundböck, wer will denn keine bewaffnete „Bevölkerung“? Aus welcher frechen Überheblichkeit kommt diese Ansicht? Wo haben sie denn das gelernt? Beim Stalin? Beim Mao Tse Tung? Beim Pol Pot? Oder gar beim Hitler?

Heraus mit der Sprache, lieber Herr Grundböck! Heraus mit der Sprache, liebe Frau Innenminister! Heraus mit der Sprache ihr Herrschaften von der ÖVP!

Wer dem Volk die Waffen nehmen möchte, will dem Volk auch seine Souveränität, seine Macht nehmen. Und wer das will, ist ein Feind der Demokratie, ein Feind des Volkes.

Sind Sie ein Feind des Volkes, Herr Grundböck? Sind Sie eine Feindin des Volkes, Frau Innenminister? Und welche Feinde des Volkes sitzen in Ihrer Partei, der sogenannten „Volks“partei? Darf sich eine solche Partei noch mit dem Namen des Volkes schmücken, eines Volkes, das sie schamlos verrät?

Wir wollen darauf eine Antwort. Und wenn wir keine bekommen, werden wir uns diese selber geben. Sie wird nicht schwer sein.

Kommentare   

+14 #12 Gerhard M. 2013-10-03 12:24
Die meisten Waffenbesitzer in Österreich können klar denken und haben ihre Waffen ausschließlich zum Selbstschutz. Natürlich gibt es auch Schützenvereine und Schießklubs, die aber meistens nur zum Vergnügen oder als Hobby in der Freizeit dienen. Es wird immer Verrückte geben, die Waffen zweckentfremden und als Druckmittel zum Durchsetzen ihres Willens einsetzen. Verbietet man das Geld, weil es Geldfälscher gibt, oder verbietet man Miniröcke weil Geilisten ihre Hände nicht unter Kontrolle haben ? Nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch der den Abzug betätigt. Waffen zur Selbstverteidigung können auch Positives bewirken, denn wer angeschossen wird überlegt sich einen abermaligen Einbruch oder Überfall sicher zwei mal.
+14 #11 Loki 2013-10-03 11:53
Ein Bürger der Waffen trägt, ist für mich der Inbegriff eines Demokraten.
Siehe Schweiz
Siehe USA
Siehe die alten Germanen beim Ting
...
+16 #10 Werner Zimmermann 2013-10-03 10:31
Wie sagte schon Mao: "Die politische Macht kommt aus Gewehrläufen".

Politiker lügen nicht - Aber man muss ihre Aussage richtig interpretieren. Mit "WIR" ist natürlich nicht das Volk gemeint und es gibt auch Parallelen in der Geschichte - wie in der Ukraine im Winter 1932/1933 als ca. 7 Mio. Menschen verhungern mussten.

"2-3 Mann mit Gewehren kamen in die Dörfer, beschlagnahmten alles Essbare und fuhren wieder ab" - Dies war natürlich nur deshalb möglich, da die gesamte Bevölkerung in der Vorzeit komplett ENTWAFFNET wurden und den sowjetischen Räubermilizen nichts entgegengesetzt werden konnte um den Diebstahl zu verhindern.

Sehr sehenswert dazu die Dokumentation "The Sovjet Story", die bei uns leider nicht sehr bekannt ist.

http://www.youtube.com/watch?v=YM_bsoM_XAM&feature=player_detailpage
+13 #9 Gustav 2013-10-03 08:18
zitiere Dreamworks:
Warum diese Partei immer noch so viele Stimmen bekommen hat ist mir ein Rätsel.


http://orf.at/stories/2200788/2200789/

Zitat:
Pro Jahr sterben in Österreich 70.000 Menschen im Alterssegment von 60 Jahren und mehr. Damit haben die Parteien seit der Wahl im Jahr 2008 350.000 Wähler der traditionell treuesten Wählergruppe verloren.
Ich hoffe einmal, wenn ich in diesem Alter bin, doch noch etwas flexibler zu sein.
+10 #8 Peter Brauneis 2013-10-02 23:25
zitiere Gustav:

Lieber Herr Pröll, wie lange wollen Sie den Niedergang Ihrer Partei noch zusehen?


Naja, wie man hört, kommt langsam sogar der Spindi drauf, daß Ziersdorf sich ihn als Parteiobmann hält. Onkels gemischter Satz hat die ÖVP weiter absandeln lassen. Vom Zusehen allein gehts nicht so toll Richtung 10% (Wien ist eh bald dort).
+14 #7 Georg Zakrajsek 2013-10-02 22:54
Der Brief geht natürlich auch an die Ministerin und den Herrn Grundböck direkt. Antwort wird es wohl keine geben.
+21 #6 Dreamworks 2013-10-02 15:51
Warum diese Partei immer noch so viele Stimmen bekommen hat ist mir ein Rätsel.
+15 #5 Soslan Khan Aliatasi 2013-10-02 15:35
Ein Staat, der ein waffenloses Volk will, ist nichts anderes, denn eine Diktatur. Nur Sklaven durften nie Waffen tragen – das hieße, daß – wenn man diesem unsäglichen Beamten folgt – er für eine Sklavenhaltergesellschaft steht. Das läßt tief schließen – besonders, da Minister, Regierung und Beamte in einer Demokratie die Angestellten des Volkes sind.

Wehe, wenn das Volk seine angestammten Rechte einfordert! Das kann schneller geschehen, denn diesen abgehobenen Beamten lieb sein wird!
+19 #4 Gustav 2013-10-02 15:06
Dass die ÖVP keine privaten Waffen will, ist mittlerweile schon länger Realität. Es wird halt selten so offen von der ÖVP zugegeben, wie es Grundböck in diesem Interview deutlich getan hat. Die ÖVP will ihre Brücken (noch) nicht komplett zum privaten Waffenbesitz, insbesondere zu den Jägern, abreißen.

Ich persönlich habe die ÖVP noch nie gewählt. Offen gesagt war die Versuchung bisher sehr bescheiden. Als ich das 1. Mal bei NRW wählen durfte, war die ÖVP vom Erhard Busek geführt. Der Mann hat die ÖVP aus meiner Sicht genau so unwählbar gemacht, wie die Grünen. Heute macht er sich auch noch in Sachen EU wichtig. Danach kamen das Mascherl und das Schwammerl. Wirklich auch kein besonderer Anreiz ein Kreuzerl bei der ÖVP zu machen. Danach ein Banken-Sponsor und aktuell unser Harry Houdini der heimischen Wirtschaft, liebe ÖVP, so nicht.

Meine Frage geht gar nicht ans Ministerium, die haben dort sowieso nicht zu sagen, sondern nach Niederösterreich: Lieber Herr Pröll, wie lange wollen Sie den Niedergang Ihrer Partei noch zusehen?
+26 #3 Walter Murschitsch 2013-10-02 14:04
Jetzt geht das wie gehabt wieder weiter, mit der Hetze gegen den privaten Waffenbesitz! Aber die Grenzen weiterhin offen um es den kriminellen Herrschaften leicht zu machen! Wir werden entwaffnet und können uns nicht einmal mehr selbst wehren. Aber wir haben ja zum Glück den Herrn Oberst Golob der uns dann mit Rat und Tat ( Nach der Tat! ) via ORF ( Oe Rot Funk ) zur Seite steht!!!

Danke Herr Grundböck, und Frau Mag. Johanna Mikl-Leitner!

Und erinnern sie sich noch an ihre Worte Frau Mag. Johanna Mikl-Leitner in einem orf Interviev, wegen der Wiedereinführung der Grenzkontrollen? Sie sagten darauf, aber Nein , doch nicht dieses kostbare Gut der Reisefreiheit. Na für wen denn wohl???

Um zu kommentieren, bitte anmelden.